Kettner Edelmetalle

Digitale Zentralbankwährungen: Die größte Enteignung?

28.12.2025VideoKettner Edelmetalle

Die Welt steht an einem Scheideweg – und die meisten Menschen ahnen es nicht einmal. Während die breite Öffentlichkeit sich mit Alltagssorgen beschäftigt, werden im Hintergrund die Weichen für eine fundamentale Neuordnung des globalen Finanzsystems gestellt. Digitale Zentralbankwährungen, elektronische Identitäten, ein universelles Buchungssystem unter der Kontrolle der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) – die Puzzleteile fügen sich zu einem Bild zusammen, das jedem freiheitsliebenden Bürger Sorgen bereiten sollte. Der Autor und Journalist Tom Oliver Regenauer spricht in diesem Zusammenhang von nichts Geringerem als der größten Enteignung der Geschichte.

Das digitale Gulag: Wenn Geld zur Waffe wird

Was klingt wie eine dystopische Zukunftsvision, ist in Wahrheit längst in der Umsetzung begriffen. In Frankfurt, im zweithöchsten Gebäude der Stadt, residiert bereits die AMLA – die Anti Money Laundering Authority der EU. Rund 400 bis 450 EU-Beamte sollen dort künftig die Geldströme der gesamten Europäischen Union überwachen. Offiziell geht es um Geldwäschebekämpfung. Doch wer genauer hinsieht, erkennt: Es geht um Kontrolle.

Die Argumentation der Behörden folgt dabei stets dem gleichen Muster: Kriminalitätsbekämpfung, Terrorismusfinanzierung, Geldwäsche. Vorgeschobene Argumente, die als Türöffner für eine lückenlose Überwachung aller Finanztransaktionen dienen. Denn das eigentliche Ziel ist ein System, in dem jede Transaktion nachvollziehbar, kontrollierbar und – im Zweifelsfall – blockierbar ist.

„Das sind alles totalitäre Institutionen, die am Ende Menschen in ein Schema zwingen wollen und sich dann als unabhängig bezeichnen, was de facto heißt, dass sie über dem Gesetz stehen."

Diese Einschätzung mag drastisch klingen. Doch sie wird durch die Realität gestützt. Die EZB unterliegt keiner demokratischen Kontrolle im eigentlichen Sinne. Kein Nationalstaat kann ihr Anweisungen erteilen. Keine Transparenzpflicht zwingt sie zur Offenlegung ihrer Entscheidungsprozesse. Was als „Unabhängigkeit" verkauft wird, ist in Wahrheit eine Immunität gegenüber dem Volkswillen.

Die BIZ: Zentralbank der Zentralbanken und Architektin der neuen Ordnung

Über der EZB und allen anderen Zentralbanken der Welt thront eine Institution, die den meisten Menschen völlig unbekannt ist: die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in Basel. Gegründet 1930, offiziell zur Abwicklung der Reparationszahlungen aus dem Ersten Weltkrieg, hat sie sich zur mächtigsten Finanzinstitution der Welt entwickelt.

Die Gründungsgeschichte allein ist aufschlussreich. Drei Männer standen an der Wiege:

  • Hjalmar Schacht – Chef der Deutschen Reichsbank, später bekannt als „Hitlers Bankier"
  • Montagu Norman – Chef der Bank of England, damals der mächtigste Banker seiner Zeit
  • Benjamin Strong – von der Federal Reserve der USA

Ab 1927 trafen sich diese drei regelmäßig. 1929 wurden im Hotel Stefanie in Baden (heute Brenners Parkhotel) die Charterstatuten finalisiert. Ein Jahr später war die BIZ geboren. Heute sind rund 72 Zentralbanken Mitglied – darunter auch China und Russland. Jene Nationen also, die auf der geopolitischen Bühne als Rivalen auftreten, sitzen in Basel am selben Tisch.

„Die, die auf der 2D-Ebene der Politik alle miteinander im Clinch liegen und Krieg haben, treffen sich regelmäßig bei der BIZ in Basel."

Der Universal Ledger: Ein globales Buchungssystem

Das vielleicht beunruhigendste Projekt der BIZ ist der sogenannte Universal Ledger – ein zentrales Buchungssystem, in dem sämtliche digitalen Währungstransaktionen weltweit zusammenlaufen sollen. Ob digitaler Euro, digitaler Rubel, digitaler Franken oder Stablecoins – am Ende landen alle Transaktionen über die nationalen Buchhaltungssysteme bei der BIZ.

