Davos 2026: Trumps Zolldrohungen und die neue Weltordnung
Das Weltwirtschaftsforum in Davos – jene jährliche Zusammenkunft der globalen Macht- und Geldelite in einem verschneiten Schweizer Bergdorf – hat im Januar 2026 eine neue Dimension der politischen Konfrontation erreicht. Während Donald Trump die versammelten Staats- und Regierungschefs mit beispielloser Direktheit vor sich hertrieb, saß der Gründer des Forums, Klaus Schwab, erstmals nicht mehr am Tisch seiner eigenen Veranstaltung. Was sich in Davos abspielte, war mehr als diplomatisches Geplänkel – es war ein Seismograph für die tektonischen Verschiebungen der Weltordnung, die das Jahr 2026 zum Schicksalsjahr machen könnten.
Macrons Fliegerbrille und Trumps Champagner-Drohung: Eine Freakshow auf Weltniveau
Die Bilder gingen um die Welt. Emmanuel Macron, Frankreichs zunehmend unbeliebter Präsident, erschien zur Pressekonferenz in Davos mit einer voll verspiegelten Ray-Ban-Fliegerbrille. Die Theorien über den Grund – ein blaues Auge? Eine bewusste Provokation? – schossen ins Kraut. Doch während die Medien noch über die Brille rätselten, hatte Trump bereits den nächsten Schlag gesetzt: 200 Prozent Zölle auf französischen Champagner und Wein.
Es war nicht die einzige Demütigung. Trump ließ Macron öffentlich wissen, dass dieser ohnehin nur noch wenige Monate im Amt sei und sich danach seinem neuen „Freedom Club" anschließen werde – einer von Trump angedachten Alternative zu UN und möglicherweise sogar zur NATO, mit einer Eintrittsgebühr von einer Milliarde Dollar pro Mitgliedsland.
„Trump ins Gesicht schlagen" – das war der Rat des kalifornischen Gouverneurs Gavin Newsom an die Europäer, wie man mit dem US-Präsidenten umgehen solle. Starke Worte, die vor wenigen Jahren noch zum sofortigen Rücktritt geführt hätten.
Die Kommunikation zwischen den Mächtigen der Welt hat ein Niveau erreicht, das man bestenfalls als Schulhof-Diplomatie bezeichnen kann. Doch hinter der Freakshow verbergen sich knallharte geopolitische Realitäten, die jeden Anleger und jeden Bürger direkt betreffen.
Grönland: Mehr als nur ein Immobilien-Deal
Das alles überschattende Thema in Davos war Grönland. Trumps Offerte an die rund 50.000 Grönländer – kolportiert werden bis zu 100.000 Dollar pro Kopf – mag auf den ersten Blick wie ein bizarrer Immobilien-Deal wirken. Doch die strategischen Dimensionen sind gewaltig.
Die USA unterhalten bereits eine Militärbasis auf der Insel. Die europäische Reaktion? Deutschland entsandte 13 Soldaten – für einen Tag. Eine Geste, die so symbolisch war, dass sie schon wieder an Satire grenzte. Dänemark, Frankreich und Deutschland versuchten, Stärke zu demonstrieren, wo keine Stärke vorhanden ist.
Was die wenigsten auf dem Radar haben: Grönland ist weit mehr als ein strategischer Militärstützpunkt. Die Insel birgt Schätze, die im 21. Jahrhundert über Macht und Ohnmacht entscheiden:
- Seltene Erden in Mengen, die annähernd an Chinas Vorkommen heranreichen
- Öl- und Gasvorkommen unter den Eisflächen
- Gold- und Silbervorkommen, deren volles Ausmaß noch nicht erschlossen ist
- Weltraumüberwachung – von Grönland aus werden Satellitenaktionen kontrolliert
- Kontrolle über arktische Schifffahrtsrouten und U-Boot-Korridore
Wer Grönland kontrolliert, kontrolliert nicht nur einen Teil der Arktis – er kontrolliert den Zugang zu Rohstoffen, die im Zeitalter der Digitalisierung und Elektrifizierung unverzichtbar sind. Für Anleger, die auf physisches Gold und andere Edelmetalle setzen, ist diese geopolitische Entwicklung von enormer Bedeutung. Denn jede Eskalation im Kampf um Ressourcen treibt die Nachfrage nach sicheren Häfen.
Der Global Risk Report: Eine Blaupause der Selbsterfüllung
Besonders aufschlussreich war der Global Risk Report 2026, der die Agenda des Weltwirtschaftsforums definiert. Was auf den ersten Blick wie eine nüchterne Risikoanalyse wirkt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als bemerkenswerte Selbstbezichtigung. Denn nahezu jeder Punkt auf der Liste beschreibt ein Problem, das die versammelten Akteure in Davos selbst verursachen oder zumindest massiv befeuern.
