Australian Stock Horse Silber
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- Edelmetall
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- mit Echtheitszertifikat
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1 Unze Silber Australian Stock Horse 2015
1 Unze Silber Australian Stock Horse 2014
1 Unze Silber Australian Stock Horse 2013
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Jetzt Angebot anfordernKaum ein Motiv verbindet australische Geschichte und numismatische Sammelleidenschaft so eindringlich wie das Australian Stock Horse. Von 2013 bis 2017 widmete die renommierte Perth Mint dieser zähen Arbeitspferderasse eine eigene Silbermünzen-Serie – jedes Jahr ein neues Pferdemotiv, jedes Jahr auf lediglich 10.000 Exemplare limitiert. In den folgenden Abschnitten geht es um die Geschichte der Rasse, das Design der einzelnen Jahrgänge, die technischen Daten sowie steuerliche und praktische Aspekte rund um die Stock Horse Silbermünze.
Die Stock Horse Silbermünze im Überblick
Die Stock Horse Silbermünze zählt zu den gefragtesten australischen Anlage- und Sammlermünzen der jüngeren Numismatik. Herausgegeben wurde sie von der Perth Mint, einer der ältesten und angesehensten Prägestätten Australiens. Anders als die großen Klassiker der Insel – etwa der Silber-Koala oder der Kookaburra – wurde die Stock-Horse-Serie in bewusst kleiner Stückzahl aufgelegt, was ihren besonderen Reiz für Sammler ausmacht.
Jede Ausgabe besteht aus 999er Feinsilber, wiegt exakt eine Unze (rund 31,1 Gramm) und misst 40,6 mm im Durchmesser. Als offizielles Zahlungsmittel Australiens trägt die Münze einen Nennwert von 1 australischen Dollar – ihr tatsächlicher Materialwert liegt jedoch weit darüber. Wer sich für weitere australische Prägungen interessiert, findet in der Kategorie Silber-Känguru ein thematisch verwandtes Sortiment aus demselben Herkunftsland.
- Prägestätte: Perth Mint, Australien
- Material: 999/1000 Feinsilber
- Gewicht: 1 Unze (31,1 g)
- Durchmesser: 40,6 mm
- Nennwert: 1 AUD
- Auflage: 10.000 Stück pro Jahrgang
- Ausgabezeitraum: 2013 bis 2017
- Prägequalität: Stempelglanz (prägefrisch)
Das Australian Stock Horse – Geschichte einer Rasse
Hinter dem Münzmotiv steht eine Pferderasse mit bewegter Vergangenheit. Das Australian Stock Horse, oft auch Waler genannt, geht auf die frühen Kolonialpferde zurück, die ab 1788 mit den ersten Flotten nach New South Wales gelangten. Aus der Kreuzung von Arabern, Vollblütern und importierten Pferden aus Südamerika entstand ein robustes, ausdauerndes Arbeitstier, das nach seiner Herkunftsregion – New South Wales – den Namen Waler erhielt.
Über Generationen züchteten australische Farmer und Viehzüchter, die sogenannten Stockmen, gezielt jene Eigenschaften heraus, die im rauen Outback zählten: Zähigkeit, Trittsicherheit, ein ruhiges Wesen und enorme Widerstandskraft. Diese Pferde hüteten Rinder- und Schafherden, legten weite Strecken zurück und wurden zum unverzichtbaren Begleiter der ländlichen Bevölkerung.
Ein Pferd, das über Jahrhunderte den Kontinent erschloss – das Stock Horse verkörpert wie kaum ein anderes Tier den Pioniergeist Australiens.
Vom Arbeitstier zur anerkannten Rasse
Erst 1971 wurde das Australian Stock Horse offiziell als eigenständige Rasse anerkannt, als sich zahlreiche Züchter in Tamworth zur Australian Stock Horse Society zusammenschlossen. Heute sind rund 190.000 Tiere registriert. Die Rasse gilt als vielseitiger Allrounder und kommt neben der klassischen Vieharbeit auch im Sport zum Einsatz – beim Campdrafting, im Springen, in der Dressur und in der Vielseitigkeit. Wer die kulturelle Bedeutung australischer Tiermotive schätzt, findet mit dem Silber-Koala ein weiteres populäres Wappentier des Kontinents.
