Cook Islands Gold
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2g Gold Cook Island Bounty 2026
1 g Gold Four Leaf Clover 2026 (Auflage: 2.026 | Echtes Kleeblatt | Polierte Platte)
1 Unze Gold Cook Islands 2022
0,5 g Gold Krios 2026 (Auflage: 5.000 | Silk Finish)
0,5 g Gold Barre de Luxe - Leopard 2026 (Auflage: 5.000 | Polierte Platte)
1/10 Unze Gold Cook Islands 2020
0,5g Gold Château de Chambord 2024 PP (Auflage: 5.000 | Polierte Platte)
0,5g Gold Iron Maiden - Senjutsu 2022 (Auflage: 15.000 | Polierte Platte)
0,5g Gold Krabbe von Akragas 2022 (Auflage: 15.000)
1 Unze Gold Cook Islands 2021
1 Dollar Gold Banknote AC/DC 2019 (Auflage: 5.000 | Prooflike)
0,5g Gold Savage Vikings 2026 (Auflage: 5.000 | Polierte Platte)
0,5g Gold Philip II. of Macedon 2022 (Auflage: 5.000)
0,5g Gold Alexander der Große 2022 (Auflage: 15.000)
1 Unze Gold Arethusa 2023 HR (Auflage: 199 | Antik Finish | Ultra High Relief)
0,5g Gold Arethusa 2023 (Auflage: 5.000)
0,5g Gold Gipfel der Erde K2 2024 (Auflage: 5.000 | Polierte Platte)
0,5g Gold Wilder Westen Billy The Kid 2024 (Auflage: 5.000 | Polierte Platte)
1 Unze Armillary Goldmünzen (Cook Islands)
0,5g Gold Oktopus von Syrakus 2022 (Auflage: 15.000)
0,5g Gold Azteken Cuauhtemoc 2025 (Auflage: 5.000 | Polierte Platte)
1 Unze Gold Cook Islands
0,5g Gold Cook Islands Löwe 2025 (Auflage: 5.000)
0,5g Gold Cook Islands Gryphon 2024 (Auflage: 5.000)
1 Unze Gold Cook Islands Löwe 2025 (Auflage: 199 | High Relief | Antik Finish)
1 Unze Gold Gryphon 2024 (Auflage: 199 | Antik Finish | Ultra High Relief)
1/2 Cook Islands Goldstar 2021
1 Unze Gold Real Heroes - Firefighter 2021 HR (Auflage: 199 | Ultra High Relief)
0,5g Gold Queen Elizabeth II. - In Memoriam 2022 PP (Auflage: 25.000 | Polierte Platte)


Fünfzehn Inseln, fast nur Meer.
Nordöstlich von Neuseeland liegen fünfzehn Inseln, zusammen 236,7 km² Land in fast zwei Millionen km² Meer. Zwölf davon sind dauerhaft bewohnt.
- Rarotonga: 67,1 km², bewohnt
- Aitutaki: 18,3 km², bewohnt
- Mangaia: 51,8 km², bewohnt
- Atiu: 26,9 km², bewohnt
- Mitiaro: 22,3 km², bewohnt
- Mauke: 18,4 km², bewohnt
- Manuae: 6,2 km², ohne feste Bewohner
- Takutea: 1,3 km², ohne feste Bewohner
- Palmerston: 2,1 km², bewohnt
- Suwarrow: 0,4 km², ohne feste Bewohner
- Pukapuka: 1,3 km², bewohnt
- Nassau: 1,3 km², bewohnt
- Rakahanga: 4,1 km², bewohnt
- Manihiki: 5,4 km², bewohnt
- Penrhyn: 9,8 km², bewohnt

