Silber durchbricht 85 Dollar: Historisches Allzeithoch erreicht
Es ist ein Tag, der in die Geschichtsbücher der Edelmetallmärkte eingehen wird. Am 12. Januar 2026 durchbrach Silber die magische Marke und erreichte ein neues Allzeithoch von 85,73 US-Dollar pro Unze – umgerechnet 73,31 Euro. Gleichzeitig markierte auch Gold mit über 4.600 US-Dollar einen historischen Höchststand. Ein doppelter Jubiläumstag für alle, die auf die Kraft der Edelmetalle vertraut haben. Doch was auf den ersten Blick wie ein Grund zum Feiern aussieht, offenbart bei genauerem Hinsehen ein tektonisches Beben im globalen Finanzsystem – mit Akteuren, die um ihr Überleben kämpfen, und geopolitischen Manövern, die an einen Thriller erinnern.
150 Prozent in einem Jahr: Silbers beispiellose Rally
Die Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache. Gold legte im Jahr 2025 beeindruckende 45 Prozent zu – für ein Edelmetall mit einem derart hohen nominellen Preis eine bemerkenswerte Leistung. Doch Silber stellte alles in den Schatten: Von 28,92 US-Dollar zu Jahresbeginn 2025 auf über 85 US-Dollar am 29. Dezember – ein Anstieg von fast 150 Prozent. Das ist der stärkste jährliche Zuwachs seit 1979.
Wer rechtzeitig in Maple Leaf Münzen oder andere physische Edelmetalle investiert hat, darf sich zu Recht die Hände reiben. Doch die Mainstream-Analysten warnen bereits vor „überkauften Bedingungen" und empfehlen Gewinnmitnahmen. Die Frage ist nur: Haben sie das fundamentale Bild wirklich verstanden?
„Die Analysten, die von Gewinnmitnahmen sprechen, beobachten nicht das fundamentale Szenario. Hinter diesem Anstieg stehen Kräfte, die niemand auf dem Schirm hat."
Die Achterbahnfahrt im Januar: Rebalancing als Erklärung
Der Januar 2026 brachte extreme Schwankungen mit sich, die viele Anleger verunsicherten. Am 6. Januar stand Silber bei 81,28 US-Dollar. Nur zwei Tage später, am 8. Januar, stürzte der Preis auf 70 US-Dollar ab – ein Minus von 14 Prozent in kürzester Zeit. Und dann, am 12. Januar, das neue Allzeithoch bei über 85 Dollar.
Die Erklärung liegt im sogenannten Rebalancing der großen Commodity-Indizes. Zwischen dem 8. und 15. Januar müssen große Fonds ihre Gewichtungen anpassen. Da Silber 2025 um 150 Prozent gestiegen ist, war es in den meisten Portfolios massiv übergewichtet. Die Konsequenz:
- TD Securities berechnete, dass 13 Prozent des gesamten Open Interest verkauft werden mussten
- Fonds wie der iShares S&P GSCI und der Bloomberg Commodity Index waren zu automatischen Verkäufen gezwungen
- Der Absturz von 84 auf 70 Dollar war eine direkte Folge dieses mechanischen Prozesses
- Das Rebalancing endet am 15. Januar – danach entfällt dieser Verkaufsdruck vollständig
Entscheidend ist: Dieses Rebalancing ist ein temporäres Phänomen. Sobald es abgeschlossen ist, entsteht ein Gegengewicht durch die natürliche Kaufnachfrage. Wer in der Panik des 8. Januar verkauft hat, dürfte sich bereits bitter ärgern.
Drei Großbanken in der Falle: Die Milliarden-Wette gegen Silber
Während das Rebalancing nur ein kurzfristiges Phänomen darstellt, gibt es drei Großbanken, die fundamental gegen Silber wetten – und dabei Milliarden riskieren. Ihre Positionen lesen sich wie ein Rezept für eine Katastrophe:
- TD Securities (Kanada) – die aggressivste Position: Kursziel 40 US-Dollar (minus 53 Prozent). Massive Short-Positionen bei 78 Dollar eröffnet.
- HSBC (Großbritannien) – erwartet einen Durchschnittspreis von 68,25 Dollar für 2026.
- Société Générale (Frankreich) – prognostiziert 60 Dollar oder darunter.
Alle drei Banken verdienen nur, wenn Silber fällt. Und alle drei verlieren Milliarden, wenn es weiter steigt. Besonders pikant: TD Securities hat sich bereits einmal spektakulär verschätzt. Im Oktober 2025 shorteten sie Silber – und wurden durch einen Short Squeeze zwangsliquidiert. Verlust: 2,39 Millionen Dollar in wenigen Stunden. Nur drei Monate später versuchen sie es erneut, diesmal mit noch größeren Positionen.
