Kettner Edelmetalle

Venezuela-Rohstoffe: 303 Mrd. Barrel Öl & 8000t Gold

05.01.2026VideoKettner Edelmetalle

Was sich Anfang Januar 2026 in Venezuela abspielte, wird als eine der folgenreichsten geopolitischen Operationen in die Geschichte eingehen – und die Auswirkungen auf die globalen Rohstoffmärkte, insbesondere auf Gold und Silber, sind kaum zu überschätzen. Während die westlichen Leitmedien die Festnahme von Präsident Nicolás Maduro als Schlag gegen den Drogenhandel feierten, offenbart ein nüchterner Blick auf die Fakten ein völlig anderes Bild: Es geht um 303 Milliarden Barrel Öl, über 8.000 Tonnen Gold und Milliarden an Silber, Koltan und seltenen Erden. Es geht, kurz gesagt, um den größten Rohstoff-Coup des 21. Jahrhunderts.

Operation „Absolute Resolve": Ein Agentenkrimi mit realen Konsequenzen

Die Chronologie der Ereignisse liest sich wie das Drehbuch eines Hollywood-Thrillers. Am 2. Januar 2026, um 22:46 Uhr Washingtoner Zeit, gab US-Präsident Donald Trump den Einsatzbefehl. Über 150 Militärflugzeuge hoben ab, flogen nur 33 Meter über der Meeresoberfläche, um unter dem Radar zu bleiben. Um 2:17 Uhr Ortszeit landeten Hubschrauber auf Maduros Anwesen. Das Stromnetz von Caracas wurde gekappt – die Hauptstadt versank in Dunkelheit.

Um 3:29 Uhr überquerten Hubschrauber mit Maduro und seiner Frau an Bord die venezolanische Küste. Beide wurden in die USA verbracht. Heute sitzt der ehemalige Präsident in einem New Yorker Gefängnis. Die offizielle Begründung: Drogenbekämpfung. Die Realität? Weitaus komplexer – und weitaus lukrativer.

„Wir müssen es wiederbeleben und dafür brauchen wir große Investitionen von den Ölgesellschaften, um die Infrastruktur wieder funktionsfähig zu machen." – Donald Trump, wenige Stunden nach der Operation

Bemerkenswert ist, wie schnell sich die Rhetorik des US-Präsidenten wandelte. Von Fentanyl als „Massenvernichtungswaffe" hin zu offenen Aussagen über Ölförderung und Milliarden-Investitionen. Die Maske fiel schneller, als die Spin-Doktoren in Washington es sich gewünscht hätten.

Das Rohstoff-Paradies Venezuela: Zahlen, die sprachlos machen

Venezuela ist kein gewöhnliches Land. Es ist, aus rohstoffstrategischer Perspektive betrachtet, einer der wertvollsten Flecken Erde auf diesem Planeten. Die Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache:

  • 303 Milliarden Barrel Öl – die größten nachgewiesenen Ölreserven der Welt, 17% der globalen Reserven
  • Über 8.000 Tonnen Gold im Arco Minero del Orinoco – die größten Goldvorkommen Lateinamerikas
  • Milliarden an Silberreserven, Diamanten, Koltan, Nickel und seltenen Erden
  • 200 Billionen Kubikfuß Erdgas
  • Sieben Mal mehr Öl als die USA selbst besitzen
  • 20% mehr Öl als Saudi-Arabien

Bei einem Goldpreis von rund 4.400 Dollar pro Feinunze entsprechen allein die Goldvorkommen einem Wert von über 1,1 Billionen Dollar. Für jeden Anstieg des Goldpreises um 100 Dollar steigt dieser Wert um weitere 518 Millionen Dollar. Wer hier von einer „Drogenrazzia" spricht, verkennt die Dimensionen – oder will sie bewusst verschleiern.

Schweröl: Der unterschätzte Schlüssel zur US-Energieversorgung

Ein Detail, das in der öffentlichen Debatte fast vollständig untergeht, ist die besondere Beschaffenheit des venezolanischen Öls. Es handelt sich um Schweröl – eine zähflüssige, teerartige Masse, die deutlich schwieriger und teurer zu fördern ist als leichtes Rohöl. Und genau hier liegt der strategische Kern der Operation.

Die USA sind in den vergangenen Jahrzehnten massiv abhängig von schwerem Rohöl geworden. War der Anteil an den US-Rohölimporten 1980 noch bei 10 bis 20 Prozent, liegt er heute bei rund 70 Prozent. Sechs der größten Schwerölraffinerien der Welt stehen in Texas und Louisiana – und sie wurden speziell für venezolanisches Öl gebaut.

