Wirtschaftskrise & Aufrüstung: Ist Krieg der Rettungsanker?
Europa steht an einem Scheideweg – und die Weichen werden gerade in eine Richtung gestellt, die vielen Bürgern den Atem rauben dürfte. Während die deutsche Wirtschaft in eine immer tiefere Krise rutscht, fließen hunderte Milliarden Euro in die Aufrüstung. Der investigative Journalist und Buchautor Patrik Baab zeichnet ein düsteres Bild der europäischen Politik – und liefert dabei Analysen, die man in den etablierten Medien vergeblich sucht. Seine Kernthese: Der Krieg dient als Rettungsanker für eine Wirtschaft im freien Fall.
Die Profitrate sinkt – und der Krieg soll es richten
Es ist eine unbequeme Wahrheit, die Patrik Baab auf den Punkt bringt: Die Profitrate in allen westlichen Industrienationen sinkt seit vier Jahrzehnten kontinuierlich. Was wie eine trockene volkswirtschaftliche Kennzahl klingt, hat dramatische Konsequenzen für jeden einzelnen Bürger. Denn wenn die Renditen der Realwirtschaft schrumpfen, sucht das Kapital nach neuen Verwertungsmöglichkeiten.
„Der Krieg ist eine Möglichkeit, die Profitrate zu heben. Das erleben wir gerade. Öffentliche Mittel werden in nie geahntem Maß umgelenkt in den Rüstungssektor. Wer öffentliche Mittel umlenkt, will den Krieg."
Diese Aussage mag provokant klingen. Doch die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Nach den aktuellen Erhebungen des Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) ist Deutschland das Land, das weltweit am stärksten aufrüstet. Ursula von der Leyens Programm „Rearm Europe" sieht Investitionen in Höhe von hunderten Milliarden Euro vor.
Die Logik dahinter ist so simpel wie erschreckend:
- Gelder werden dem Konsum der Bevölkerung entzogen
- Diese Mittel fließen in den Rüstungssektor
- Dort entsteht ein kurzfristiges wirtschaftliches Strohfeuer
- Die Politik kauft sich damit Zeit – auf Kosten der Bürger
Konkursverschleppung mit Blut: Die wahren Kosten der Sanktionspolitik
Baab findet drastische Worte für das, was in Europa geschieht. Er bezeichnet die Fortsetzung des Ukrainekrieges als „blutige Form der Konkursverschleppung". Die deutsche Wirtschaft befinde sich im freien Fall – und dieser Fall sei selbst verschuldet durch die Sanktionspolitik gegen Russland.
Mittlerweile sprechen wir vom 20. Sanktionspaket. Zwanzig Mal dieselbe Medizin, die den Patienten nicht heilt, sondern schwächt. Baab bringt es auf den Punkt:
„20 mal dasselbe zu versuchen, aber andere Ergebnisse zu erwarten – das ist für mich die Definition von Wahnsinn. Man kann auch 20 mal mit dem Kopf gegen die Hauswand springen und immer noch glauben, man komme durch den Beton."
Die Konsequenzen dieser Politik sind längst spürbar. Die deutsche Wirtschaft zahlt die Zeche für eine geopolitische Strategie, die nicht im Interesse der europäischen Bevölkerung liegt. Preisgünstige russische Energie – einst ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil der deutschen Industrie – wurde mutwillig geopfert.
Die Rand Corporation und der Keil zwischen Europa und Russland
Besonders brisant sind Baabs Verweise auf Strategiepapiere der Rand Corporation, einer US-amerikanischen Denkfabrik, die überwiegend von der Rüstungsindustrie finanziert wird. Demnach ging es im Ukrainekonflikt von Anfang an darum, einen Keil zwischen Westeuropa und Russland zu treiben.
Das strategische Kalkül der USA lässt sich in wenigen Punkten zusammenfassen:
- Verhinderung eines wirtschaftlichen Konkurrenten durch die Verbindung europäischer Technologie mit russischen Rohstoffen
- Zerstörung der preisgünstigen Energieversorgung Europas
- Schaffung einer dauerhaften Konfrontationslinie, die Europa an die USA bindet
- Nutzung politischer „Einflussagenten" in europäischen Regierungen
Die Rechnung ging auf – zumindest für Washington. Für Europa hingegen bedeutet diese Entwicklung einen beschleunigten wirtschaftlichen Niedergang, der sich in steigender Inflation, De-Industrialisierung und wachsender sozialer Ungleichheit manifestiert.
Das eingefrorene russische Vermögen: Ein Spiel mit dem Feuer
Rund 210 Milliarden Euro an russischen Staatsreserven hat die EU eingefroren. Was von Brüssel als Druckmittel verkauft wird, ist in Wahrheit ein beispielloser Tabubruch im internationalen Finanzrecht. Baab spricht von „Willkürpiraterie" – und warnt vor den Konsequenzen.
