
American Gold Eagle: Verkaufszahlen brechen im November dramatisch ein
Die jüngsten Absatzzahlen der US-amerikanischen Prägeanstalt United States Mint offenbaren einen bemerkenswerten Einbruch bei der legendären Goldanlagemünze "American Gold Eagle". Nach einem vergleichsweise starken Oktober sind die Verkäufe im November regelrecht kollabiert – ein Rückgang, der Fragen aufwirft und zugleich die Volatilität des Edelmetallmarktes eindrucksvoll unterstreicht.
Die nackten Zahlen sprechen eine deutliche Sprache
Was sich hinter den nüchternen Statistiken verbirgt, ist durchaus alarmierend: Gerade einmal 5.500 Ein-Unzen-Münzen und bescheidene 500 Stück der kleineren 1/10-Unzen-Variante fanden im November ihre Käufer. In der Summe bedeutet dies lediglich 10.500 Münzen beziehungsweise 6.000 Unzen Gold, die über den Ladentisch gingen. Ein Vergleich mit dem Vormonat macht das Ausmaß des Rückgangs erst richtig deutlich: Im Oktober wurden noch stolze 44.500 Münzen verkauft, was einer Gesamtmenge von 21.000 Unzen entsprach.
Noch drastischer fällt der Vergleich zum Vorjahresmonat aus. Im November 2024 setzte die US Mint immerhin 27.500 Ein-Unzen-Münzen ab, was einer Gesamtmenge von 34.500 Unzen entsprach. Der diesjährige November erreicht damit nicht einmal ein Fünftel des Vorjahreswertes – ein Einbruch, der selbst hartgesottene Marktbeobachter aufhorchen lässt.
Saisonale Schwankungen oder tieferliegende Ursachen?
Fairerweise muss man konstatieren, dass die aktuellen Verkaufszahlen immerhin noch über dem Niveau der traditionellen Sommerflaute liegen. Dennoch wirft der dramatische Rückgang Fragen auf. Haben die Anleger nach dem starken Oktober schlicht eine Verschnaufpause eingelegt? Oder deutet sich hier ein grundlegenderer Wandel im Kaufverhalten an?
Die Schwankungen bei den Verkaufszahlen physischer Edelmetalle sind keineswegs ungewöhnlich. Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und geopolitischer Spannungen zeigt sich immer wieder, dass Anleger in Wellen agieren. Nach Phasen intensiver Käufe folgen regelmäßig Perioden der Zurückhaltung – ein Muster, das sich über Jahrzehnte beobachten lässt.
Gold als Stabilitätsanker in turbulenten Zeiten
Ungeachtet der kurzfristigen Verkaufsschwankungen bleibt physisches Gold ein unverzichtbarer Bestandteil einer soliden Vermögensstrategie. In einer Welt, in der Zentralbanken die Gelddruckmaschinen auf Hochtouren laufen lassen und Staatsschulden astronomische Höhen erreichen, bietet das gelbe Edelmetall einen bewährten Schutz gegen die schleichende Entwertung des Papiergeldes.
Der American Gold Eagle genießt dabei weltweit einen exzellenten Ruf. Die von der US Mint geprägte Münze überzeugt durch ihre hohe Qualität, ihre internationale Anerkennung und ihre problemlose Handelbarkeit. Für Anleger, die ihr Portfolio mit physischen Edelmetallen diversifizieren möchten, stellt sie nach wie vor eine erstklassige Option dar.
Physische Edelmetalle als sinnvolle Portfolioergänzung
Wer sein Vermögen langfristig sichern möchte, sollte physische Edelmetalle wie Gold und Silber als festen Bestandteil seines Anlageportfolios in Betracht ziehen. Anders als Papierwerte können sie nicht durch politische Entscheidungen oder Zentralbankmanöver entwertet werden. Sie bieten einen greifbaren Wert, der seit Jahrtausenden Bestand hat – unabhängig davon, welche Regierungen kommen und gehen.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor dem Erwerb von Edelmetallen oder anderen Anlageprodukten eine eigenständige Recherche durchführen sowie gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch nehmen.