Die zehn Punkte des Global Risk Reports im Überblick:
- Geoökonomische Konfrontation – Wirtschaftskriege zwischen den Großmächten
- Desinformation und Falschinformation – Der Kampf um die Deutungshoheit
- Gesellschaftliche Polarisierung – Die Spaltung der Gesellschaften
- Extremwetterereignisse – Klimabedingte Katastrophen
- Staatlich geführte bewaffnete Konflikte – Kriege und militärische Auseinandersetzungen
- Cyberunsicherheit – Die wachsende Gefahr von Hackerangriffen
- Ungleichheit – Die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich
- Erosion von Menschenrechten und bürgerlichen Freiheiten
- Umweltverschmutzung
- Ein zehnter, nicht näher benannter Punkt
Was auf dieser Liste vollständig fehlt, ist bemerkenswert: Künstliche Intelligenz wird mit keiner Silbe als Risiko erwähnt. Stattdessen wird sie ausschließlich als Chance dargestellt – ein blinder Fleck, der angesichts der rasanten Entwicklung dieser Technologie mehr als bedenklich stimmt.
Desinformation: Wer lügt hier eigentlich wen an?
Punkt zwei des Global Risk Reports verdient besondere Aufmerksamkeit. Desinformation und Falschinformation – diese Begriffe werden seit Jahren wie Waffen gegen alternative Medien und kritische Stimmen eingesetzt. Doch die Frage, wer hier eigentlich wen desinformiert, wird immer drängender.
Die, die pausenlos 24/7 Lügen und Propaganda verbreiten, unterstellen denen, die Dinge kritisch hinterfragen, dass sie Fake News verbreiten. Es ist das alte Spiel: „Schau mal da drüben, ein Dieb!" – und während alle hinschauen, wird einem der Geldbeutel aus der Tasche gezogen.
Bereits 2025 hatte Ursula von der Leyen in ihrer Eröffnungsrede erklärt, nicht Konflikte oder Klimafragen seien die größte Herausforderung, sondern Desinformation und Falschinformation, „dicht gefolgt von einer Polarisierung innerhalb unserer Gesellschaften". Die Botschaft war unmissverständlich: Alternative Informationsquellen werden als Bedrohung wahrgenommen.
Gleichzeitig zeigt der Blick über den Atlantik ein völlig anderes Bild. In den USA diskutieren Podcaster wie Tucker Carlson und Joe Rogan vor Millionenpublikum Themen, die in Deutschland sofort zu Sanktionen führen würden. Die Redefreiheit in Amerika und die zunehmende Zensur in Europa driften immer weiter auseinander.
Für Anleger hat diese Entwicklung handfeste Konsequenzen. Wer sich ausschließlich auf traditionelle Medien verlässt, verpasst entscheidende Informationen über die wahren Risiken im Finanzsystem. Die Dollar-Schwäche und ihre Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft sind nur ein Beispiel dafür, wie wichtig unabhängige Informationsquellen geworden sind.
Europa im Zangengriff: Deindustrialisierung und Energiekrise
Was sich hinter den diplomatischen Scharmützeln verbirgt, ist eine systematische Schwächung Europas auf mehreren Ebenen gleichzeitig. Die Analyse ist ernüchternd:
- Energieversorgung zerstört: Die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines hat Europa von günstigem russischem Gas abgeschnitten
- Kernindustrien abgewandert: Mercedes und andere Automobilkonzerne bauen weitere Werke in den USA
- Zölle als Druckmittel: Trumps Handelspolitik zwingt europäische Unternehmen zur Verlagerung
- Geburtenrate im freien Fall: Die demografische Entwicklung untergräbt die wirtschaftliche Basis
- Massiv gestiegene Energiepreise: Ein struktureller Wettbewerbsnachteil, der sich verfestigt
Europas Gegenmaßnahmen wirken dabei fast hilflos. 92 Milliarden Euro an Gegenzöllen auf Harley-Davidson, Levi's Jeans und Bourbon – das klingt nach viel, ist aber im Vergleich zur wirtschaftlichen Feuerkraft der USA ein Tropfen auf den heißen Stein. Und die Drohung mit „Geoblocking" – dem Abschneiden großer US-Plattformen in Europa – wäre nichts anderes als Zensur unter anderem Namen.
In diesem Umfeld gewinnt die Absicherung durch physische Werte eine völlig neue Dimension. Wer sein Vermögen in Goldbarren oder Goldmünzen hält, ist von digitalen Abschaltungen, Cyberangriffen und Währungsturbulenzen weitgehend unabhängig. Das Gold Krisenschutzpaket S bietet beispielsweise einen soliden Einstieg in die physische Absicherung.
