Goldpreis Prognose: Drei Kräfte treiben Edelmetalle nach oben
Die Zeichen stehen auf Sturm – und wer sie zu lesen versteht, der erkennt in der aktuellen Entwicklung der Edelmetallmärkte weit mehr als nur eine kurzfristige Rallye. Während viele Anleger noch zögern und sich fragen, ob der Einstieg bei Rekordkursen überhaupt noch lohnt, formiert sich im Hintergrund ein perfekter Sturm aus drei gewaltigen Kräften, die den Goldpreis und den Silberpreis in Sphären treiben könnten, die sich heute kaum jemand vorstellen mag. Der renommierte Finanzexperte und langjährige Telebörse-Moderator Michael Mross bringt es auf den Punkt: Wir stehen erst am Anfang.
Das große Misstrauensvotum gegen die Politik
Was wir derzeit an den Edelmetallmärkten beobachten, ist nichts Geringeres als ein kollektives Misstrauensvotum gegen die politische und wirtschaftliche Führung – nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Jeder, der Steuern zahlt, der hart arbeitet, der seine Familie ernährt, spürt es: Die Kaufkraft schwindet. Die Versprechen der Politik entpuppen sich als hohl. Und das Vertrauen in das bestehende Geldsystem erodiert – schleichend, aber unaufhaltsam.
„Das Finanzsystem ist am Ende ein Glaubenssystem. Wenn es dort kein Vertrauen mehr gibt, dann bricht das System in sich zusammen."
Diese Aussage von Michael Mross trifft den Kern des Problems. Unser gesamtes Währungssystem basiert auf Kredit – das Wort stammt vom lateinischen credere, also glauben. Die Geldscheine in unseren Taschen sind physisch betrachtet wertloses Papier. Ihr Wert existiert nur so lange, wie die Menschen daran glauben. Und genau dieser Glaube bröckelt.
Die Gründe dafür liegen auf der Hand:
- Ausufernde Staatsverschuldung in nahezu allen westlichen Industrienationen
- Geldmengenausweitung durch die Zentralbanken in historisch beispiellosem Ausmaß
- Reallohnverluste trotz nominaler Lohnsteigerungen
- Politische Instabilität und wachsende gesellschaftliche Spaltung
- Vertrauensverlust in die Kompetenz der politischen Entscheidungsträger
Wenn dieser Erosionsprozess einmal begonnen hat, gibt es historisch betrachtet kein Zurück mehr. Die Menschen suchen nach sicheren Häfen – und finden sie dort, wo sie seit 6.000 Jahren zu finden waren: bei Gold und Silber.
Dedollarisierung: Die tektonische Verschiebung im globalen Finanzsystem
Die geopolitischen Verwerfungen verstärken diesen Trend massiv. Die von den USA eingeführten Zölle – insbesondere gegenüber China – mögen auf den ersten Blick wie ein Zeichen der Stärke wirken. Doch bei genauerer Betrachtung offenbaren sie eine fatale Schwäche: Die Kosten tragen nicht die Handelspartner, sondern die amerikanischen Verbraucher selbst.
Gleichzeitig beschleunigt diese aggressive Handelspolitik einen Prozess, der ohnehin schon in vollem Gange war: die Dedollarisierung. China, Russland und zahlreiche weitere Nationen diversifizieren ihre Reserven weg vom US-Dollar – und hin zum Gold. Die Dollar-Schwäche ist dabei kein vorübergehendes Phänomen, sondern ein struktureller Trend.
„Es gibt offenbar gerade aus China massive Goldkäufe, weil die sagen: Uns interessiert der Dollar gar nicht mehr, wir machen jetzt unsere eigene Goldwährung."
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Die Zentralbanken weltweit kaufen Gold in Mengen, die seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen wurden. Allein China hat seine offiziellen Goldreserven in den vergangenen Jahren massiv aufgestockt – und Experten vermuten, dass die tatsächlichen Bestände noch weit höher liegen als offiziell angegeben. Wie Recherchen zu Pekings goldener Waschmaschine zeigen, fließen über verschlungene Kanäle gewaltige Goldmengen durch das internationale Finanzsystem.
Die alte Börsenweisheit: Don't fight the Fed
Es gibt einen bewährten Grundsatz an den Finanzmärkten: „Don't fight the Fed" – stelle dich niemals gegen die Notenbank. Mross dreht diesen Grundsatz um und macht daraus eine klare Handlungsempfehlung: Wenn die Notenbanken Gold kaufen, dann solltest du es auch tun. Eine einfache, aber bestechend logische Strategie.
Und tatsächlich: Wenn die mächtigsten Finanzinstitutionen der Welt – jene Institutionen, die das Papiergeld drucken – selbst massiv in Gold investieren, was sagt das über ihr Vertrauen in das eigene Produkt aus? Die Antwort ist so offensichtlich wie beunruhigend.
