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Kettner NOW 24.03.2026 (23:10)
Kettner NOW (Live-Sendung) 24.03.2026: Petrodollar wankt – Iran & Gold
Die Welt steht an einem Wendepunkt – und die meisten Menschen ahnen es nicht einmal. Während sich die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten zu einem Flächenbrand ausweiten, spielen sich an den Finanzmärkten Szenen ab, die das Vertrauen in das gesamte System erschüttern. Gleichzeitig plant die Bundesregierung eine neue Belastung für Millionen Familien. Ein Tag, der zeigt, warum physische Edelmetalle kein Luxus sind, sondern eine Notwendigkeit.
Irans genialer Schachzug: Die Straße von Hormus wird zur Mautstelle
Was sich derzeit in der Straße von Hormus abspielt, hat das Potenzial, die globale Finanzarchitektur grundlegend zu verändern. Die schmale Meerenge zwischen dem Iran und der Arabischen Halbinsel ist die Hauptschlagader der weltweiten Energieversorgung. Normalerweise passieren 138 Schiffe pro Tag diesen Nadelöhr. Aktuell sind es gerade einmal drei.
Der Grund: Die iranischen Revolutionsgarden haben ein de-facto-Mautsystem etabliert. Zwei Millionen Dollar pro Schiff – und zwar nicht in US-Dollar, sondern in chinesischen Yuan. Was auf den ersten Blick wie Piraterie wirkt, ist in Wahrheit ein geopolitisches Meisterstück.
Iranisches Öl fließt weiter wie gehabt, hauptsächlich nach China. Die Blockade trifft alle anderen. Der Iran ist gleichzeitig Torwächter und größter Nutznießer.
Die Zahlen sind erschreckend: 400 Schiffe stauen sich vor der Meerenge – 150 Tanker, 120 Massengutfrachter, 130 weitere Frachtschiffe. Alle warten auf die Genehmigung der Revolutionsgarden. Die Gebühren finanzieren das Militär, das Militär hält die Straße offen. Ein perfekter, sich selbst erhaltender Kreislauf.
Der Petrodollar wankt
Der eigentliche Sprengstoff liegt jedoch tiefer. Jeder Tanker, der in Yuan statt in Dollar bezahlt, untergräbt das System des Petrodollars – jene Ordnung, die seit 1974 das Rückgrat der weltweiten Finanzarchitektur bildet. Dass China seit 16 Monaten ununterbrochen Gold kauft, ist vor diesem Hintergrund kein Zufall. Peking bereitet sich systematisch auf eine Welt nach dem Dollar vor.
Für Deutschland bedeutet diese Entwicklung:
- Steigende Energiepreise – und das in einer Wirtschaft, die durch Jahre verfehlter Energiepolitik ohnehin am Limit operiert
- Massive Lieferverzögerungen bei Rohstoffen und Industriegütern
- Explodierende Frachtkosten, die sich auf sämtliche Konsumgüterpreise durchschlagen werden
- Ein neuer Inflationsschub, der die Kaufkraft des Euro weiter aushöhlt
Saudi-Arabien und die Emirate: Der Persische Golf wird zum Pulverfass
Als wäre die Lage an der Straße von Hormus nicht brisant genug, steht die gesamte Golfregion vor einer militärischen Eskalation historischen Ausmaßes. Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate stehen offenbar kurz vor einem direkten Kriegseintritt gegen den Iran.
Noch vor wenigen Monaten hatte Riad kategorisch erklärt: Keine Militärbasen für Angriffe auf den Iran. Diese Linie ist Geschichte. Laut Wall Street Journal hat Saudi-Arabien den USA inzwischen den Luftwaffenstützpunkt King Fahd zur Verfügung gestellt. Der Auslöser: Iranische Raketen und Drohnen sollen Ziele in Saudi-Arabien getroffen haben – darunter die Hauptstadt Riad selbst.
Kronprinz Mohammed bin Salman stehe kurz vor der Entscheidung, sich aktiv an Angriffen zu beteiligen. Auch Abu Dhabi verschärft den Kurs drastisch. In Dubai wurden ein iranisches Krankenhaus und ein Club geschlossen – Einrichtungen, die über Jahre als wirtschaftliche Lebensader für Teheran dienten. Werden diese Kanäle gekappt, könnte das den Iran härter treffen als mancher Luftangriff.