„Diese Banken sitzen auf einer Zeitbombe. Die physische Realität erzählt eine ganz andere Geschichte als die technischen Bankenprognosen."
Fünf Jahre Defizit: Die physische Realität des Silbermarktes
Die fundamentalen Daten des Silbermarktes sind so eindeutig, dass man sich fragt, wie professionelle Analysten sie ignorieren können. Fünf Jahre in Folge – 2021, 2022, 2023, 2024 und 2025 – hat die Welt mehr Silber verbraucht, als sie produzieren konnte. Das kumulierte Defizit beläuft sich auf 800 Millionen Unzen physisches Material. Das entspricht fast einer kompletten Jahresproduktion, die schlicht vom Erdboden verschluckt wurde.
Die Zahlen im Detail:
- Weltweite Minenproduktion 2024: 819,7 Millionen Unzen
- Industrieller Verbrauch 2024: 680 Millionen Unzen (83 Prozent der Förderung)
- Im Jahr 2025 könnte die Industrie sogar die gesamte Silberförderung verbraucht haben
- Die Industrie zahlt jeden Preis für Silber – sie kann nicht ohne
Silber ist unverzichtbar für Solarpanels, Elektronik, Medizintechnik und – besonders relevant angesichts der aktuellen geopolitischen Lage – für die Rüstungsindustrie. Wer physisches Silber besitzt, hält einen Rohstoff in Händen, der buchstäblich knapper wird mit jedem Tag. Auch wir als Händler spüren das: Die Lieferzeiten werden länger, erste Hersteller melden bereits ausverkauft.
Der Spotpreis lügt nicht
In vielen Ländern liegt der tatsächliche Preis für physisches Silber bereits deutlich über dem offiziellen Spotpreis der COMEX und der LBMA. Diese Diskrepanz zwischen Papierpreis und physischer Realität ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass der offizielle Markt die wahre Knappheit nicht mehr abbildet. Wer sich jetzt noch mit Goldbarren oder physischem Silber eindecken möchte, sollte nicht zu lange warten.
Die Fed-Intervention an Silvester: Ein Alarmsignal erster Güte
Am 31. Dezember 2025 – dem letzten Tag des Jahres, während die meisten Menschen Silvester feierten – pumpte die Federal Reserve 105 Milliarden US-Dollar in den Repo-Markt. Das ist offiziell bestätigt, keine Spekulation. Der Repo-Markt ist jener Markt, auf dem sich Banken kurzfristig gegenseitig Geld leihen. Wenn die Fed dort mit einer dreistelligen Milliardensumme über Nacht intervenieren muss, bedeutet das nur eines:
„Die Banken haben ein ernsthaftes Liquiditätsproblem. Gegenüber der Fed ist das aus Sicht der Banken ein Offenbarungseid."
Und es kommt noch brisanter. Nur einen Tag zuvor erhöhte die CME (Chicago Mercantile Exchange) die Margin-Anforderungen für Silber-Futures um 30 bis 50 Prozent – von 21.000 auf 32.500 Dollar pro Kontrakt. Die unmittelbare Folge: Zwangsliquidierungen. Trader, die das zusätzliche Kapital nicht aufbringen konnten, wurden automatisch aus ihren Positionen geworfen. Der resultierende Verkaufsdruck drückte den Preis von 84 auf 70 Dollar.
Zwei koordinierte Maßnahmen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen – die Fed pumpt Liquidität, die CME erhöht Margins. Zufall? Wohl kaum. Beide Aktionen verfolgten dasselbe Ziel: die Banken zu stützen und den Preisanstieg zu bremsen. Und genau das beweist, wie groß der Druck auf die Banken bereits ist. Wer angesichts solcher Entwicklungen noch nicht über Krisenschutzpakete nachgedacht hat, sollte dies dringend tun.
Europa massiv short: Die erschreckenden Zahlen aus dem CFTC-Report
Der Commitments of Traders Report vom 23. Dezember 2025 liefert die harten Zahlen. Die Commercial Traders – also die großen Banken – halten 60.800 Long-Kontrakte, aber 114.100 Short-Kontrakte. Fast das Doppelte. Die Banken wetten also massiv gegen Silber.