Das leichte Schieferöl aus der heimischen Fracking-Produktion können diese Anlagen nicht effizient verarbeiten. Ohne venezolanisches Schweröl laufen sie unter Kapazität. In den frühen 2000er-Jahren produzierte Venezuela noch 3,3 Millionen Barrel pro Tag. Bis 2020 war diese Zahl auf nur noch 900.000 Barrel gefallen. Die US-Energieinfrastruktur hungerte – und Trump handelte.

Es geht nicht um Drogenbosse. Es geht um die Kontrolle über 70 Prozent der US-Rohölversorgung. Das ist existenziell für die amerikanische Wirtschaft.

JP Morgan und der 8-Milliarden-Dollar-Silberdeal: Zufall oder Insiderwissen?

Was innerhalb von 24 Stunden nach der Invasion geschah, wirft Fragen auf, die dringend beantwortet werden müssen. Keine einzige Mainstream-Zeitung berichtete darüber, dass sich die US-Regierung einen Mega-Deal für eine Silberschmelzanlage sicherte – finanziert von niemand Geringerem als JP Morgan. Kostenpunkt: 8 Milliarden Dollar.

JP Morgan ist kein unbeschriebenes Blatt im Edelmetallmarkt. Die Investmentbank musste 2020 eine Strafe von über 900 Millionen Dollar zahlen – wegen systematischer Manipulation des Silbermarktes durch sogenanntes „Spoofing". Dabei werden Kauf- oder Verkaufsorders platziert, um den Preis in eine gewünschte Richtung zu bewegen, nur um sie dann wieder zurückzuziehen. Milliardenprofite auf Kosten ehrlicher Marktteilnehmer.

Dass ausgerechnet dieser Akteur sich innerhalb eines Tages nach einer Militärinvasion einen milliardenschweren Silberdeal sichert, ist entweder ein bemerkenswerter Zufall – oder ein Hinweis darauf, dass die Finanzwelt längst wusste, was kommen würde. Wer sich angesichts solcher Entwicklungen mit physischem Silber und Goldmünzen absichern möchte, handelt jedenfalls nicht unvernünftig.

Das große geopolitische Schachspiel: USA vs. China vs. Russland

Die Venezuela-Operation ist kein isoliertes Ereignis. Sie ist ein Zug in einem globalen Schachspiel um Rohstoffe, Währungshegemonie und geopolitische Dominanz. Die Verflechtungen sind komplex – und hochbrisant.

Der China-Faktor

China ist der größte Abnehmer venezolanischen Öls. Fünf Prozent der gesamten chinesischen Ölimporte stammen aus Venezuela. Kurz vor dem US-Angriff befand sich eine Delegation chinesischer Politiker im Land. Wer die Kontrolle über Venezuelas Ressourcen hat, kontrolliert auch, wer dieses Öl bekommt.

Trump formulierte es mit entwaffnender Offenheit: „Wir werden große Mengen dieses Öls verkaufen, auch an China." Das verschafft den USA einen enormen Hebel gegenüber Peking – besonders vor dem Hintergrund, dass China zum 1. Januar 2026 die Exporte von Silber gestoppt hat. Ein kritischer Rohstoff, den nahezu jede Industrie in Massen benötigt.

Der Russland-Faktor

Neben Venezuela verfügt Russland über die größten Schwerölreserven der Welt. Indem die USA venezolanisches Schweröl erschließen, schwächen sie Russlands Einfluss auf den globalen Energiemarkt direkt. Wie Russland trotz westlicher Sanktionen Milliarden bewegt, ist dabei ein eigenes Kapitel wert.

Der Iran-Faktor

Parallel zur Venezuela-Krise eskaliert die Lage im Nahen Osten. Erste Meldungen deuten darauf hin, dass Israel bereit ist, den Iran anzugreifen – und umgekehrt. Sollte die Straße von Hormus geschlossen werden, jene Meeresenge, durch die ein Großteil des nahöstlichen Öls in den Rest der Welt transportiert wird, wären die Konsequenzen dramatisch.

In den 1970er-Jahren führte eine vergleichbare Situation dazu, dass der Ölpreis über Nacht explodierte – und der Silberpreis sich vervierfachte. Venezuela war möglicherweise Trumps strategischer Präventivschlag, um genau dieses Szenario abzufedern. Verhindern wird er es kaum können.

Chinas goldene Geheimstrategie: Der Petro-Yuan als Dollar-Killer?

Während die USA mit militärischer Gewalt Fakten schaffen, verfolgt China eine leisere, aber nicht minder ambitionierte Strategie. Offiziell beziffert Peking seine Goldreserven auf 2.300 Tonnen. Zahlreiche Experten schätzen die tatsächlichen Bestände jedoch auf 20.000 bis 25.000 Tonnen – das Zehnfache der offiziellen Angaben.