Verifizierte Videos deuten zudem darauf hin, dass Raketenangriffe auf den Iran möglicherweise auch von Bahrain aus gestartet wurden. Die Fassade der Neutralität bröckelt – und zwar rapide. Wer in dieser Situation nicht über den Schutz seines Vermögens nachdenkt, handelt fahrlässig. Physisches Gold kennt keine geopolitischen Risiken – es profitiert von ihnen.
Insider-Handel im großen Stil? Verdächtige Milliardengeschäfte vor Trump-Posting
Was sich am Montag an den Finanzmärkten abspielte, lässt selbst hartgesottene Börsianer fassungslos zurück. Und es wirft fundamentale Fragen über die Integrität des gesamten Finanzsystems auf.
15 Minuten bevor Donald Trump auf seiner Plattform einen Beitrag über „produktive Gespräche" mit dem Iran veröffentlichte, explodierten die Handelsvolumina bei Ölterminkontrakten. Die Fakten im Detail:
- In nur zwei Minuten wurden Verträge über mindestens sechs Millionen Barrel Öl verkauft
- Der Durchschnitt der fünf Tage zuvor: 700.000 Barrel – eine Vervielfachung um den Faktor 8 bis 9
- Bei S&P-500-Terminkontrakten wechselten zwischen 11:49 und 11:50 Uhr Verträge im Wert von 1,46 Milliarden Dollar den Besitzer
- Es war der größte Einzelhandel des gesamten Vormittags
Dann kam Trumps Posting. Darin erklärte er, geplante Angriffe auf iranische Energieanlagen um fünf Tage zu verschieben. Man befinde sich in „produktiven Gesprächen". Die Folge: Der Ölpreis stürzte um 14 Dollar ab, die Aktienmärkte schossen nach oben. Wer vorher positioniert war, hat innerhalb von Minuten ein Vermögen verdient.
Wer die richtigen Verbindungen hat, bedient sich nach Belieben. Der normale Anleger bleibt auf der Strecke. Und genau deshalb sind greifbare Werte wie Gold und Silber so wichtig – die lassen sich nicht per Posting entwerten.
Es ist nicht das erste Mal. Schon während Trumps erster Amtszeit gab es immer wieder verdächtige Handelsaktivitäten kurz vor marktbewegenden Nachrichten. Die Ermittlungen verliefen stets im Sande. Das Signal ist verheerend: Die Finanzmärkte sind kein fairer Spielplatz. Sie sind ein Casino, in dem die Bank immer gewinnt – es sei denn, man setzt auf Werte, die sich diesem Spiel entziehen. Goldbarren und Goldmünzen tragen kein Gegenparteirisiko und können nicht durch einen Social-Media-Post manipuliert werden.
Raffinerie-Explosion in Texas: Wenn sich Krisen überlagern
Als ob die geopolitische Lage nicht genug Druck auf die Energiemärkte ausüben würde, ist in Texas eine der größten Ölraffinerien der USA explodiert. Die Valero-Anlage in Port Arthur – meterhohe Flammen, eine pechschwarze Rauchwolke, Anwohner berichten von Fenstern, die erzitterten.
Die Raffinerie verarbeitet täglich 4.000 Barrel Öl. Knapp 800 Mitarbeiter stellen dort Benzin, Diesel und Düsentreibstoff her. Fällt die Anlage über längere Zeit aus, drohen spürbare Engpässe bei der amerikanischen Treibstoffversorgung – in Zeiten, in denen die Lage am Persischen Golf die Energiemärkte ohnehin unter extremem Druck setzt.
Die Überlagerung dieser Krisen – Hormus-Blockade, drohender Golfkrieg, Raffinerieausfall – schafft ein toxisches Gemisch für die globale Energieversorgung. Und damit für die Inflation, die Kaufkraft und letztlich für jeden einzelnen Sparer.