Noch aufschlussreicher ist der Bank Participation Report vom 2. Dezember 2025:
- US-Banken: Relativ ausgeglichen – 18.611 Long vs. 17.838 Short-Kontrakte
- Europäische Banken: Nur 6.600 Long-Kontrakte gegen fast 50.000 Short-Kontrakte
- Das ergibt ein Verhältnis von 7,5 zu 1 – Europa ist massiv short auf Silber
Die UBS, die Deutsche Bank, die HSBC – sie alle sitzen in der Falle. Und die Gerüchte, die in Bankenkreisen kursieren, machen das Bild noch dramatischer: Die Bank of America soll eine Short-Position von 1.000 Millionen Unzen halten – das entspricht 125 Prozent der jährlichen Weltminenproduktion. Die Citigroup soll mit 3.400 Millionen Unzen short positioniert sein – 425 Prozent der Jahresproduktion.
Zusammengenommen wären das 4.400 Millionen Unzen – das 5,5-Fache der weltweiten Jahresfördermenge. Sollten diese Zahlen auch nur annähernd stimmen, stehen wir vor einem Short Squeeze historischen Ausmaßes. Die Schwäche des Dollars verschärft die Situation zusätzlich.
JP Morgan, das Pentagon und Venezuela: Der strategische Masterplan
Und dann ist da noch JP Morgan. Die Bank, die 2008 die Investmentbank Bear Stearns übernahm – mitsamt deren massiver Silber-Short-Position. Für die daraus resultierende Preismanipulation wurde JP Morgan mit 902 Millionen Dollar Strafe verurteilt. Offiziell hat die Bank ihre Strategie geändert und ist nun long auf Silber. Doch hat JP Morgan die von Bear Stearns geerbte Position wirklich geschlossen – oder nur in Tochterfirmen, Derivaten und Bad Banks außerhalb der offiziellen Bilanzen versteckt?
Ein Indiz liefert ein Ereignis, das die Mainstream-Medien komplett übersehen haben. Am 4. Januar 2026 – exakt am Tag der US-Intervention in Venezuela – sicherte sich JP Morgan einen Deal für eine Silberschmelzanlage in Venezuela im Wert von 8 Milliarden Dollar. Und hier wird es explosiv:
- Finanziert wird das Projekt gemeinsam mit dem US-Verteidigungsministerium
- Das Pentagon hält 40 Prozent der Anteile
- Im Arco Minero del Orinoco – einem Gebiet von 112.000 Quadratkilometern – liegen geschätzte 8.000 Tonnen Gold
- Die venezolanische Catalogo de Minerales von 2018 nennt Silber ausdrücklich als vorkommenden Rohstoff – ohne Mengenangaben
Warum verschweigt Venezuela die Silbermengen? Möglicherweise, weil dort weit mehr Silber liegt als bisher angenommen. Und plötzlich ergibt sich ein erschreckendes Gesamtbild.
Das Puzzle fügt sich zusammen
JP Morgan könnte auf einer versteckten Short-Position von Bear Stearns sitzen. Wenn der Preis weiter steigt, werden die Verluste existenzbedrohend. Die Bank braucht physisches Silber – dringend. Doch China hat die Exporte gestoppt, die COMEX-Lager schrumpfen, der Markt ist leergefegt. Es sei denn, Venezuela hat es.
Wie die geopolitischen Verflechtungen zwischen Ost und West zeigen, geht es bei Edelmetallen längst nicht mehr nur um Rendite – es geht um strategische Machtpolitik. Die Tatsache, dass das Pentagon 40 Prozent der Anteile an einem Silberprojekt hält, macht eines überdeutlich: Silber ist zur nationalen Sicherheitsfrage geworden.
Warum die Mine keine schnelle Lösung ist
Selbst wenn in Venezuela tatsächlich riesige Silbervorkommen schlummern – und vieles deutet darauf hin –, löst das die kurzfristige Knappheit nicht. Moderne Minen brauchen 10 bis 15 Jahre von der Erschließung bis zur vollen Produktion. Selbst bei einem Investment von 8 Milliarden Dollar und minimaler Bürokratie vergehen mindestens 5 bis 7 Jahre, bis nennenswertes Silber gefördert werden kann.
JP Morgan wird also auf Zeit spielen müssen. Doch wenn der Silberpreis weiter steigt und der Short Squeeze anhält, könnte das gesamte Kartenhaus zusammenfallen. Und wenn es eine Bank dieser Größenordnung erwischt, hat das Auswirkungen auf das gesamte Finanzsystem.