Die Implikationen sind gewaltig. Denn wer das zentrale Buchungssystem kontrolliert, kontrolliert den Handel. Der ehemalige BIZ-Chef Agustín Carstens hat es selbst formuliert: Man könne dann Regularien nicht nur überwachen, sondern auch durchsetzen. Konkret bedeutet das:

  • Bücher, die auf einer schwarzen Liste stehen, können nicht mehr gekauft werden
  • Transaktionen können in Echtzeit blockiert werden
  • Ein Sozialkreditsystem westlicher Prägung wird technisch möglich
  • Die finanzielle Privatsphäre wird vollständig eliminiert

Bank Holiday 2.0: Das Szenario der erzwungenen Einführung

Die zentrale Frage lautet: Wie führt man ein System ein, das niemand will? Denn die Akzeptanz für digitale Zentralbankwährungen und elektronische Identitäten ist erschreckend gering. In der Schweiz beispielsweise haben bei einer entsprechenden Volksabstimmung nur rund 25 Prozent der Wahlberechtigten dafür gestimmt – bei einer Wahlbeteiligung von 50 Prozent. Das bedeutet: 75 Prozent der Bevölkerung wollen davon offensichtlich nichts wissen.

Wie also könnte die Einführung dennoch gelingen? Das wahrscheinlichste Szenario erinnert an den Bank Holiday von 1933 in den USA, als Präsident Roosevelt alle Banken schließen ließ. Damals machten rund 3.000 Banken nie wieder auf.

Ein modernes Äquivalent könnte so aussehen:

  1. Ein angeblicher russischer Hackerangriff oder eine „Cyberpandemie" legt das SWIFT-System lahm
  2. Geldautomaten funktionieren nicht mehr, Kartenzahlung ist unmöglich, Tankstellen stehen still
  3. Nach zwei Wochen Chaos kommt die „gute Nachricht": Das IT-Problem sei gelöst
  4. Leider sei die Währung zwischenzeitlich kollabiert – zu unsicher für den alten Betrieb
  5. Die Lösung: Ein digitales Überbrückungsgeld von 2.000 digitalen Euro pro Person, ausgezahlt über ein Wallet der Hausbank

Wer kein Bargeld zu Hause hat, wer keine Lebensmittelvorräte angelegt hat, wird dieses Angebot annehmen müssen. Und genau das ist der Köder. Wie real dieses Szenario ist, zeigte sich bereits bei einem Terminalausfall vor etwa einem Jahr, als an Tankstellen plötzlich keine Kartenzahlung mehr möglich war. Von 20 Menschen an der Zapfsäule hatte nur einer Bargeld dabei.

Warum Gold jetzt die richtige Antwort ist

In diesem Kontext wird verständlich, warum Gold derzeit ein Allzeithoch nach dem anderen erklimmt. Es ist nicht bloß eine Preisbewegung – es ist ein Vertrauensvotum. Ein Votum gegen ein marodes Finanzsystem, gegen die Entwertung des Fiatgeldes, gegen die schleichende Enteignung durch Inflation und Negativzinsen.

„Die Leute verlassen sich am Ende auf das, was seit Jahrtausenden garantiert hat, dass es einen Werterhalt bietet – etwas, das man physisch zu Hause halten kann, etwas Greifbares."

Besonders aufschlussreich ist das Verhalten der Zentralbanken selbst. Sie kaufen Goldbarren in historischem Ausmaß. Die Goldbestände der Zentralbanken befinden sich auf dem höchsten Stand seit Jahrzehnten. Die Lieferungen in die USA waren die größten seit langem. Was sagt uns das? Die Zentralbanken misstrauen ihrem eigenen Produkt. Sie drucken Papiergeld – und horten Gold.

Für den privaten Anleger ergibt sich daraus eine klare Handlungslogik. Wer sein Vermögen vor der kommenden Disruption schützen will, sollte auf das setzen, was seit Jahrtausenden funktioniert. Wie auch das Beispiel Simbabwes zeigt, wo eine goldgedeckte Währung dem maroden Fiat-System trotzt, bleibt das Edelmetall der ultimative Anker in stürmischen Zeiten.