Merz' Familienversprechen: Vom Wahlkampf zur Zwangsabgabe
Während die Welt brennt, hat die Bundesregierung unter Friedrich Merz offenbar nichts Besseres zu tun, als Millionen Familien mit einer neuen Belastung zu überziehen. Die beitragsfreie Mitversicherung von Ehepartnern in der gesetzlichen Krankenversicherung soll abgeschafft werden.
Was das konkret bedeutet:
- Nicht erwerbstätige Partner – häufig Mütter, die sich um Kinder und Haushalt kümmern – sollen künftig rund 225 Euro im Monat zahlen
- 200 Euro für die Krankenkasse, 25 Euro für die Pflegekasse
- Das sind 2.700 Euro im Jahr für Familien, die ohnehin jeden Cent zweimal umdrehen müssen
- Eltern mit Kindern unter sechs Jahren sollen zwar ausgenommen werden – aber was passiert danach?
Die Botschaft ist unmissverständlich: Kindererziehung ist diesem Staat offenbar nur in den ersten Lebensjahren etwas wert. Sobald das jüngste Kind den sechsten Geburtstag feiert, wird die Mutter zur Kasse gebeten.
Friedrich Merz hat im Wahlkampf die Stärkung der Familie beschworen. Statt das Gesundheitssystem strukturell zu reformieren, statt die wahren Kostentreiber anzugehen, greift man den Familien in die Tasche.
Das klassische Familienmodell wird weiter unter Druck gesetzt. Man könnte fast meinen, genau das sei gewollt. Umso wichtiger ist es, finanzielle Eigenverantwortung ernst zu nehmen und Vermögen in Werten zu sichern, die der Staat nicht einfach besteuern oder entwerten kann. Ein Gold Starter-Set ist für viele Familien ein erster, konkreter Schritt in Richtung finanzieller Unabhängigkeit.
Bentley-Boom in Kiew: Wohin fließen unsere Steuergelder?
Eine Meldung, die sprachlos macht: Bentley Kiew – der Händler für britische Luxuslimousinen in der ukrainischen Hauptstadt – hat es bei den europäischen Händlerauszeichnungen auf einen Spitzenplatz geschafft. Vor London. Vor Paris. Vor München.
Ein durchschnittlicher Bentley kostet rund 400.000 Dollar. In einem Land, das ohne westliche Milliardenhilfen längst pleite wäre. Die EU hat rund 90 Milliarden Euro an die Ukraine überwiesen – Kriegskredite, Wiederaufbauhilfen, humanitäre Unterstützung. Finanziert aus unseren Steuern.
Eine ukrainische Journalistin dokumentiert derweil den Lebensstil der Frau eines Beamten: Ein Bentley für 500.000 Dollar, Cartier-Armbänder für 26.000 Dollar. Wo bleibt die Kontrolle? Wo bleiben die Prüfberichte? Diese Fragen stellt kaum jemand – und genau das ist das Problem.
Gold korrigiert – und bietet damit eine historische Chance
Kommen wir zum Thema, das in diesen turbulenten Zeiten wichtiger ist denn je: der Goldpreis. Ja, das Edelmetall hat in den letzten Tagen korrigiert. Vom Allzeithoch bei über 3.500 Dollar ging es rund 21 Prozent nach unten. Auch Silber hat Federn gelassen.
Ist der Aufwärtstrend damit vorbei? Klare Antwort: Nein.
Was wir sehen, ist eine gesunde Korrektur. Große Fonds und professionelle Anleger haben Gewinne mitgenommen, um Verluste in anderen Anlageklassen auszugleichen. Das ist völlig normal nach einem Anstieg von über 60 Prozent in einem Jahr. Die grundlegenden Treiber bleiben alle intakt:
- Ausufernde Staatsschulden weltweit – allein Deutschlands neues 500-Milliarden-Sondervermögen spricht Bände
- Geopolitische Krisen, wohin man schaut – vom Persischen Golf bis zur Straße von Hormus
- Notenbanken rund um den Globus, die weiter Gold kaufen wie verrückt
- Die Entdollarisierung, die durch Irans Yuan-Mautsystem eine neue Dimension erreicht
Wenn selbst die Hüter des Papiergeldes dem eigenen System nicht mehr vertrauen – was sagt Ihnen das?
