Kettner Edelmetalle

BRICS-Währung UNIT: Golddeckung statt Dollar-Abhängigkeit

10.12.2025VideoKettner Edelmetalle

Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe – und doch war sie für aufmerksame Beobachter der internationalen Finanzarchitektur alles andere als überraschend. Die BRICS-Staatenallianz hat mit dem goldgedeckten Zahlungssystem „UNIT" einen Prototyp vorgestellt, der das Potenzial hat, die globale Finanzordnung grundlegend zu verändern. Was jahrelang als Verschwörungstheorie abgetan wurde, nimmt nun konkrete Gestalt an: Eine Alternative zum US-Dollar, unterlegt mit dem ältesten Wertspeicher der Menschheitsgeschichte – physischem Gold.

Wer die Zeichen der Zeit lesen kann, erkennt: Wir stehen nicht vor einer kurzfristigen Marktbewegung. Wir stehen vor einer tektonischen Plattenverschiebung im globalen Geldsystem.

UNIT: Die Anatomie einer goldgedeckten Handelswährung

Was genau verbirgt sich hinter dem Namen, der schon bald in jedem Wirtschaftslexikon stehen könnte? UNIT ist ein Zahlungssystem, das zu 40 Prozent durch physisches Gold und zu 60 Prozent durch die jeweiligen Nationalwährungen der BRICS-Mitgliedsstaaten gedeckt ist. Noch handelt es sich um einen Prototyp – doch die Richtung ist unmissverständlich.

Das System verfolgt ein klares Ziel: den dollarfreien Handel mit strategischen Rohstoffen wie Gold, Platin und seltenen Erden außerhalb westlicher Plattformen zu ermöglichen. Jede Transaktion, die bisher in Dollar abgewickelt wurde, stärkte automatisch die amerikanische Währung. UNIT soll diesen Mechanismus durchbrechen.

Wer den Dollar umgeht, entzieht den USA ihr mächtigstes geopolitisches Instrument – die Kontrolle über das internationale Zahlungssystem.

Die Implikationen sind gewaltig. Denn wenn rohstoffreiche Nationen ihre Bodenschätze nicht mehr in Dollar handeln, verliert die US-Währung ihren wichtigsten Nachfragetreiber. Und damit beginnt ein Dominoeffekt, dessen Auswirkungen bis in jedes europäische Sparkonto reichen.

16 Jahre Vorgeschichte: Vom Gerücht zur Realität

Die Geschichte von UNIT beginnt nicht im Jahr 2025. Sie reicht zurück bis in die späten 2000er Jahre. Bereits 2009 veröffentlichte der britische Journalist Robert Fisk einen aufsehenerregenden Artikel im Independent, in dem er von geheimen Treffen zwischen Staatschefs berichtete. Das Ziel: die schrittweise Ablösung des Dollars als Weltleitwährung.

Fisk sprach damals von mindestens vier Treffen in relativer Geheimhaltung, bei denen ein konkreter Fahrplan zur Entdollarisierung des Ölmarktes besprochen wurde. Frankreichs Sarkozy, Russlands Medvedev und Putin, Chinas Premierminister – sie alle äußerten bereits damals ihre Sorge über die Dollar-Dominanz.

Die Chronologie der Ereignisse liest sich wie ein geopolitischer Thriller:

  • 2009: WikiLeaks enthüllt Chinas strategischen Plan, durch massive Goldkäufe die Dollar-Dominanz zu brechen
  • 2011: BRICS-Staaten sprechen am Rande eines G20-Treffens in Washington offen davon, die Macht des US-Dollars zu untergraben
  • 2023: Am BRICS-Gipfel in Johannesburg brodelt die Gerüchteküche über eine gemeinsame goldgedeckte Handelswährung
  • 2024: Viele Beobachter rechnen mit einer offiziellen Verkündung – doch die BRICS halten sich bedeckt
  • 2025: UNIT wird als Prototyp vorgestellt – die goldgedeckte Zukunft nimmt Gestalt an

Was über anderthalb Jahrzehnte als diplomatisches Hintergrundrauschen abgetan wurde, hat sich zu einem konkreten System materialisiert. Die Geduld der BRICS-Staaten war strategisch. Und sie hat sich ausgezahlt.