Die Indizien sind erdrückend:

  1. China exportiert seit Jahren kein Gold mehr aus dem eigenen Land
  2. Peking baut ein globales Goldnetzwerk mit Tresoren in Hongkong, Singapur, Zürich, Dubai und Saudi-Arabien auf
  3. Das erklärte Ziel: den Yuan zur goldgedeckten Alternative zum Dollar zu machen
  4. Ein „Petro-Yuan", gedeckt durch chinesisches Gold, könnte entstehen

Sollte Saudi-Arabien auf den Petro-Yuan umschwenken, wäre das Spiel für die Dollar-Hegemonie vorbei. Venezuela ist in diesem Kontext ein verzweifelter Versuch, die Dollarhegemonie zu retten – durch die Kontrolle über strategische Rohstoffe. Dass goldgedeckte Währungen bereits andernorts Erfolge feiern, unterstreicht die Brisanz dieser Entwicklung.

Wir stehen am Beginn einer neuen Ära – einer Ära, in der nicht mehr Verträge und Handschläge zählen, sondern nur noch, wer die meisten Rohstoffe kontrolliert. Gold und Silber sind in dieser Ära die einzigen sicheren Häfen.

Warum Gold und Silber jetzt erst richtig durchstarten

Die Edelmetallpreise befinden sich bereits auf historischen Höchstständen. Gold notiert bei über 4.400 Dollar, Silber hat die 76-Dollar-Marke überschritten. Silber ist allein 2025 um über 150 Prozent gestiegen – in einer achtmonatigen Gewinnserie, wie es sie seit 1980 nicht mehr gegeben hat. Und dennoch: Das ist erst der Anfang.

Die fundamentalen Treiber sind intakt und verstärken sich gegenseitig:

  • Geopolitische Unsicherheiten: Venezuela, Iran, Ukraine, Taiwan – die Krisenherde multiplizieren sich
  • Zentralbankkäufe: 2024 war das fünfte Rekordjahr in Folge mit über 1.000 Tonnen Gold-Käufen durch Zentralbanken
  • Negativer Realzins: Die Inflation übersteigt das Zinsumfeld – Sparer verlieren täglich Kaufkraft auf ihren Bankkonten
  • Flucht aus Staatsanleihen: Immer mehr Investoren ziehen sich aus US-Anleihen zurück und suchen sichere Häfen
  • Chinas Silber-Exportstop: Die Verknappung eines industriell unverzichtbaren Rohstoffs treibt die Preise
  • Rohstoff-Superzyklus: Wir befinden uns am Beginn eines langfristigen Aufwärtstrends bei Rohstoffen

Gold und Silber haben zusammen 16 Billionen Dollar an Marktkapitalisierung hinzugewonnen. Die zunehmende Dollar-Schwäche verstärkt diesen Trend zusätzlich. Beim Silber gilt die 75-Dollar-Marke als entscheidende Schwelle – wird sie nachhaltig überschritten, liegen die nächsten Zielmarken bei 82, 91 und 108 Dollar. Beim Gold könnte die 5.000-Dollar-Marke bereits im ersten Quartal 2026 fallen.

Der Rohstoff-Superzyklus: Warum physische Edelmetalle jetzt unverzichtbar sind

Was wir derzeit erleben, ist kein kurzfristiger Hype. Es ist der Beginn eines fundamentalen Paradigmenwechsels in der globalen Finanzarchitektur. Die Ära, in der Papiergeld und Staatsanleihen als „sicherer Hafen" galten, neigt sich dem Ende zu. An ihre Stelle treten physische Werte – allen voran Gold und Silber.

Die Logik ist bestechend einfach: Wenn Großmächte bereit sind, militärische Operationen durchzuführen, um sich Zugang zu Rohstoffen zu sichern, dann sagt das alles über den wahren Wert dieser Ressourcen. Kein Land schickt 150 Kampfjets los, um Papiergeld zu beschlagnahmen.

Für Anleger, die den Einstieg in physische Edelmetalle suchen, bieten sich verschiedene Möglichkeiten. Wer mit einem überschaubaren Budget beginnen möchte, findet im Gold Starter-Set einen soliden Einstieg. Für eine breitere Absicherung eignet sich das Gold Krisenschutzpaket S oder das Gold Krisenschutzpaket M. Wer umfassend vorsorgen will, sollte das Gold Krisenschutzpaket XXL in Betracht ziehen.