Motive und Design der Jahrgänge 2013 bis 2017
Das Besondere an der Serie: Jeder Jahrgang zeigt ein anderes Pferdemotiv. Die Motivseite fängt das Stock Horse jeweils in einer typisch ländlichen australischen Kulisse ein – mal aufbäumend, mal galoppierend, stets vor einer Farmlandschaft mit dem charakteristischen Gatterzaun. Genau diese jährliche Abwechslung macht die vollständige Sammlung aller fünf Ausgaben zu einem reizvollen Ziel für Numismatiker.
Die Motivseite
Die Erstausgabe 2013 präsentiert ein sich aufbäumendes Stock Horse vor einer klassischen Farmkulisse. Der Jahrgang 2014 zeigt ein galoppierendes Pferd an einem Koppelzaun. In den Folgejahren variierte die Perth Mint die Darstellung weiter, bis 2017 das fünfte und letzte Motiv der Serie erschien. Neben dem Pferd sind stets der Schriftzug Australian Stock Horse, das Prägejahr, das Feingewicht von 1 oz sowie die Reinheitsangabe 999 Silver eingeprägt.
Die Wertseite
Wie bei allen offiziellen australischen Münzen ziert die Wertseite das Porträt von Königin Elizabeth II. nach dem Entwurf des britischen Bildhauers Ian Rank-Broadley. Umlaufend genannt sind der Name der Königin, das Ausgabeland Australien sowie der Nennwert von 1 Dollar. Ein kleines P verweist auf die Prägestätte Perth. Sammler klassischer Porträtmünzen finden auch beim Wiener Philharmoniker oder der Britannia hochwertig gestaltete Wertseiten.
Auflage, Seltenheit und Sammlerwert
Der Schlüssel zur Faszination liegt in der Limitierung. Mit nur 10.000 Exemplaren pro Jahrgang gehört die Stock Horse Silbermünze zu den seltensten Serienmünzen aus australischer Prägung. Zum Vergleich: Klassische Anlagemünzen wie der Maple Leaf oder der beliebte Somalia Elefant erscheinen in weitaus höheren Auflagen. Die geringe Stückzahl der Stock Horse führte dazu, dass die einzelnen Ausgaben nach dem Verkaufsstart oft rasch vergriffen waren.
Da die Serie 2017 endgültig eingestellt wurde, kommen keine neuen Jahrgänge mehr hinzu – der verfügbare Bestand ist damit endlich. Für Sammler bedeutet das: Jedes einzelne Stück gewinnt tendenziell an ideeller Bedeutung, insbesondere die frühen Jahrgänge und komplette Jahrgangsfolgen. Wer gezielt limitierte Prägungen sucht, wird in der Rubrik Raritäten fündig. Aussagen über zukünftige Preisentwicklungen sind allerdings stets als unverbindliche Einordnung zu verstehen, nicht als Anlageberatung.
- 2013 – Erstausgabe, aufbäumendes Pferd, besonders gesucht
- 2014 – galoppierendes Pferd am Koppelzaun
- 2015 – drittes Motiv der Serie
- 2016 – viertes Motiv der Serie
- 2017 – Abschlussjahrgang der Serie
Silbermünzen als Wertanlage und Sammelobjekt
Silbermünzen vereinen zwei Welten: den Materialwert des Edelmetalls und den Sammlerwert einer limitierten Prägung. Während der reine Silbergehalt einer 1-Unzen-Silberbarren-Anlage entspricht, bietet eine Serienmünze wie die Stock Horse zusätzlich das Potenzial eines Liebhaberobjekts. Gerade bei streng limitierten Ausgaben kann der Sammleraufschlag über den bloßen Metallwert hinausgehen.
Wer Silber als breitere Beimischung zum Vermögensaufbau betrachtet, kombiniert häufig Anlagemünzen mit klassischen Silberbarren. Münzen punkten dabei mit besserer Teilbarkeit und internationaler Wiedererkennbarkeit, Barren mit einem meist niedrigeren Aufgeld. Eine Übersicht über das gesamte Sortiment bietet die Kategorie Silbermünzen.
Steuerlicher Hinweis
Silbermünzen unterliegen in Deutschland – anders als Anlagegold – grundsätzlich der Umsatzsteuer. Für importierte Sammlermünzen kommt häufig die Differenzbesteuerung zur Anwendung. Nach einer Haltedauer von mehr als einem Jahr sind private Veräußerungsgewinne gemäß geltender Regelung steuerfrei. Dies ist eine allgemeine Information und ersetzt keine steuerliche Beratung.