Gold als geopolitischer Schutzschild
Während Silber durch physische Knappheit und industrielle Nachfrage getrieben wird, profitiert Gold von der geopolitischen Unsicherheit. Die 4.600-Dollar-Marke als neues Allzeithoch kommt nicht von ungefähr. Die Treiber sind vielfältig:
- Die US-Intervention in Venezuela
- Drohende Eskalation im Iran
- Spannungen um Grönland
- Der andauernde Krieg in der Ukraine
- Die Fed pumpt Liquidität: 105 Milliarden Dollar am 31. Dezember
- Trumps Ankündigung von 500 Milliarden Dollar Aufrüstung
- Weiter sinkende Zinsen
- Zentralbanken kaufen Gold in Rekordmengen
Gold ist die ultimative Absicherung gegen Krieg und Inflation – eine Rolle, die das Edelmetall seit Jahrtausenden erfüllt. Wie das Beispiel Simbabwes goldgedeckter Währung zeigt, erkennen immer mehr Staaten die Überlegenheit goldgedeckter Systeme gegenüber dem maroden Fiat-Geld des Westens.
Wer sein Portfolio mit Wiener Philharmonikern, Känguru-Münzen oder Britannias diversifiziert hat, kann den geopolitischen Stürmen deutlich gelassener entgegensehen.
Der Kampf zwischen Papier und Realität
Was wir gerade erleben, ist nichts Geringeres als der finale Kampf zwischen dem Papiermarkt und der physischen Realität. Jahrzehntelang konnten Banken den Silberpreis durch Derivate, Futures und Short-Positionen künstlich niedrig halten. Doch diese Strategie stößt an ihre Grenzen, wenn das physische Material schlicht nicht mehr verfügbar ist.
Die Indizien sind erdrückend:
- Fünf Jahre strukturelles Defizit mit kumuliert 800 Millionen Unzen Fehlmenge
- Die Fed muss mit 105 Milliarden Dollar intervenieren, um Banken zu stützen
- Die CME erhöht Margins um 30 bis 50 Prozent, um Zwangsliquidierungen auszulösen
- Europäische Banken sind im Verhältnis 7,5 zu 1 short positioniert
- JP Morgan und das Pentagon sichern sich gemeinsam Zugang zu venezolanischem Silber
Das Papier wird wertlos. Nur physisches Edelmetall zählt. Wer das verstanden hat, handelt jetzt – sei es mit einem Gold Starter-Set für den Einstieg oder einem Krisenschutzpaket M für den ernsthaften Vermögensschutz.
Was bedeutet das für Anleger?
Die aktuelle Situation ist historisch einmalig. Noch nie in der Geschichte der Edelmetallmärkte gab es eine solche Konstellation aus physischer Knappheit, massiven Bank-Short-Positionen, geopolitischer Eskalation und koordinierten Interventionen der Zentralbanken und Börsen.
Für Anleger ergeben sich daraus klare Handlungsoptionen:
- Physisches Edelmetall ist dem Papiermarkt vorzuziehen – immer und ausnahmslos
- Die aktuellen Rücksetzer durch Rebalancing sind Kaufgelegenheiten, keine Verkaufssignale
- Diversifikation zwischen Gold und Silber ist sinnvoll – beide Metalle haben unterschiedliche Treiber
- Wer noch keinen Bestand hat, sollte nicht auf niedrigere Preise warten – das strukturelle Defizit wird nicht kleiner
- Klassiker wie der China Panda oder die Lunar-Serie bieten neben dem Materialwert auch Sammlerpotenzial
Das Allzeithoch ist erst der Anfang
Die Minen, die JP Morgan und das Pentagon in Venezuela erschließen wollen, werden Jahre brauchen, um nennenswerte Mengen zu fördern. In der Zwischenzeit wächst das Defizit weiter. Die Short-Positionen der Banken werden immer teurer. Der Druck steigt mit jedem Dollar, den Silber zulegt.
Wenn es eine Bank in der Größenordnung von JP Morgan, der Bank of America oder der Citigroup erwischt, hat das Auswirkungen, die weit über den Silbermarkt hinausgehen. Die Frage ist nicht ob, sondern wann das Kartenhaus zusammenfällt.
„Bist du vorbereitet? Besitzt du den physischen Rohstoff – oder schaust du zu, wie andere sich jeden Tag freuen, dass ihr Edelmetall an Wert gewinnt?"
Wer die Zeichen der Zeit erkennt, handelt jetzt. Ob mit einem Gold Starterpaket S für den Einstieg oder einem Krisenschutzpaket XXL für den umfassenden Vermögensschutz – physisches Edelmetall ist und bleibt die älteste und bewährteste Form der Wertaufbewahrung. Gold hat jede Währung überlebt, die jemals geschaffen wurde. Und Silber, das „Gold des kleinen Mannes", steht möglicherweise vor seiner größten Stunde.
Die Geschichte wird zeigen, ob die Banken ihre Wette gegen Silber gewinnen – oder ob die physische Realität am Ende triumphiert. Die bisherigen Indizien sprechen eine deutliche Sprache. 85 Dollar waren erst der Anfang.