Der Sanktions-Schock als Katalysator

Ein Ereignis beschleunigte die Entwicklung dramatisch: das Einfrieren russischer Vermögenswerte durch die EU nach dem Einmarsch in die Ukraine im Jahr 2022. Was als Strafmaßnahme gegen Moskau gedacht war, sendete eine unmissverständliche Botschaft an den gesamten globalen Süden: Wer sich dem Westen widersetzt, dem können seine Reserven über Nacht entzogen werden.

Das Einfrieren russischer Vermögenswerte war der Weckruf für Dutzende Nationen, die erkannten, dass ihre Dollar-Reserven keine sichere Anlage mehr sind – sondern ein politisches Druckmittel des Westens.

Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Seit 2022 haben die Nettogoldkäufe der weltweiten Zentralbanken massiv zugenommen. Länder, die bisher brav ihre Überschüsse in US-Staatsanleihen parkten, begannen fieberhaft, physische Goldreserven aufzubauen. Nicht aus Nostalgie – sondern aus nacktem Selbsterhaltungstrieb.

Wie Russland trotz westlicher Sanktionen weiterhin Milliarden bewegt, zeigt eindrucksvoll die Analyse über Pekings goldene Waschmaschine – ein System, das die Grenzen westlicher Sanktionspolitik offenlegt.

Chinas verborgener Goldschatz: Zehnmal mehr als offiziell angegeben?

Die offiziellen Goldreserven der Zentralbanken sind eine Sache. Die tatsächlichen Bestände eine ganz andere. Besonders bei China klafft eine gewaltige Lücke zwischen dem, was Peking offiziell meldet, und dem, was Experten vermuten.

Renommierte Analysten wie Alistair Macleod schätzen, dass Chinas reale Goldreserven beim Zehnfachen der offiziellen Angaben liegen könnten. Was lange als Spekulation galt, wird mittlerweile sogar von der Financial Times thematisiert. Wieder eine „Verschwörungstheorie", die sich als vorausschauende Analyse entpuppt.

Auch Russland hält seine wahren Goldbestände unter Verschluss. Als zweitgrößter Goldproduzent der Welt dürften die tatsächlichen Reserven erheblich über den offiziellen Statistiken liegen. Beide Länder verfolgen zudem eine bemerkenswerte Strategie: Sie ermutigen ihre Bevölkerung aktiv zum Kauf von physischem Gold.

Die Zahlen sprechen für sich:

  1. Russische Privatanleger halten mittlerweile mehr Gold als manche europäische Staaten – Spanien wurde bereits überholt
  2. China hat seine offiziellen Goldkäufe seit 2022 massiv beschleunigt – die inoffiziellen dürften noch weit darüber liegen
  3. Indien, traditionell goldaffin, zeigt ebenfalls verstärktes Interesse an der BRICS-Goldstrategie

Vor dem Hintergrund des UNIT-Systems erscheinen diese Goldakkumulationen in einem völlig neuen Licht. Es war nie bloße Vorsorge. Es war strategische Vorbereitung auf eine neue Finanzordnung.

Saudi-Arabien und der goldgedeckte Yuan: Das Ende des Petrodollars?

Ein Puzzlestück verdient besondere Aufmerksamkeit: die Rolle Saudi-Arabiens. Das Königreich, einst Eckpfeiler des Petrodollar-Systems, verkauft sein Öl zunehmend gegen goldgedeckte Yuan an China. Das Gold wird in Saudi-Arabien gelagert und kann jederzeit gegen Yuan eingetauscht werden.

Künftig soll dieser Handel über UNIT abgewickelt werden. Die Tragweite dieser Entwicklung kann kaum überschätzt werden. Der Petrodollar – jenes System, das seit den 1970er Jahren die globale Nachfrage nach US-Dollar garantierte – bekommt Risse, die sich nicht mehr kitten lassen.

Die BRICS-Erweiterung zur sogenannten BRICS Plus spielt dabei eine elementare Rolle. Mit Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Ägypten, Äthiopien und Iran sind Schlüsselakteure des globalen Rohstoffmarktes beigetreten. Die Botschaft ist klar: Der globale Süden formiert sich – und er baut sein Fundament auf Gold.

Wer die Auswirkungen der zunehmenden Dollar-Schwäche auf die deutsche Wirtschaft verstehen will, erkennt schnell: Europa sitzt zwischen allen Stühlen.