Der Machtwechsel beim WEF: Von Schwab zu BlackRock
Eine der bemerkenswertesten Entwicklungen rund um Davos 2026 war die Abwesenheit von Klaus Schwab bei seiner eigenen Gründungsveranstaltung. Der Mann, der mit seinem Buch „The Great Reset" weltweit Schlagzeilen machte und mit Aussagen wie „Eat the Bugs" zum Feindbild einer wachsenden Protestbewegung wurde, sitzt zu Hause und schreibt ein neues Buch: „Restoring Truth and Trust" – Wiederherstellung von Wahrheit und Vertrauen.
Der Mann, der das Vertrauen der Menschen systematisch zerstört hat, schreibt nun ein Buch darüber, wie man es wiederherstellen kann. Das ist keine Ironie – das ist Chuzpe in Reinform.
Den Vorsitz hat nun Larry Fink übernommen – Gründer und CEO von BlackRock, dem mächtigsten Finanzkonzern der Welt mit einem verwalteten Vermögen von über 21 Billionen Dollar. Eine US-Anwaltskanzlei, die als Haus- und Hofkanzlei von Larry Fink gilt, hatte Schwab zuvor mit schwerwiegenden Vorwürfen konfrontiert. Was nach einem internen Putsch aussieht, markiert einen fundamentalen Machtwechsel: Das WEF ist nun noch direkter in der Hand der globalen Finanzindustrie.
Für Anleger ist diese Entwicklung ein weiteres Warnsignal. Wenn der größte Vermögensverwalter der Welt die Agenda des einflussreichsten Wirtschaftsforums bestimmt, werden die Interessen der Finanzindustrie noch stärker in den Vordergrund rücken – auf Kosten der normalen Bürger und Sparer. Die Erfahrungen Simbabwes mit einer goldgedeckten Währung zeigen, dass es Alternativen zum herrschenden Fiat-System gibt.
Die Ukraine, der Iran und die große Neuaufteilung
Hinter den Kulissen von Davos zeichnet sich eine geopolitische Neuaufteilung ab, die in ihrer Tragweite historisch ist. Die Analyse der aktuellen Lage ist schonungslos:
In der Ukraine wird kein einziger Quadratmeter an Russland zurückgegeben werden – im Gegenteil. Jeden Tag, an dem der Krieg weitergeht, erobern die Russen Meter für Meter weiteres Land. Die Darstellung, Russland stehe kurz vor der Niederlage, hält einer nüchternen Betrachtung nicht stand. Wäre dem so, könnte Moskau den Krieg schlicht nicht weiterführen.
Es kursiert die Theorie einer stillen Übereinkunft der Großmächte: China bekommt Taiwan, Russland behält die Ukraine, Trump sichert sich Grönland und den Nahen Osten. Ob diese Theorie zutrifft, wird das Jahr 2026 zeigen. Sicher ist: Die geopolitischen Karten werden neu gemischt – und Europa sitzt nicht am Tisch.
Ray Dalio, einer der erfolgreichsten Investoren der Geschichte, hat es auf den Punkt gebracht: Wir stehen in einer geopolitischen Machtverschiebung sondergleichen, die wir in unserem Leben so nie wieder erleben werden. In solchen Zeiten hat sich über Jahrtausende hinweg eine Anlageklasse als verlässlicher Schutz erwiesen: Gold.
Cyberunsicherheit und digitale Kontrolle: Ein gefährlicher Widerspruch
Punkt sechs des Global Risk Reports – Cyberunsicherheit – offenbart einen fundamentalen Widerspruch in der Agenda der Davos-Elite. Einerseits wird die wachsende Gefahr von Cyberangriffen als eines der größten Risiken identifiziert. Andererseits treiben dieselben Akteure die Digitalisierung aller Lebensbereiche mit Hochdruck voran:
- Digitales Zentralbankgeld (CBDC) – die vollständige Digitalisierung des Zahlungsverkehrs
- Digitale IDs – Personalausweis, Führerschein, Gesundheitsdaten auf einer zentralen Plattform
- CO2-Kontingente – gekoppelt an digitale Identitäten und Bewegungsprofile
- 15-Minuten-Städte – begrenzte Bewegungsräume, digital überwacht
Wer die Gefahr von Cyberangriffen als eines der größten Risiken benennt und gleichzeitig das gesamte Leben der Bürger auf digitale Plattformen verlagert, handelt entweder fahrlässig – oder verfolgt eine ganz andere Agenda. Physisches Gold wie der Wiener Philharmoniker oder der Maple Leaf lässt sich weder hacken noch digital abschalten. In einer Welt zunehmender Cyberrisiken ist das kein Nachteil – es ist ein entscheidender Vorteil.