Die Zählung im Dezember 2021 ergab 15.040 Menschen auf den Inseln, 10.898 davon auf Rarotonga. Die größte Insel hat 67,1 km² und den Hauptort Avarua.
Auf dem Blatt liegt eine Unze Feingold, 31,1 g, ausgegeben von den Cookinseln.
- 236,7 km²
- alle fünfzehn Inseln
- Bremen
- 420 km²
etwas mehr als halb so groß wie Bremen
- fast 2 Millionen km²
- Wirtschaftszone rings um die Inseln
- Deutschland
- 357.684 km²
mehr als fünfmal so groß wie Deutschland
Wie ein kleiner Staat Münzen ausgibt.
Die Regierung sagt es selbst: Ihre Ausgaben sind heute „many and small“, viele und kleine, unter anderem als Geschenk, als Schmuck und zum Gedenken. Dahinter steht eine Kette, die mit einem Gesetz beginnt.
Gesetz
Currency Act 1986‑87, § 4 und § 10
„The monetary unit … shall be the dollar.“
Die Währung ist der Dollar. Metallstücke als Münze oder Geldersatz darf niemand herstellen oder ausgeben, außer nach diesem Gesetz.
Währungsrat und Minister
§ 7 und § 18
„cause to be issued any coin as legal tender“
Der Währungsrat kann Münzen als gesetzliches Zahlungsmittel ausgeben lassen. Der Finanzminister darf im Einvernehmen mit ihm Verträge über Herstellung und Ausgabe schließen.
Auftrag
seit 1. Februar 2023
„exclusively appointed“
Allein beauftragt ist CIT Coin Invest AG aus Balzers in Liechtenstein. Sie betreut Prägung und Verkauf aller Sammlerprogramme.
Prägestätte
laut Finanzministerium
„most Cook Islands coins will continue to be produced at B.H. Mayer Mint in Germany“
Die meisten Münzen der Inseln entstehen weiter in Deutschland.
Münze
§ 11
„for the payment of any amount“
Münzen ab 1 Dollar gelten für jeden Betrag, kleinere nur bis zu festen Höchstbeträgen.
Auch dieses halbe Gramm Gold trägt COOK ISLANDS auf der Porträtseite.


Woher der Name kommt.
James Cook sah einige der Inseln auf seiner zweiten und dritten Reise. Den Namen Cook Islands vergab erst 1824 ein russischer Kartograf, zunächst für die südliche Gruppe, die bis dahin Hervey Islands hieß.
1773
„Hervey’s Island, which was discovered in 1773, during my last voyage“
Hervey’s Island, die 1773 auf meiner letzten Reise entdeckt wurde
Cook über Manuae, das er auf der zweiten Reise Hervey Island genannt hatte. Am 6. April 1777 sah er es wieder.
James Cook, A Voyage to the Pacific Ocean, 1784; Manuae nach Te Papa1777
„This island is called Wateeoo by the natives.“
Diese Insel heißt bei den Einwohnern Wateeoo.
Cook über Atiu, in Sicht am 31. März 1777.
James Cook, A Voyage to the Pacific Ocean, 17841789
„the natives of Hervey’s Islands, seen in Captain Cook’s last voyage“
die Einwohner der Hervey’s Islands, gesehen auf Kapitän Cooks letzter Reise
William Bligh, auf Cooks dritter Reise Master der Resolution, vergleicht vor Aitutaki die Männer im Kanu mit den Einwohnern der Nachbargruppe, die er noch Hervey’s Islands nennt.
William Bligh, A Voyage to the South Sea, 17921824
„named the Hervey Islands the Cook Islands in honor of Captain Cook“
gab den Hervey Islands zu Ehren von Kapitän Cook den Namen Cook Islands
Gemeint ist der russische Kartograf Adam Johann von Krusenstern.
Museum of New Zealand Te Papa Tongarewa
Auf der Porträtseite steht der Name, den Krusenstern vergab: COOK ISLANDS.
Ein Schiff ohne Namen.
Die Unze Gold von beiden Seiten. Auf der Schiffsseite stehen Nennwert, Gewicht und Feinheit, aber kein Name.

- 100 DOLLARS: der Nennwert
- 1 OZ FINE GOLD .9999: Gewicht und Feinheit
- Am Heck: kein Name

- ELIZABETH II: die Königin
- COOK ISLANDS: das Ausgabeland
- 2022: der Jahrgang
- IRB: das Zeichen von Ian Rank‑Broadley, der das Porträt schuf
Dass der Dreimaster die Bounty ist, steht nicht auf der Münze. So nennen ihn Kataloge und Händler; das Finanzministerium der Inseln erwähnt die Bounty auf seiner Seite zur Währung nicht.
Die Bounty vor Aitutaki, April 1789.
William Bligh sollte Brotfruchtpflanzen von den Südseeinseln zu den Westindischen Besitzungen bringen, mit einem Schiff von 215 Tonnen und 46 Mann. Auf dem Weg nach Westen kam er an Aitutaki vorbei.