Welche Goldmünzen jetzt besonders gefragt sind

In Zeiten geopolitischer Verwerfungen steigt die Nachfrage nach international anerkannten Anlagemünzen besonders stark. Diese Münzen bieten maximale Liquidität und werden weltweit gehandelt – ein entscheidender Vorteil in Krisenzeiten.

Zu den gefragtesten Anlagemünzen gehören:

Auch Goldbarren erfreuen sich wachsender Beliebtheit, insbesondere bei größeren Anlagebeträgen. Der Aufpreis gegenüber dem Spotpreis ist bei Barren typischerweise geringer als bei Münzen, was sie für reine Wertanlage-Zwecke besonders attraktiv macht.

Die Heuchelei des Westens: Wenn Angriffskriege plötzlich akzeptabel werden

Ein Aspekt, der in der medialen Berichterstattung nahezu vollständig ausgeblendet wird, ist die offensichtliche Doppelmoral westlicher Regierungen. Während Russlands Einmarsch in die Ukraine – zu Recht – als völkerrechtswidriger Angriffskrieg verurteilt wurde, herrscht über die US-Invasion in Venezuela ein bemerkenswertes Schweigen.

Der deutsche Bundeskanzler? Duckt sich weg. Die europäischen Verbündeten? Schauen zur Seite. Die Mainstream-Medien? Verkaufen die Operation als humanitäre Mission. Die Frage, ob ein Angriffskrieg der USA gegen ein souveränes Land nach anderen Maßstäben zu bewerten ist als der russische Angriff auf die Ukraine, wird schlicht nicht gestellt.

Diese Heuchelei hat System. Denn wer die wahren Motive hinter der Venezuela-Operation benennt, muss auch unbequeme Fragen über die westliche Außenpolitik insgesamt stellen. Und das passt nicht ins Narrativ.

Was Anleger jetzt konkret tun sollten

Die Entwicklungen in Venezuela, die Eskalation im Nahen Osten, Chinas Silber-Exportstop und die anhaltenden Zentralbankkäufe zeichnen ein klares Bild: Wir befinden uns in einer Zeitenwende, in der physische Werte über Papierwerte triumphieren werden.

Konkrete Handlungsempfehlungen:

  1. Physisches Gold und Silber aufbauen – nicht als Spekulation, sondern als Fundament des Vermögensschutzes. Ein Gold Starterpaket S kann ein erster Schritt sein.
  2. Regelmäßig nachkaufen – durch einen Cost-Average-Effekt glättet man Preisschwankungen und baut kontinuierlich Bestände auf
  3. Diversifizieren – sowohl Gold als auch Silber halten, da Silber in der Spätphase eines Edelmetall-Bullenmarktes typischerweise stärker performt
  4. Physisch statt Papier – ETFs und Zertifikate sind im Krisenfall wertlos. Nur physisches Metall bietet echten Schutz
  5. Informiert bleiben – die geopolitische Lage verändert sich rasant, und wer die Zusammenhänge versteht, trifft bessere Entscheidungen

Fazit: Der Vorhang ist gefallen

Was am 3. Januar 2026 in Venezuela geschah, war keine Drogenrazzia. Es war die größte Rohstoff-Übernahme der modernen Geschichte. 150 Kampfjets, ein entführter Präsident, und innerhalb von 24 Stunden sichert sich JP Morgan einen 8-Milliarden-Dollar-Silberdeal. Die Puzzleteile fügen sich zu einem Bild zusammen, das die Mainstream-Medien nicht zeigen wollen – oder nicht zeigen dürfen.

Wir treten in eine neue Ära ein. Eine Ära der Rohstoffkriege, in der militärische Macht und Ressourcenkontrolle über das Schicksal von Nationen entscheiden. Eine Ära, in der das Recht des Stärkeren die Diplomatie ersetzt. Eine Ära, in der Gold und Silber nicht nur Anlageoptionen sind, sondern Überlebensstrategien.

Gold ist die älteste Währung der Menschheitsgeschichte. Es hat jedes Imperium, jede Währung und jede Krise überlebt. In einer Welt, in der Großmächte 150 Kampfjets losschicken, um sich Zugang zu Goldvorkommen zu sichern, sollte das jedem Anleger zu denken geben.

Die Kaufkraft des Papiergeldes schwindet mit jedem Tag. Die geopolitischen Risiken eskalieren. Die Zentralbanken kaufen Gold in Rekordmengen. Und die größte Volkswirtschaft der Welt hat gerade gezeigt, dass sie bereit ist, jeden Preis zu zahlen, um sich Rohstoffe zu sichern. Wer angesichts dieser Faktenlage noch zögert, sein Vermögen mit physischen Edelmetallen abzusichern, sollte sich fragen: Worauf warte ich eigentlich noch?