Ungleichheit predigen, Ungleichheit leben
Der siebte Punkt des Global Risk Reports – Ungleichheit – ist vielleicht der zynischste von allen. Die Teilnehmer des WEF, die in Privatjets anreisen (rund 1.000 Stück innerhalb von drei Tagen), in Hotels für 30.000 Dollar pro Nacht residieren und vom Schweizer Militär abgeschirmt werden, diskutieren über die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich.
Dieselben Menschen, die uns Flugbegrenzungen, CO2-Fußabdrücke und Konsumverzicht predigen, leben einen Lebensstil, der dem eines mittelalterlichen Adels in nichts nachsteht. Der Unterschied: Der mittelalterliche Adel hat wenigstens nicht so getan, als würde er sich um die Bauern sorgen.
Die reale Ungleichheit zeigt sich nicht nur in Davos. Sie zeigt sich in der Art und Weise, wie globale Finanzströme an Sanktionen vorbeigeschleust werden, während normale Bürger für jede Überweisung über 1.000 Euro Rechenschaft ablegen müssen. Sie zeigt sich in der Tatsache, dass Christine Lagarde, die Präsidentin der EZB, auf die Frage nach Bargeldobergrenzen nur arrogant in die Kamera lächelt.
Was bedeutet das alles für Ihr Vermögen?
Die Ereignisse in Davos 2026 sind kein abstraktes Politiktheater. Sie haben direkte Auswirkungen auf jeden, der Vermögen besitzt, aufbauen oder schützen möchte. Die Kombination aus geopolitischen Spannungen, Handelskriegen, Währungsturbulenzen und zunehmender digitaler Kontrolle schafft ein Umfeld, in dem physische Werte wichtiger sind denn je.
Selbst eine mögliche Korrektur an den Edelmetallmärkten – die angesichts der Volatilität jederzeit eintreten kann – wäre keine Katastrophe, sondern eine Einstiegsgelegenheit. Denn die fundamentalen Treiber für Gold und Silber werden durch die Entwicklungen in Davos nicht geschwächt, sondern verstärkt:
- Geopolitische Unsicherheit treibt die Nachfrage nach sicheren Häfen
- Währungskriege und Zollkonflikte entwerten Papiergeld
- Staatsverschuldung erreicht weltweit neue Rekordstände
- Zentralbanken kaufen selbst in Rekordmengen Gold
- Digitale Risiken machen physische Werte unverzichtbar
Für Einsteiger bietet das Gold Starter-Set einen niedrigschwelligen Zugang. Wer bereits investiert ist und sein Portfolio ausbauen möchte, findet im Gold Krisenschutzpaket M oder dem Gold Krisenschutzpaket XXL umfassende Lösungen. Klassiker wie der Känguru, der American Eagle oder der Britannia bieten dabei höchste Liquidität und weltweite Anerkennung.
2026: Das Jahr, in dem die Masken fallen
Was Davos 2026 von allen vorherigen Treffen unterscheidet, ist die Offenheit, mit der die Machtverhältnisse zur Schau gestellt werden. Trump sagt, was er will – und nimmt es sich. Die Europäer reagieren mit hilflosen Gesten. Klaus Schwab wird aus seinem eigenen Forum gedrängt. BlackRock übernimmt den Vorsitz. Und der Global Risk Report liest sich wie ein Geständnis.
Noch nie wurde das Vertrauen so sehr missbraucht wie in den letzten zwölf Monaten. Und ausgerechnet diejenigen, die es zerstört haben, schreiben nun Bücher darüber, wie man es wiederherstellen kann.
Für den einzelnen Bürger und Anleger bleibt in diesem Umfeld vor allem eines: Eigenverantwortung. Wer darauf wartet, dass die in Davos versammelten Eliten seine Interessen vertreten, wird enttäuscht werden. Wer hingegen selbst handelt – sein Vermögen diversifiziert, in physische Werte investiert und sich unabhängig informiert – hat die besten Chancen, die Stürme des Jahres 2026 nicht nur zu überstehen, sondern gestärkt daraus hervorzugehen.
Die Geschichte lehrt uns: In Zeiten großer Umbrüche hat Gold stets seine Funktion als ultimativer Wertspeicher erfüllt. Ob Lunar-Münzen, China Pandas oder das bewährte Gold Starterpaket S – der beste Zeitpunkt, sich abzusichern, ist immer bevor die nächste Krise eskaliert. Und wenn Davos 2026 eines gezeigt hat, dann dies: Die nächste Eskalation ist nicht eine Frage des Ob, sondern des Wann.



