Goldpreis 2025: +68% Rendite und 50 Allzeithochs erklärt
Das Jahr 2025 ist Geschichte – und es hat Geschichte geschrieben. 50 neue Allzeithochs in nur 365 Tagen. Eine Performance von +68 Prozent. Ein Anstieg von 2.620 auf 4.400 US-Dollar pro Feinunze. Was sich wie die Fieberkurve einer Spekulationsblase liest, ist in Wahrheit das genaue Gegenteil: Es ist die logische Konsequenz eines Finanzsystems, das an seinen eigenen Widersprüchen zerbricht. Und die größten Akteure der Welt – von JP Morgan über die UBS bis hin zu Dutzenden Zentralbanken – haben längst verstanden, wohin die Reise geht.
50 Allzeithochs: Ein Jahr für die Geschichtsbücher
Wer Anfang 2025 Gold im Portfolio hatte, darf sich über eine Rendite freuen, die ihresgleichen sucht. Die UBS brachte es auf den Punkt: Gold ist auf dem Weg zur stärksten Jahresperformance seit 1979. Und tatsächlich – dieser Meilenstein wurde nicht nur erreicht, sondern übertroffen.
Doch die entscheidende Frage ist nicht, was passiert ist. Die entscheidende Frage ist: Warum? Und noch wichtiger: Was bedeutet das für 2026?
Die Trends, die diese Neubewertung antreiben, sind nicht erschöpft. – JP Morgan
Dieses Zitat der mächtigsten Bank der Welt sollte jeden Anleger aufhorchen lassen. Denn was wir 2025 erlebt haben, war kein Strohfeuer. Es war der Beginn einer fundamentalen Neuordnung des globalen Finanzsystems – mit Gold als unverrückbarem Fundament.
346 Billionen Dollar Schulden: Die tickende Zeitbombe
Um zu verstehen, warum Gold derart explodiert, muss man sich eine einzige Zahl vor Augen führen: 346 Billionen US-Dollar. So hoch ist die globale Verschuldung laut dem Institute of International Finance. Das entspricht 310 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts.
Allein bis September 2025 kamen 26,4 Billionen Dollar hinzu. Umgerechnet sind das:
- 675 Milliarden Dollar pro Woche – das entspricht der gesamten Jahreswirtschaftsleistung der Schweiz
- 96 Milliarden Dollar pro Tag an neuen Schulden
- 4 Milliarden Dollar pro Stunde, rund um die Uhr, ohne Pause
China und die USA führen die Liste der größten Schuldner an, gefolgt von Frankreich, Italien und Brasilien. Und hier liegt das eigentliche Problem: Die Zinsen sind gestiegen. Der Schuldendienst wird immer teurer. 2026 müssen Staaten weltweit 24 Billionen Dollar refinanzieren.
Das Institute of International Finance warnt unmissverständlich: Das Risiko von Finanzierungsengpässen hat sich massiv erhöht. Doch für diese Schuldenfalle gibt es nur einen Ausweg – und der ist so alt wie das Fiat-Geldsystem selbst.
Die einzige „Lösung": Inflation
Geld drucken. Währungen entwerten. Schulden weginflationieren. Das ist der Pfad, den Regierungen und Zentralbanken seit Jahrzehnten beschreiten – und der sich nun dramatisch beschleunigt. Jeder gedruckte Dollar, jeder geschöpfte Euro entwertet das bestehende Geld in den Taschen der Bürger.
Geld drucken bedeutet vor allem eines, worüber wirklich keiner redet: Inflation. Und Inflation bedeutet Kaufkraftverlust. Dein Einkaufswagen im Supermarkt wird mit jedem Einkauf leerer.
Genau deshalb flüchten die Mächtigsten der Welt in das einzige Geld, das man nicht per Knopfdruck vermehren kann. In das einzige Geld, das seit Jahrtausenden seinen Wert bewahrt hat. In Gold.
Zentralbanken kaufen wie seit 60 Jahren nicht mehr
Die Zahlen sind eindeutig: 2025 kauften Zentralbanken weltweit über 1.000 Tonnen Gold – das dritte Jahr in Folge über dieser historischen Marke. Das ist das Dreifache des historischen Jahresdurchschnitts. Und die Dynamik nimmt weiter zu.