Dezember 1787
England
Die Bounty läuft aus.
26. Oktober 1788
Tahiti
Dreiundzwanzig Wochen lang sammelt die Mannschaft Setzlinge.
4. April 1789
Tahiti
Abfahrt mit 1.015 Brotfruchtpflanzen an Bord.
11. und 12. April 1789
Aitutaki
„On the 11th of April, I discovered an island … by the natives called Whytootackee.“
Am 11. April entdeckte ich eine Insel … von den Einwohnern Whytootackee genannt.
Am Nachmittag des 12. April kommen vier Männer im Kanu an Bord. Sie bitten, dass jemand vom Schiff mit an Land kommt; in der Nacht segelt die Bounty weiter nach Westen.
William Bligh, A Narrative of the Mutiny, 1790, und A Voyage to the South Sea, 1792
Aitutaki von der Raumstation, 2009 28. April 1789
bei Tofoa
Siebzehn Tage nach der Sichtung die Meuterei. Neunzehn Mann, Bligh eingeschlossen, werden ins Beiboot gesetzt.
15. Januar 1790
Pitcairn
Die Meuterer erreichen mit der Bounty Pitcairn.
14. März 1790
Portsmouth
Bligh geht in England an Land.
Sieben Meter Boot für achtzehn Mann.
Am Abend des 2. Mai 1789 legt das Beiboot von Tofoa ab, ohne Karte, mit Quadrant und Kompass.
„in a small boat, twenty‑three feet long … deep laden with eighteen men; without a chart“
in einem kleinen Boot, dreiundzwanzig Fuß lang … tief beladen mit achtzehn Mann; ohne Karte
William Bligh, A Narrative of the Mutiny, 1790
Achtzehn statt neunzehn, weil der Quartiermeister John Norton auf Tofoa ums Leben kam. Alle erreichten Timor und ankerten am 14. Juni vor Kupang.
Alle stimmen zu, von einer Unze Brot und einem Viertel Pint Wasser am Tag zu leben: „one ounce of bread, and a quarter of a pint of water, per day“. Gemeint ist die Unze als Sechzehntel Pfund.
Eine Waage aus zwei Kokosschalen
Am Nachmittag des 8. Mai baut Bligh eine Waage. Als Gewicht dient eine Pistolenkugel, von der 25 Stück ein englisches Pfund wiegen.
„I now got a pair of scales, made with two cocoa‑nut shells; and, having accidentally some pistol‑balls in the boat, … I adopted one, as the proportion of weight that each person should receive of bread …“
Ich verschaffte mir nun eine Waage, aus zwei Kokosschalen gemacht, und da zufällig Pistolenkugeln im Boot waren, … nahm ich eine davon als den Gewichtsanteil, den jeder an Brot erhalten sollte …
William Bligh, A Narrative of the Mutiny, 1790, und A Voyage to the South Sea, 1792; Fußnote: „It weighed 272 grains.“ (Sie wog 272 Grain, gerechnet 17,6 g.)