Die Zahlen sprechen für sich
Auf Jahressicht steht Gold in Euro immer noch fast 37 Prozent im Plus. Und Silber? Satte 97 Prozent – fast eine Verdopplung in zwölf Monaten. Wer da von Krise redet, hat die Zahlen nicht gelesen.
Solche Rücksetzer sind historisch betrachtet Einstiegsgelegenheiten. Physisches Gold und Silber tragen kein Gegenparteirisiko, können nicht durch Notenbankpolitik entwertet werden und haben über Jahrtausende ihre Kaufkraft bewahrt. Ob Wiener Philharmoniker, Känguru oder Britannia – die Wahl der Münze ist zweitrangig. Entscheidend ist, dass man überhaupt physisch investiert ist.
Die Türkei als mahnendes Beispiel
Sogar die Türkei zeigt gerade eindrucksvoll, wie wertvoll Gold in der Krise ist. Ankara erwägt, Teile seiner Goldreserven im Wert von 135 Milliarden Dollar einzusetzen, um die abstürzende Lira zu stützen. Gold ist dort der letzte Anker, wenn alles andere versagt. Bessere Werbung für Edelmetalle kann man sich kaum vorstellen.
Wer jetzt die Korrektur nutzen möchte, findet mit dem Gold Krisenschutzpaket S oder dem Gold Krisenschutzpaket M einen strukturierten Einstieg. Für größere Vermögen bietet das Gold Krisenschutzpaket XXL eine umfassende Absicherung.
Seltene Erden: Chinas unsichtbare Waffe
Eine Meldung, die zeigt, wie fragil unsere moderne Welt wirklich ist: Die USA liefern Hunderte ihrer modernsten Kampfjets vom Typ F-35 aus – ohne funktionierendes Radar. Stattdessen steckt simpler Ballast in der Nase der Maschinen.
Der Grund: China kontrolliert den Weltmarkt für seltene Erden und hat den Export von Schlüsselmaterialien gedrosselt. Ohne diese Rohstoffe kein neues Radar. Zwischen 300 und 400 Maschinen sind betroffen. Frühestens 2028 soll es eine Lösung geben.
Das teuerste Waffenprogramm der Menschheitsgeschichte – und die Jets sind blind. Diese Episode illustriert eine unbequeme Wahrheit: Wer die Rohstoffe kontrolliert, kontrolliert die Macht. Das gilt für seltene Erden ebenso wie für Gold. Nicht umsonst sichert sich Washington den Zugriff auf Venezuelas Goldreserven. Und nicht umsonst kaufen Zentralbanken weltweit physisches Gold in Rekordmengen.
Was dieser Tag uns lehrt
Der 24. März 2026 ist ein Tag, der in Erinnerung bleiben wird. Nicht wegen einer einzelnen Schlagzeile, sondern wegen der Verdichtung von Krisen, die sich gegenseitig verstärken:
- Die Straße von Hormus als neue Front im Kampf um die Weltwährungsordnung
- Ein drohender Golfkrieg, der die Energiepreise explodieren lassen könnte
- Verdächtige Milliardengeschäfte, die das Vertrauen in faire Märkte zerstören
- Eine Bundesregierung, die Familien belastet statt das System zu reformieren
- Eine Goldkorrektur, die langfristig orientierten Anlegern eine Einstiegschance bietet
In einer Welt, in der Öl zur Waffe wird, Währungen als geopolitisches Instrument dienen und Finanzmärkte von Insidern manipuliert werden, gibt es nur wenige Konstanten. Gold ist eine davon. Seit über 5.000 Jahren. Und daran wird auch dieser turbulente Tag nichts ändern.
Wer noch keinen Einstieg in physische Edelmetalle gefunden hat, für den bietet das Gold Starterpaket S einen soliden Anfang. Denn eines hat dieser Tag einmal mehr bewiesen: Wer sein Vermögen ausschließlich in Papierwerten hält, spielt ein Spiel, dessen Regeln andere bestimmen.
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Kettner NOW 24.03.2026 (23:10)