Die Fakten im Überblick:
- Brasilien kaufte im Herbst 2025 allein 31 Tonnen in nur zwei Monaten
- Die Bank of Korea kündigte öffentlich weitere Goldkäufe an
- 95 Prozent aller befragten Zentralbanken planen laut World Gold Council, ihre Goldreserven 2026 weiter zu erhöhen
- Im dritten Quartal 2025 flossen laut JP Morgan 109 Milliarden Dollar in Gold – 90 Prozent mehr als der Durchschnitt
Gregory Shera von JP Morgan bringt es auf den Punkt: „Wir wurden ermutigt durch starke Käufe, selbst bei viel höheren Goldpreisen weiter zu kaufen." Die Botschaft ist klar: Selbst bei Rekordpreisen sehen die größten Finanzinstitutionen der Welt noch erhebliches Aufwärtspotenzial.
Eine tektonische Verschiebung im Finanzsystem
Und dann gibt es da noch eine Entwicklung, die in ihrer Tragweite kaum zu überschätzen ist: Zentralbanken halten heute mehr physisches Gold als US-Staatsanleihen. Zum ersten Mal seit 1990. Das ist keine Randnotiz. Das ist ein Paradigmenwechsel.
Was bisher als sicherste Anlage der Welt galt – amerikanische Staatsanleihen – wird nun durch Goldbarren ersetzt. Das System flieht aus seinem eigenen wertlosen Papier hinein in das einzige echte, ersatzlose Geld: Gold. Wie Simbabwes goldgedeckte Währung eindrucksvoll beweist, erkennen immer mehr Nationen die Überlegenheit goldgedeckter Systeme gegenüber dem maroden Fiat-Modell des Westens.
Die BRICS-Revolution: Gold als neues Fundament der Weltwirtschaft
Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika – und mittlerweile auch der Iran sowie zahlreiche Anwärterstaaten – haben ein goldgedecktes Zahlungssystem gestartet. Sein Name: Unit. Zu 40 Prozent mit physischem Gold hinterlegt.
Warum goldgedeckt? Die Antwort ist so simpel wie erschütternd:
- Sie vertrauen dem Dollar nicht mehr
- Sie sehen die Entwertung von Fiatwährungen in Echtzeit
- Sie wollen ein Zahlungssystem, das auf echtem Wert basiert – nicht auf dem Versprechen einer Zentralbank
China hält offiziell 2.264 Tonnen Gold. Doch unter Experten herrscht weitgehend Einigkeit: Die tatsächlichen Bestände dürften bei 20.000 bis 25.000 Tonnen liegen – mehr als das Zehnfache der offiziellen Angaben. Die Financial Times berichtet, dass Zentralbanken bei ihren Goldkäufen „immer geheimnisvoller" werden.
Russland und China, die zweit- und drittgrößten Goldproduzenten der Welt, behalten ihr Gold komplett im Land. Kein einziger Export. Nur Akkumulation. Und Gold, das einmal hineinfließt, bleibt drin. Wie Recherchen zu Pekings „goldener Waschmaschine" zeigen, spielt Gold auch in den geopolitischen Machtverschiebungen eine zentrale Rolle.
Saudi-Arabien verkauft mittlerweile Öl gegen Yuan. Das ist die neue Weltordnung. Und Gold ist ihr Fundament.
Gold speichert Wert, während Papiergeld Wert verliert. Diese Aussage muss man sich unbedingt merken.
Private Investoren ziehen nach – und das Potenzial ist gewaltig
Die Zentralbanken sind nicht allein. Gold-ETFs verzeichneten im November 2025 den sechsten Monat in Folge Zuflüsse – mit einem Rekordvermögen von 530 Milliarden Dollar. Auch private Investoren haben verstanden: Fiatwährungen verlieren an Kaufkraft. Gold nicht.
Doch hier wird es erst richtig spannend. Denn aktuell halten Investoren weltweit lediglich 2,8 Prozent ihres Gesamtvermögens in Gold. JP Morgan sieht Potenzial für 4 bis 5 Prozent. Das klingt nach wenig – ist es aber nicht.
Die Rechnung:
- Jeder zusätzliche Prozentpunkt entspricht Hunderten Milliarden Dollar an Zuflüssen
- Bei begrenztem physischem Angebot treibt das den Preis massiv nach oben
- JP Morgan berechnet: Wenn nur 0,5 Prozent der US-Auslandsvermögen in Gold diversifizieren, könnte der Preis auf 6.000 Dollar steigen
Für Einsteiger, die jetzt den ersten Schritt wagen möchten, bietet das Gold Starter-Set einen unkomplizierten Einstieg. Wer bereits überzeugt ist und größer denkt, findet im Gold Krisenschutzpaket S oder dem Gold Krisenschutzpaket M durchdachte Zusammenstellungen für den systematischen Vermögensschutz.
Prognosen 2026: Wohin geht die Reise?