Denn die Signalwirkung ist verheerend. Wenn europäische Staaten ausländische Vermögenswerte einfach konfiszieren können, stellt sich für jeden internationalen Investor die Frage: Ist mein Geld in Europa noch sicher?
„Insbesondere Anleger aus dem arabischen Raum werden aus Europa ihre Anlagen abziehen. Wenn diese ausländischen Kapitalgeber ihre Einlagen in Europa abziehen, wird es das europäische Bankensystem erschüttern oder gar zu Fall bringen."
Die Reaktion Russlands lässt nicht auf sich warten. Präsident Putin hat bereits per Erlass ermöglicht, dass ausländisches Kapital in Russland – geschätzt rund 1.000 Milliarden Euro – im Schnellverfahren beschlagnahmt werden kann. Belgien warnt bereits vor enormen Rechts- und Retorsionsrisiken. Doch Friedrich Merz und Ursula von der Leyen drängen weiter auf eine Nutzung der eingefrorenen Gelder.
Warum der Goldpreis die Wahrheit spricht
Es ist kein Zufall, dass sich der Goldpreis auf einem Allzeithoch befindet und auch der Silberpreis deutlich anzieht. Diese Entwicklung zeigt unmissverständlich: Anlagen werden in großem Maßstab umgeschichtet. Kluge Investoren weltweit erkennen die Gefahren, die von der europäischen Politik ausgehen, und suchen Schutz in physischen Edelmetallen.
Wer die geopolitischen Zusammenhänge versteht, erkennt schnell, warum Goldbarren und Goldmünzen in Zeiten wie diesen nicht nur eine Anlage, sondern eine Versicherung gegen politischen Wahnsinn darstellen. Ob Wiener Philharmoniker, Maple Leaf oder Känguru – physisches Gold kennt keine Sanktionen, keine Kontosperrungen und keine politische Willkür.
Gerade für Einsteiger bieten sich strukturierte Lösungen wie das Gold Starter-Set oder das Gold Starterpaket S an, um den ersten Schritt in Richtung finanzielle Unabhängigkeit zu gehen.
Die Militarisierung der Gesellschaft: Wehrpflicht und Kriegsrhetorik
Während die wirtschaftliche Basis erodiert, wird die Gesellschaft systematisch auf Krieg eingestimmt. Die Rückkehr der Wehrpflicht wird unter verschiedenen Etiketten vorangetrieben. NATO-Spitzenmilitärs sprechen öffentlich von möglichen Präventivschlägen gegen Russland. Und die junge Generation – jene Menschen, die dieses Land zukunftsfähig machen sollen – wird mit einer Kriegsrhetorik konfrontiert, die das Verhältnis zum Staat und zur Demokratie fundamental verändert.
Baab identifiziert mehrere Ebenen dieser Militarisierung:
- Sprachliche Normalisierung: Begriffe wie „Kriegstüchtigkeit" sollen eine neue Normalität herstellen
- Wirtschaftliche Umsteuerung: Öffentliche Mittel fließen massiv in den Rüstungssektor
- Gesellschaftliche Konditionierung: Wehrpflichtdebatte und Zivilschutzübungen bereiten die Bevölkerung mental vor
- Mediale Begleitung: Kritische Stimmen werden marginalisiert oder kriminalisiert
Was in Moskau passiert, wenn NATO-Generäle von Präventivschlägen sprechen, liegt auf der Hand: Diese Äußerungen werden akribisch analysiert. Russland hält, so Baab, seine modernsten Waffensysteme bewusst zurück – weil man von einem großen Krieg in Europa ausgeht. Die Konsequenzen wären apokalyptisch.
„Dies zöge die vollständige Vernichtung Mitteleuropas, Deutschlands und Polens hinter sich her – Tod von mehr als 100 Millionen Menschen. Mitteleuropa wäre für die nächsten 10 Millionen Jahre nicht mehr bewohnbar."
Kontosperrungen und Berufsverbote: Die Erosion demokratischer Grundrechte
Besonders alarmierend ist die zunehmende Repression gegen Andersdenkende. Die EU sanktioniert nicht mehr nur russische Oligarchen, sondern längst auch Medienplattformen und einzelne Journalisten. Einreiseverbote, Vermögenseinfrierungen, Kontolöschungen bei deutschen Banken – die Liste der Maßnahmen gegen kritische Stimmen wird immer länger.