Künstliche Intelligenz: Der unterschätzte Goldtreiber
Doch es ist nicht nur das schwindende Vertrauen in Fiat-Währungen, das die Edelmetallpreise antreibt. Eine zweite, von vielen Analysten noch völlig unterschätzte Kraft baut sich auf: der explodierende Bedarf der Technologiebranche an Gold und Silber.
Die These ist so einfach wie revolutionär: Ohne Gold und Silber gibt es keine künstliche Intelligenz.
Die physikalischen Eigenschaften dieser Edelmetalle machen sie für die moderne Technologie unverzichtbar:
- Gold wird auf Leiterplatten, in CPUs, Chips und Prozessoren verbaut – überall dort, wo höchste Leitfähigkeit und Korrosionsbeständigkeit gefordert sind
- Silber besitzt den höchsten Wärmeleitwert aller Metalle und den geringsten elektrischen Widerstand – ideale Eigenschaften für Hochleistungselektronik
- Beide Metalle finden sich in GPUs, den Grafikkarten, die das Rückgrat der KI-Revolution bilden
- Jedes einzelne Rechenzentrum – und davon werden weltweit Tausende gebaut – enthält erhebliche Mengen beider Edelmetalle
- Selbst in jedem Smartphone stecken kleine, aber in der Masse relevante Mengen Gold und Silber
Wenn man bedenkt, dass die KI-Revolution nach einhelliger Expertenmeinung erst am Anfang steht, wird das Ausmaß der kommenden Nachfragewelle deutlich. Milliarden und Abermilliarden werden in den Ausbau der KI-Infrastruktur investiert – und jeder einzelne Chip, jede GPU, jedes Datenkabel benötigt Edelmetalle.
Das Silber-Paradoxon: Steigende Nachfrage trifft auf schrumpfendes Angebot
Besonders brisant ist die Situation bei Silber. Während die industrielle Nachfrage explodiert, wurde in den vergangenen Jahren kaum noch in neue Silberminen investiert. Die Exploration neuer Lagerstätten wurde vernachlässigt, weil sich der Abbau bei den damaligen Preisen schlicht nicht lohnte. Jetzt, da die Nachfrage sprunghaft ansteigt, fehlen die Kapazitäten.
Die Konsequenz ist absehbar: Ein strukturelles Angebotsdefizit, das sich in den kommenden Jahren dramatisch verschärfen dürfte. Die Silberreserven sind bereits heute auf historisch niedrigem Niveau. Wer die Grundlagen von Angebot und Nachfrage versteht, kann sich ausrechnen, wohin die Reise geht.
„Ich sehe bei Silber vielleicht sogar noch höhere Steigerungsraten als bei Gold. Aber am Ende ist das auch egal. Wichtig ist, dass du die Kaufkraft deines Geldes in die Zukunft rettest."
Drei Kräfte – ein Ergebnis
Fassen wir zusammen, was hier geschieht. Drei gewaltige, voneinander unabhängige Kräfte wirken gleichzeitig auf die Edelmetallmärkte ein:
- Das Misstrauen in Politik und Geldsystem: Weltweit verlieren Menschen das Vertrauen in Fiat-Währungen, in die Kompetenz ihrer Regierungen und in die Nachhaltigkeit der Schuldenpolitik. Gold als älteste Währung der Menschheitsgeschichte wird zum ultimativen Vertrauensanker.
- Die technologische Nachfrageexplosion: KI, Digitalisierung und der Ausbau der globalen Dateninfrastruktur erzeugen eine nie dagewesene industrielle Nachfrage nach Gold und Silber – bei gleichzeitig schrumpfendem Angebot.
- Die strukturelle Knappheit: Jahrelange Unterinvestition in Exploration und Minenentwicklung hat zu einem Angebotsdefizit geführt, das sich nicht kurzfristig beheben lässt. Neue Minen brauchen Jahre von der Entdeckung bis zur Produktion.
Jede einzelne dieser Kräfte wäre für sich genommen bereits ein starkes Argument für steigende Edelmetallpreise. Zusammen bilden sie ein Szenario von historischer Tragweite.
Ist es zu spät für den Einstieg? Die Statistik spricht eine klare Sprache
Die Frage, die Anleger am häufigsten stellen, lautet: „Gold steht auf Rekordniveau – ist es nicht schon zu spät?" Es ist eine verständliche Frage. Und eine, die sich mit einem klaren Nein beantworten lässt.
Rein statistisch betrachtet ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Asset, das auf einem Allzeithoch notiert, weiter steigt, deutlich höher als die Wahrscheinlichkeit eines nachhaltigen Rückgangs. Allzeithochs sind keine Warnsignale – sie sind Bestätigungen eines intakten Aufwärtstrends.
Wer vor drei Jahren Gold gekauft hat, wurde von seinem Umfeld für verrückt erklärt. Heute fragen dieselben Menschen, ob es nicht schon zu spät sei. In drei Jahren werden sie dieselbe Frage erneut stellen – auf einem noch höheren Preisniveau. Dieses Muster wiederholt sich seit Jahrzehnten.