Was UNIT für den Euro bedeutet – und für Ihr Erspartes

Während die BRICS-Staaten ihre Währungen mit Gold unterlegen und ihre Handelsbeziehungen vom Dollar entkoppeln, steht der Euro vor einer doppelten Herausforderung. Einerseits verliert er zusammen mit dem Dollar an relativer Bedeutung im Welthandel. Andererseits fehlt ihm das, was UNIT auszeichnet: eine substanzielle Golddeckung.

Die europäische Wirtschaft ist geprägt von:

  • Schwachem Wachstum und schwindender Innovationskraft
  • Ausufernder Staatsverschuldung in zahlreichen Mitgliedsstaaten
  • Einer EZB-Politik, die auf Geldmengenausweitung statt auf Stabilität setzt
  • Energieabhängigkeit und geopolitischer Verwundbarkeit
  • Einem demografischen Wandel, der die Sozialsysteme unter Druck setzt

Wer seine Ersparnisse ausschließlich in Euro hält, setzt auf eine Währung ohne Golddeckung in einer Welt, die sich zunehmend in Richtung goldgedeckter Systeme bewegt. Die Frage ist nicht, ob sich diese Verschiebung auf den Euro auswirkt – sondern wann und wie stark.

Wer in Euro spart, sollte sich ernsthaft die Frage stellen, ob er seine Ersparnisse nicht selbst mit Gold decken sollte – bevor es der Markt für ihn tut, allerdings zu deutlich höheren Preisen.

Der Rohstoff-Superzyklus steht erst am Anfang

Die Entwicklung rund um UNIT ist kein isoliertes Ereignis. Sie ist eingebettet in einen Rohstoff-Superzyklus, der nach Einschätzung führender Experten gerade erst begonnen hat und sich über die nächsten 5 bis 10 Jahre erstrecken dürfte.

Die Logik dahinter ist bestechend einfach: Wenn immer mehr Nationen ihre Währungen und Handelssysteme mit physischen Rohstoffen – allen voran Gold – unterlegen, steigt die strukturelle Nachfrage nach diesen Rohstoffen dramatisch an. Gleichzeitig ist das Angebot an physischem Gold naturgemäß begrenzt.

Mehrere Faktoren treiben diesen Superzyklus:

  1. Zentralbankkäufe auf Rekordniveau seit 2022
  2. Entdollarisierung des internationalen Handels
  3. Golddeckung neuer Zahlungssysteme wie UNIT
  4. Geopolitische Unsicherheiten, die den sicheren Hafen Gold attraktiver machen
  5. Inflationsängste durch expansive Geldpolitik weltweit
  6. Private Nachfrage in Asien auf historischen Höchstständen

Dass sogar Länder wie Simbabwe mit einer goldgedeckten Währung Erfolge feiern, unterstreicht den globalen Trend. Was einst als Relikt vergangener Zeiten galt, wird zum Modell der Zukunft.

Warum physisches Gold jetzt wichtiger ist denn je

Die Botschaft der BRICS-Staaten ist unmissverständlich: Gold ist Geld. Alles andere ist Kredit. Dieser Satz, einst von J.P. Morgan geprägt, erlebt in der UNIT-Ära eine Renaissance, die selbst die kühnsten Goldoptimisten vor wenigen Jahren nicht für möglich gehalten hätten.

Für den privaten Anleger ergeben sich daraus klare Handlungsoptionen. Wer sein Vermögen vor den Verwerfungen des sich wandelnden Finanzsystems schützen möchte, sollte über eine substanzielle Allokation in physischen Edelmetallen nachdenken. Goldbarren bieten dabei den Vorteil geringer Aufschläge auf den Spotpreis, während Goldmünzen durch ihre Stückelung und weltweite Akzeptanz maximale Flexibilität gewährleisten.

Besonders bewährt haben sich international anerkannte Anlagemünzen wie der Maple Leaf, der Wiener Philharmoniker oder das Känguru. Diese Münzen werden weltweit gehandelt und genießen höchstes Vertrauen – unabhängig davon, welches Zahlungssystem sich letztlich durchsetzt.

Für Einsteiger: Der erste Schritt in die goldene Absicherung

Wer noch am Anfang seiner Edelmetall-Reise steht, findet mit dem Gold Starter-Set einen idealen Einstieg. Für fortgeschrittene Anleger bieten die Krisenschutzpakete in verschiedenen Größen eine durchdachte Zusammenstellung, die sowohl Werterhalt als auch Krisentauglichkeit berücksichtigt.