Physisches Gold: Der Schutz, den kein Algorithmus löschen kann

Der entscheidende Vorteil von physischem Gold gegenüber jeder digitalen Anlageform liegt auf der Hand: Es existiert außerhalb des Systems. Kein Hackerangriff kann es löschen. Keine Zentralbank kann es einfrieren. Kein Universal Ledger kann den Besitz blockieren. Wer Goldmünzen oder Barren physisch besitzt, hat einen Vermögenswert, der von keiner digitalen Infrastruktur abhängt.

Für Einsteiger bietet sich das Gold Starter-Set als erster Schritt in die physische Absicherung an. Wer bereits weiter denkt, findet mit dem Gold Krisenschutzpaket S oder dem Gold Krisenschutzpaket M umfassendere Lösungen. Für die maximale Absicherung steht das Gold Krisenschutzpaket XXL zur Verfügung.

Bewährte Anlagemünzen wie der Maple Leaf, der Wiener Philharmoniker oder das Känguru bieten dabei nicht nur Werterhalt, sondern auch höchste Liquidität und weltweite Anerkennung. Auch der American Eagle, die Britannia oder der China Panda gehören zu den gefragtesten Anlagemünzen weltweit.

Krieg als letzter Ausweg der Herrschaftskaste

Was passiert, wenn das Szenario des digitalen Bankrotts nicht funktioniert? Wenn die Bevölkerung sich weigert, das neue System anzunehmen? Dann bleibt, so die nüchterne Analyse, nur noch eine Option: Krieg.

Die aktuelle geopolitische Lage gibt wenig Anlass zur Beruhigung. Europa hat, so die provokante These, seit dem Zweiten Weltkrieg keine so kriegsbereite Regierung erlebt wie heute. Im Bundestag herrscht parteiübergreifender Konsens für eine militärische Eskalation – mit nur einer nennenswerten Ausnahme.

Doch ein moderner Krieg sähe fundamental anders aus als alles, was die Menschheit bisher erlebt hat:

  • Autonome Drohnenschwärme, die aus Transportern starten und Häuser durchkämmen
  • Roboterhunde mit Flammenwerfer oder Sturmgewehr – bereits als Polizeipatrouille im Einsatz
  • Boston Dynamics-Roboter, die nicht müde werden und nie daneben schießen
  • KI-gesteuerte Desinformation, die reale Kriegsbilder vervielfältigt und manipuliert

Der Häuserkampf der Zukunft wird nicht mehr von Soldaten geführt. Ein autonomer Transporter hält vor einem Wohnblock, Hunderte Minidrohnen schwärmen aus, eine schießt das Fenster ein, zwanzig fliegen ins Haus und suchen ihr Ziel. Sie treffen immer – genau zwischen die Augen.

Die Ukraine als Blaupause

Dass Krieg als Katalysator für Digitalisierung funktioniert, zeigt das Beispiel Ukraine. Dort wurde während des laufenden Konflikts nahezu jede Form der digitalen Kontrolle eingeführt: digitale ID, digitale Währung, digitaler Führerschein – alles in einer App. Die Bevölkerung hatte schlicht keine Energie, sich dagegen zu wehren. Gleichzeitig kauften BlackRock, Vanguard, State Street und Fidelity das Land auf. Zelenskyj posierte bereitwillig mit den Vertretern der größten Vermögensverwalter der Welt.

Die Dollar-Schwäche und die damit verbundenen geopolitischen Verschiebungen verschärfen diese Dynamik zusätzlich. Während US-Exporteure profitieren, zahlt die deutsche Wirtschaft die Zeche – ein weiterer Baustein im Mosaik der globalen Umverteilung.

Die „Protected Class": Wie Banken über dem Gesetz stehen

Ein besonders erschreckendes Detail findet sich in der Geschichte der Finanzkrise von 2008. In David Rogers Webbs Buch „The Great Taking" wird ein Gerichtsurteil eines New Yorker Bundesrichters zitiert, in dem explizit von der „Protected Class" die Rede ist – der geschützten Klasse der Banken.