Für Einsteiger bieten sich verschiedene Möglichkeiten, den ersten Schritt zu wagen:
- Das Gold Starter-Set als niedrigschwelliger Einstieg in die Welt der Edelmetalle
- Klassische Goldmünzen wie der Maple Leaf, der Wiener Philharmoniker oder das Känguru – weltweit anerkannt und hochliquide
- Goldbarren für größere Investitionsvolumina mit geringeren Aufschlägen
- Das Gold Starterpaket S als strukturierter Einstieg mit diversifiziertem Münzportfolio
Gold als Kryptowährung, die man anfassen kann
Ein interessanter Aspekt, den Mross anspricht, betrifft die jüngere Generation. Immer mehr Menschen, die zuvor ausschließlich in Bitcoin und Altcoins investiert haben, entdecken Gold und Silber für sich. Der Grund? Sie erkennen, dass physische Edelmetalle viele der Eigenschaften bieten, die sie an Kryptowährungen schätzen – und noch einiges mehr.
Die Parallelen sind frappierend:
- Dezentral: Kein Staat, keine Zentralbank kontrolliert das Angebot
- Begrenzt: Die Menge an Gold und Silber auf der Erde ist endlich – keine „Gelddruckmaschine" kann das ändern
- Anonym: Physisches Gold kann diskret erworben und gehalten werden
- Unabhängig: Kein Internetzugang, kein Strom, keine digitale Infrastruktur nötig
- Physisch greifbar: Anders als digitale Assets kann man Gold in der Hand halten – ein psychologischer Vorteil, der nicht zu unterschätzen ist
Dass selbst Simbabwe mit einer goldgedeckten Währung Erfolge feiert, zeigt: Die Rückbesinnung auf den ältesten Wertspeicher der Menschheit ist kein nostalgischer Trend, sondern eine rationale Antwort auf die Exzesse des modernen Fiat-Geldsystems.
Kaufkraft retten – bevor es die Politik für dich erledigt
Am Ende geht es nicht um Spekulation. Es geht nicht darum, den perfekten Einstiegszeitpunkt zu erwischen oder kurzfristige Kursgewinne mitzunehmen. Es geht um etwas viel Grundlegenderes: die Rettung der eigenen Kaufkraft.
Jeder Euro, der heute auf dem Girokonto liegt, verliert Tag für Tag an Wert. Die offizielle Inflationsrate bildet dabei nur einen Bruchteil der tatsächlichen Geldentwertung ab. Wer sein Vermögen ausschließlich in Fiat-Währungen hält, macht eine bewusste Entscheidung – die Entscheidung, der Politik und den Zentralbanken blind zu vertrauen.
Wer hingegen einen Teil seines Vermögens in physische Edelmetalle umschichtet, trifft eine andere Entscheidung: die Entscheidung für Eigenverantwortung und finanzielle Souveränität.
Für Anleger, die bereits überzeugt sind und größere Positionen aufbauen möchten, bieten sich strukturierte Lösungen an:
- Das Gold Krisenschutzpaket S für den soliden Grundstock
- Das Gold Krisenschutzpaket M für den ambitionierten Vermögensschutz
- Das Gold Krisenschutzpaket XXL für umfassenden Krisenschutz auf höchstem Niveau
Auch international anerkannte Anlagemünzen wie der American Eagle, die Britannia, der China Panda oder die beliebte Lunar-Serie eignen sich hervorragend für den systematischen Vermögensaufbau in Edelmetallen.
Das Fazit: Drei Kräfte, eine Richtung
Die Analyse von Michael Mross ist so klar wie unbequem. Wer die drei treibenden Kräfte hinter der aktuellen Edelmetall-Rallye versteht – politisches Misstrauen, technologische Nachfrage und strukturelle Knappheit – der erkennt, dass wir nicht am Ende einer Bewegung stehen, sondern an ihrem Anfang.
Die Geschichte lehrt uns: Jede Fiat-Währung, die jemals geschaffen wurde, ist früher oder später gescheitert. Gold hingegen hat 6.000 Jahre überdauert. Es hat Imperien kommen und gehen sehen, Kriege und Krisen überstanden, Währungsreformen und Systemwechsel überlebt.
Die Frage ist nicht, ob man in Edelmetalle investieren sollte. Die Frage ist, ob man es sich leisten kann, es nicht zu tun. Denn eines ist sicher: Die Politiker werden die Kaufkraft Ihres Geldes nicht schützen. Das müssen Sie schon selbst tun.
Wer heute noch zögert, sollte sich eine einfache Frage stellen: Möchte ich in fünf Jahren zu denen gehören, die rechtzeitig gehandelt haben – oder zu denen, die sagen: „Hätte ich doch nur..."?