Aufbewahrung und Werterhalt
Damit eine Stock Horse Silbermünze ihren prägefrischen Zustand behält, ist die richtige Lagerung entscheidend. Silber reagiert empfindlich auf Luftfeuchtigkeit und Schwefelverbindungen und kann mit der Zeit anlaufen. Die Münzen werden ab Werk in einer Schutzkapsel samt Blister und Echtheitszertifikat der Perth Mint ausgeliefert – diese Originalverpackung sollte nach Möglichkeit erhalten bleiben.
Für die dauerhafte Aufbewahrung empfehlen sich passgenaue Münzkapseln sowie zum Schutz mehrerer Stücke Münzkassetten. Ein trockener, temperaturstabiler Aufbewahrungsort schützt das Feinsilber zusätzlich. Berührungen der Münzfläche mit bloßen Fingern sollten vermieden werden, da Hautfette Abdrücke hinterlassen können.
- Originalkapsel und Zertifikat aufbewahren
- Münze nur am Rand oder mit Baumwollhandschuhen anfassen
- Trocken und vor Licht geschützt lagern
- Reinigungsversuche unterlassen – sie mindern den Sammlerwert
Stock Horse als Geschenk
Über ihren Anlage- und Sammlercharakter hinaus ist die Stock Horse Silbermünze ein emotionales Geschenk. Ein galoppierendes Pferd in glänzendem Feinsilber spricht nicht nur Numismatiker an, sondern begeistert auch Pferdefreunde und alle, die eine bleibende Aufmerksamkeit suchen. Die kompakte Größe, das aufwändige Motiv und der reale Edelmetallwert machen sie zu einem Präsent mit Substanz.
Wer nach weiteren geschenktauglichen Motiven Ausschau hält, findet in der thematisch verwandten Rubrik Schildkröte oder unter den Geschenkideen passende Alternativen. Da die Stock-Horse-Serie abgeschlossen ist, empfiehlt sich bei einem konkreten Wunschjahrgang eine zeitnahe Entscheidung.
Häufig gestellte Fragen zur Stock Horse Silbermünze
Wer prägt die Stock Horse Silbermünze? +
Die Serie wurde von der australischen Perth Mint geprägt, einer der traditionsreichsten Prägestätten des Landes. Herausgegeben wurde sie von 2013 bis 2017 mit jährlich wechselnden Pferdemotiven.
Wie hoch ist die Auflage der einzelnen Jahrgänge? +
Jeder Jahrgang der Stock Horse Silbermünze ist auf 10.000 Exemplare limitiert. Diese geringe Auflage unterscheidet die Serie deutlich von klassischen Anlagemünzen mit Millionenauflagen und macht sie zu einem gefragten Sammlerstück.
Welche technischen Daten hat die Münze? +
Die Münze besteht aus 999er Feinsilber, wiegt eine Unze (rund 31,1 Gramm) und misst 40,6 mm im Durchmesser. Der Nennwert beträgt 1 australischen Dollar, geprägt wurde ausschließlich in der Stückelung 1 Unze in Stempelglanz-Qualität.
Was ist das Australian Stock Horse für eine Pferderasse? +
Das Australian Stock Horse ist eine robuste, ausdauernde Arbeitspferderasse mit Ursprung im sogenannten Waler. Sie entstand aus den Kolonialpferden von New South Wales und wurde 1971 offiziell als eigenständige Rasse anerkannt. Bis heute gilt sie als vielseitiger Allrounder in Vieharbeit und Pferdesport.
Werden noch neue Jahrgänge herausgegeben? +
Nein. Die Stock-Horse-Serie wurde 2017 nach fünf Jahrgängen eingestellt. Es kommen keine neuen Ausgaben mehr hinzu, wodurch der verfügbare Bestand endlich ist – ein Aspekt, der die Serie für Sammler zusätzlich interessant macht.
Wie sollte man die Silbermünze aufbewahren? +
Am besten in der Originalkapsel mit Zertifikat, ergänzt durch passende Münzkapseln oder Münzkassetten. Die Münze sollte trocken, lichtgeschützt und nur am Rand angefasst werden, um das Feinsilber vor Anlaufen und Abdrücken zu schützen.