Das Urteil stellte klar: Was die Banken getan hatten, war illegal. Man konnte sie aber nicht verurteilen, weil sie zur geschützten Klasse gehörten und eine Verurteilung das System gefährden würde. Aus diesem amerikanischen Rechtsbegriff wurde in Europa das Konzept der „systemrelevanten Bank" – ein euphemistischer Ausdruck für Institutionen, die über dem Gesetz stehen.

Auch die internationalen Geldflüsse entziehen sich zunehmend jeder demokratischen Kontrolle. Wie Recherchen über Pekings „goldene Waschmaschine" zeigen, finden selbst unter schärfsten Sanktionen Milliarden ihren Weg durch das System – während der normale Bürger für jede Überweisung über 1.000 Euro Rechenschaft ablegen muss.

Der Boykott als stärkste Waffe der Bürger

Doch es gibt Hoffnung. Und sie liegt in einer simplen mathematischen Wahrheit: Wir sind mehr. Die 99,99 Prozent. Wenn die Bevölkerung sich weigert, digitale Identitäten zu nutzen, wenn sie sich weigert, digitales Zentralbankgeld zu akzeptieren, dann ist das System wertlos.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache:

  • In der Schweiz interessieren sich 75% der Bevölkerung nicht für die elektronische ID
  • Digitales Geld ist parteiübergreifend unpopulär – links wie rechts
  • Ohne mindestens 70-80% Akzeptanz funktioniert das System nicht
  • Selbst in Großbritannien findet die eID kaum Nutzer

Der Schlüssel liegt im Boykott. Ja, das mag ein paar Monate unbequem sein. Vielleicht sogar eine längere Durststrecke. Aber am Ende funktioniert keines dieser Systeme ohne breite Akzeptanz. Und genau hier liegt die Macht des Einzelnen.

Vorbereitung ist keine Paranoia – sondern Vernunft

Was kann der Einzelne konkret tun? Die Antwort ist so alt wie die Menschheit selbst: Vorsorgen. Wer Bargeldreserven zu Hause hat, wer Lebensmittelvorräte angelegt hat, wer physisches Gold besitzt, ist in einer Krise nicht auf die „Gnade" des Staates angewiesen.

Die Investition in Lunar-Goldmünzen oder klassische Goldbarren ist dabei keine Spekulation auf steigende Kurse – es ist eine Versicherung gegen den Kontrollverlust. Gold ist die älteste Währung der Menschheitsgeschichte. Es hat jedes Imperium, jede Währungsreform, jeden Krieg überdauert. Und es wird auch die kommende Disruption überdauern.

Für den Einstieg eignet sich das Gold Starterpaket S – ein durchdachtes Paket, das den Grundstein für eine physische Edelmetallreserve legt.

Ein glückliches Leben führen ist die eigentliche Revolution

Am Ende geht es um mehr als Gold und Geld. Es geht um Freiheit. Um das Recht, ohne staatliche Beaufsichtigung zu handeln, zu leben, zu denken. Eine Gesellschaft lebt davon, dass Menschen miteinander interagieren – ohne dass der Staat als Mittelsmann fungiert, ohne dass eine Bank jede Transaktion genehmigen muss.

„Ein glückliches Leben führen ist die eigentliche Revolution."

Diese Worte mögen einfach klingen. Doch sie enthalten eine tiefe Wahrheit. Wer sich informiert, wer vorsorgt, wer sein Vermögen in greifbaren Werten sichert und wer sich weigert, seine Freiheit gegen vermeintliche Bequemlichkeit einzutauschen – der leistet den wirksamsten Widerstand gegen ein System, das auf Kontrolle und Abhängigkeit aufgebaut ist.

Die Zeichen stehen an der Wand. Die Zentralbanken horten Gold. Die Regierungen rüsten auf. Die digitale Infrastruktur für eine totale Überwachung wird in Rekordtempo errichtet. Wer jetzt nicht handelt, wird morgen überrascht. Und Überraschungen in Zeiten systemischer Umbrüche sind selten angenehm.

Die größte Enteignung der Geschichte – sie betrifft nicht nur unser Geld. Sie betrifft unsere Ersparnisse, unsere Privatsphäre und unsere Freiheit. Es liegt an jedem Einzelnen, ob er sich darauf vorbereitet oder ob er sich überrollen lässt. Gold war, ist und bleibt dabei der stille Wächter über Generationen hinweg – unbestechlich, unzerstörbar und unabhängig von jedem digitalen System.