Wer größere Vermögen absichern möchte, sollte einen Blick auf das Gold Krisenschutzpaket M oder das Gold Krisenschutzpaket XXL werfen – zusammengestellt für Anleger, die den Ernst der Lage erkannt haben.

Die neue Weltordnung wird auf Gold gebaut

Was wir derzeit erleben, ist nichts Geringeres als die Neuordnung des globalen Finanzsystems. Die BRICS-Staaten repräsentieren mittlerweile über 40 Prozent der Weltbevölkerung und einen wachsenden Anteil der globalen Wirtschaftsleistung. Wenn diese Länder beschließen, ihr Handelssystem auf Gold zu gründen, ist das keine Randnotiz – es ist ein Paradigmenwechsel.

Die Länder des globalen Südens, insbesondere in Afrika, beobachten die Entwicklung genau. Rohstoffreiche Nationen erkennen, dass sie ihre Bodenschätze nicht länger zu Bedingungen verkaufen müssen, die in Washington oder Brüssel diktiert werden. UNIT bietet ihnen eine Alternative – und Gold ist der Schlüssel dazu.

Für Europa und insbesondere für Deutschland bedeutet diese Entwicklung eine dreifache Herausforderung:

  • Der Euro verliert an internationaler Relevanz als Handels- und Reservewährung
  • Die Rohstoffversorgung wird teurer, da Lieferanten zunehmend goldgedeckte Zahlungen bevorzugen
  • Die geopolitische Verhandlungsposition Europas schwächt sich weiter ab
  • Die Inflation könnte durch steigende Importkosten zusätzlich angeheizt werden

Handeln, bevor der Mainstream aufwacht

Die Geschichte lehrt uns eines mit brutaler Klarheit: Wer zu spät kommt, den bestraft der Markt. Als die Zentralbanken 2022 begannen, massiv Gold zu kaufen, war der Preis noch deutlich niedriger als heute. Wer damals die Zeichen erkannte und in physisches Gold investierte, hat seitdem eine bemerkenswerte Wertentwicklung erlebt.

Doch der Rohstoff-Superzyklus steht erst am Anfang. Die UNIT-Einführung ist ein Meilenstein, aber kein Endpunkt. In den kommenden Jahren werden weitere Länder dem System beitreten, weitere Handelsströme vom Dollar abgekoppelt und weitere Goldreserven aufgebaut werden.

Auch exotischere Anlagemünzen wie der China Panda oder die Lunar-Serie gewinnen vor diesem Hintergrund an Bedeutung – nicht zuletzt, weil sie die wachsende Rolle Asiens im globalen Finanzsystem symbolisieren. Der American Eagle und die Britannia bleiben derweil Klassiker, die in keinem diversifizierten Edelmetall-Portfolio fehlen sollten.

Fazit: Gold ist nicht die Alternative – Gold wird das Fundament

Die Einführung von UNIT markiert einen Wendepunkt. Was als vage Idee in geheimen Diplomatentreffen begann, ist zu einem funktionsfähigen Prototyp gereift, der das Potenzial hat, die Dollar-Hegemonie zu beenden. Die BRICS-Staaten haben verstanden, was viele westliche Politiker und Zentralbanker noch immer leugnen: Vertrauen in eine Währung braucht ein Fundament. Und dieses Fundament ist Gold.

Für jeden Einzelnen stellt sich nun die entscheidende Frage: Warten Sie ab, bis der Mainstream diese Entwicklung erkennt und die Preise entsprechend reagieren? Oder handeln Sie jetzt – mit der Weitsicht, die die BRICS-Staaten seit über einem Jahrzehnt beweisen?

Gold hat jede Währung überlebt, die jemals geschaffen wurde. Es hat Imperien kommen und gehen sehen. Und es wird auch das Ende des Dollar-Systems überdauern – nicht als Relikt, sondern als Fundament einer neuen Ordnung.

Die Gold-Bombe ist geplatzt. Die Frage ist nicht mehr, ob sich die Welt verändert. Die Frage ist, ob Sie vorbereitet sind. Ein Gold Starterpaket kann der erste Schritt sein – der erste Schritt in eine Zukunft, in der Gold nicht nur glänzt, sondern regiert.