Journalisten wie Flavio von Witzleben und andere haben öffentlich gemacht, dass ihre Bankkonten aufgelöst wurden. Was faktisch einem Berufsverbot gleichkommt, wird von den Verantwortlichen als Maßnahme gegen „Desinformation" verkauft.
Baab warnt eindringlich:
- Jeder, der vom Regierungskurs abweicht, kann von Banken oder Justiz bedroht werden
- Das Grundgesetz ist eine Friedensverfassung – keine Kriegsverfassung
- Bankmanager, Richter und Staatsanwälte, die sich an dieser Repression beteiligen, tragen Mitverantwortung
- Im Zeitalter des Internets werden ihre Namen in den Geschichtsbüchern stehen
Für jeden, der diese Entwicklungen mit Sorge beobachtet, wird eines klar: Finanzielle Unabhängigkeit ist heute wichtiger denn je. Wer sein Vermögen ausschließlich im digitalen Bankensystem hält, macht sich verwundbar. Physische Edelmetalle – ob als American Eagle, Britannia oder China Panda – lassen sich nicht per Mausklick einfrieren oder konfiszieren.
Die Degenerierung der Eliten und die Apathie der Bevölkerung
Baabs Analyse geht tiefer als die übliche Politikkritik. Er diagnostiziert eine doppelte Krise: Einerseits die zunehmende Unfähigkeit der europäischen Eliten, mit dem eigenen Niedergang umzugehen. Andererseits die Apathie einer Bevölkerungsmehrheit, die sich nicht aufraffen kann, dem Spiel ein Ende zu setzen.
Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit verschiebt sich nach Asien. Die zentralen Finanzzentren sind heute Singapur und Hongkong. Europa spielt eine immer geringere Rolle. Statt sich mit den BRICS-Staaten ins Benehmen zu setzen und die wirtschaftlichen Kontakte zu Russland, China und Indien zu verstärken, hat Europa das eigene Heil in der Selbstunterwerfung unter die Interessen der Vereinigten Staaten gesucht.
Dass Länder wie Simbabwe mit einer goldgedeckten Währung experimentieren, während der Westen weiter auf ungedecktes Fiat-Geld setzt, ist symptomatisch für diese Verschiebung der globalen Machtverhältnisse. Auch die Art und Weise, wie Russland trotz Sanktionen Milliarden bewegt, zeigt die Grenzen westlicher Machtpolitik.
Was bedeutet das für Ihr Vermögen?
Die Analyse von Patrik Baab zeichnet ein Bild, das zum Handeln zwingt. Wenn die europäische Politik tatsächlich auf eine Eskalation zusteuert, wenn das Finanzsystem durch den Abzug ausländischen Kapitals erschüttert werden könnte, wenn Kontosperrungen zur neuen Normalität werden – dann ist die Frage nicht mehr ob, sondern wie schnell man sein Vermögen absichern sollte.
Die Fakten sprechen für sich:
- Gold hat in den letzten Jahren alle anderen Anlageklassen in den Schatten gestellt
- Zentralbanken weltweit kaufen Gold in Rekordmengen
- Das Vertrauen in das europäische Finanzsystem schwindet
- Physische Edelmetalle sind nicht digital konfiszierbar
- Gold ist seit Jahrtausenden die ultimative Krisenwährung
Wer größere Summen absichern möchte, findet im Gold Krisenschutzpaket S, dem Gold Krisenschutzpaket M oder dem Gold Krisenschutzpaket XXL durchdachte Zusammenstellungen, die auf verschiedene Krisenszenarien zugeschnitten sind. Klassiker wie der Lunar verbinden dabei Sammlerwert mit Anlagefunktion.
Fazit: Die Zeit des Abwartens ist vorbei
Patrik Baabs Analyse ist unbequem. Sie widerspricht dem offiziellen Narrativ. Aber sie ist faktenbasiert und logisch konsistent. Die europäische Politik hat sich in eine Sackgasse manövriert – und statt umzukehren, wird das Tempo erhöht. Die Aufrüstung verschlingt Milliarden, die Sanktionen zerstören die eigene Wirtschaftsbasis, und die Konfiszierung russischer Vermögenswerte untergräbt das Vertrauen internationaler Investoren.
Für den einzelnen Bürger bedeutet das: Eigenverantwortung war nie wichtiger als heute. Wer seine Informationsquellen diversifiziert, wer sein Vermögen nicht ausschließlich dem digitalen Bankensystem anvertraut und wer die historische Schutzfunktion von Gold versteht, ist besser aufgestellt als jene, die darauf vertrauen, dass schon alles gut gehen wird.
Denn eines lehrt die Geschichte mit absoluter Verlässlichkeit: Gold hat jede Krise, jeden Krieg und jeden Währungszusammenbruch überdauert. Papiergeld hingegen – noch nie.