Die großen Häuser haben ihre Karten auf den Tisch gelegt. Und die Prognosen haben es in sich:
- JP Morgan: 5.500 Dollar als Basisszenario, 6.000 Dollar im Extremszenario
- UBS: Bis zu 5.400 Dollar im Bullenszenario
- Dominik Kettner: 5.800 Dollar Ende 2026
- World Gold Council: Vier Szenarien durchgespielt – drei davon bedeuten steigende Preise
Das ist keine Fantasie. Das ist Mathematik. Wenn die globale Verschuldung weiter explodiert, wenn Zentralbanken weiter Geld drucken, wenn die BRICS-Staaten ihr goldgedecktes System ausbauen – dann gibt es für den Goldpreis nur eine Richtung.
Die Treiber für 2026 im Überblick
Was wird den Goldpreis in den kommenden Monaten konkret antreiben? Die Faktoren sind vielfältig und verstärken sich gegenseitig:
- Zentralbankkäufe: Mindestens 755 Tonnen prognostiziert, realistisch das vierte Jahr über 1.000 Tonnen
- Zinssenkungen der Fed: Donald Trump hat mit Kevin Hassett einen bekannten Hardliner für Nullzinsen als neuen Notenbankchef eingesetzt
- Dollar-Schwäche: Jedes Prozent Verlust treibt Anleger ins attraktivere Gold
- Geopolitische Risiken: Ukraine-Russland, Taiwan-China, Venezuela, Naher Osten
- BRICS-Expansion: Die goldgedeckte Unit-Währung gewinnt an Bedeutung
- ETF-Zuflüsse: 250 Tonnen zusätzlich werden prognostiziert
- Refinanzierungsdruck: 24 Billionen Dollar müssen 2026 refinanziert werden
Niedrige Zinsen bedeuten mehr Gelddrucken. Mehr Gelddrucken bedeutet Kaufkraftverlust. Und Kaufkraftverlust bedeutet: Gold wird teurer – gemessen in den Währungen, die an Wert verlieren.
Die richtige Strategie: Physisch und diversifiziert
In einem Umfeld, in dem selbst Zentralbanken aus ihrem eigenen Papiergeld fliehen, ist die Botschaft unmissverständlich: Physisches Gold ist der ultimative Vermögensschutz. Nicht als Spekulation. Nicht als kurzfristiger Trade. Sondern als Fundament finanzieller Sicherheit.
Dabei kommt es auf die richtige Mischung an. Klassische Anlagemünzen wie der Maple Leaf, der Wiener Philharmoniker oder das Känguru bieten höchste Liquidität und weltweite Akzeptanz. Wer Sammlerwert mit Anlagesicherheit verbinden möchte, findet in der Lunar-Serie oder dem China Panda attraktive Optionen.
Für den systematischen Aufbau eines Goldportfolios eignen sich besonders:
- Das Gold Starterpaket S für den strukturierten Einstieg
- Das Gold Krisenschutzpaket XXL für umfassenden Vermögensschutz
- Einzelne Goldmünzen wie der American Eagle oder die Britannia für gezielte Ergänzungen
Die Frage ist nicht ob – sondern in welchem Umfang
Während die Welt in Schulden ertrinkt und Geld immer schneller an Wert verliert, kaufen die Mächtigsten der Welt Gold. JP Morgan. Die UBS. Goldman Sachs. Zentralbanken auf allen Kontinenten. Privatinvestoren in Rekordzahlen. Sie alle wissen, was kommt.
Die Frage ist längst nicht mehr, ob Gold steigt. Die Frage ist: In welchem Umfang? Und vor allem: Sind Sie dabei – oder schauen Sie zu?
Gold kann man nicht drucken, indem man auf einen Knopf drückt. Gold verliert nicht an Wert. Gold ist der Wert.
Was wir gerade erleben, ist keine vorübergehende Marktbewegung. Es ist eine fundamentale Neuordnung des globalen Finanzsystems. Die Abkehr vom reinen Fiat-System hin zu einer goldgedeckten Ordnung – angeführt von den BRICS-Staaten, unterstützt von den Zentralbanken der Welt, bestätigt von den größten Finanzinstitutionen.
Gold ist die älteste Währung der Menschheitsgeschichte. Es hat jede Krise überlebt, jedes Imperium überdauert, jede Papierwährung begraben. Und in einer Zeit, in der 346 Billionen Dollar Schulden nach Auflösung schreien, in der Zentralbanken die Druckerpressen auf Hochtouren laufen lassen und in der ganze Staatenblöcke dem Dollar den Rücken kehren – in genau dieser Zeit erweist sich Gold einmal mehr als das, was es immer war: der letzte sichere Hafen.
2025 war historisch. 2026 könnte alles übertreffen. Die Weichen sind gestellt. Die Frage ist nur: Auf welcher Seite der Geschichte stehen Sie?