Erhalten Sie innerhalb weniger Minuten ein kostenloses und individuelles Edelmetall-Angebot passend zu Ihren finanziellen Zielen.
Jetzt Angebot anfordernKaum eine moderne Anlagegoldmünze erzählt eine so mitreißende Geschichte wie die Cook Islands Goldmünze: Auf ihrer Motivseite segelt die legendäre Bounty – jenes Schiff, auf dem sich 1789 die berühmteste Meuterei der Seefahrtsgeschichte abspielte. Seit ihrer Erstausgabe 2009 verbindet die Münze aus dem Südpazifik feinstes Anlagegold mit einem Stück Weltgeschichte. Dieser Ratgeber beleuchtet Herkunft und Prägung, das Motiv und seine Entwicklung, die verfügbaren Stückelungen, Echtheitsmerkmale, steuerliche Aspekte sowie die Frage, für wen sich die Cook Islands als Portfoliobeimischung oder als Geschenk eignet.
Herkunft und Geschichte der Cook Islands Goldmünze
Die Cook Islands Goldmünze zählt zu den jüngeren Vertretern im Kreis der internationalen Anlagemünzen. Herausgeber ist der südpazifische Inselstaat der Cookinseln – eine Inselgruppe aus rund 15 Inseln nordöstlich von Neuseeland, die als selbstverwaltetes Territorium in freier Assoziierung mit Neuseeland verbunden und assoziiertes Mitglied im Commonwealth ist. Auf einer Landfläche von nur etwa 240 Quadratkilometern leben weniger als 20.000 Menschen. Ihren Namen verdankt die Inselgruppe dem britischen Seefahrer James Cook, der die Region im 18. Jahrhundert mehrfach bereiste.
Bemerkenswert ist die Entstehungsgeschichte: Ursprünglich war eine goldene Variante gar nicht geplant. Erst der große Erfolg der silbernen Bounty-Ausgaben – Silbermünze und Silbermünzbarren ab 2008 – gab den Anstoß, das populäre Motiv auch in Gold zu prägen. Die goldene Bounty erschien schließlich 2009 und etablierte sich rasch am Markt. Wer die historische Dimension des Motivs schätzt, findet unter den klassischen Goldmünzen weitere Prägungen mit ähnlich erzählerischem Charakter.
Die Bounty – ein Schiff mit legendärem Ruf
Das prägende Merkmal der Münze ist ihr Motiv: der britische Dreimaster Bounty. Unter dem Kommando von Leutnant William Bligh stach das Schiff Ende 1787 in See, um Setzlinge des Brotfruchtbaums von Tahiti in die Karibik zu bringen. Die beengten Verhältnisse an Bord und wachsende Spannungen zwischen Kapitän und Mannschaft eskalierten am 28. April 1789 zur Meuterei, deren Anführer Fletcher Christian war. Bligh wurde mit einigen loyalen Seeleuten in einem Beiboot ausgesetzt – und überlebte gegen alle Wahrscheinlichkeit eine Fahrt von tausenden Seemeilen.
Die Meuterer strandeten schließlich auf der abgelegenen Insel Pitcairn, wo bis heute Nachfahren leben. Die Geschichte wurde durch Romane und mehrere Verfilmungen weltberühmt.
Ein Motiv, das nicht nur glänzt, sondern erzählt – darin liegt der besondere Reiz der Bounty auf einer Anlagemünze.
Genau diese erzählerische Aufladung unterscheidet die Cook Islands Goldmünze von rein sachlichen Anlageklassikern. Wer sich für weitere Motivmünzen mit Geschichte interessiert, wird etwa beim Krügerrand oder beim Wiener Philharmoniker fündig.
Prägung, Feingehalt und technische Daten
Die Cook Islands ist eine sogenannte Agenturausgabe: Herausgeber ist zwar der Inselstaat der Cookinseln, geprägt wird die Münze jedoch in Deutschland. Verantwortlich zeichnen die B. H. Mayer's Kunstprägeanstalt sowie das Traditionshaus Heimerle und Meule, das die Prägerohlinge liefert. Diese Prägequalität Made in Germany gilt als eines der Verkaufsargumente der Serie.
Die Standardausgabe zu einer Unze weist folgende Eckdaten auf:
- Feingehalt: 999,9/1000 (24 Karat, Feingold)
- Feingewicht: 31,103 g (eine Feinunze)
- Durchmesser: ca. 32,6 mm
- Nennwert: 100 Cook Islands Dollar (CID)
- Rand: geriffelt
- Prägequalität: Stempelglanz
Der aufgeprägte Nennwert ist rein formaler Natur: Er macht die Münze zwar zum offiziellen Zahlungsmittel auf den Cookinseln, deren Währung fest an den Neuseeland-Dollar gekoppelt ist – doch der Materialwert des enthaltenen Goldes übertrifft den Nominalwert um ein Vielfaches. Wie bei physischem Anlagegold üblich orientiert sich der reale Wert am aktuellen Goldpreis und nicht am aufgedruckten Betrag.
Motiv und Gestaltung im Detail
Die Wertseite (Motivseite) zeigt den filigran gearbeiteten Dreimaster Bounty in voller Fahrt, ergänzt durch Nennwert, Feingewicht und die Feinheitsangabe Fine Gold 9999. Die Kopfseite trägt – wie bei Münzen des Commonwealth üblich – das Porträt von Königin Elisabeth II., gestaltet in Anlehnung an das bekannte Bildnis von Ian Rank-Broadley. Umlaufend erscheinen der Schriftzug ELIZABETH II, der Landesname COOK ISLANDS sowie das jeweilige Prägejahr. Das Königinnenporträt wurde über die Jahre mehrfach an das Alter der Monarchin angepasst.
Die Weiterentwicklung des Designs
Bis zum Jahrgang 2016 präsentierte sich der Hintergrund beider Seiten glatt und mattiert. Ab 2016 kam eine feine radiale beziehungsweise wellenförmige Netzstruktur hinzu. Dieses Muster ist nicht nur ein optischer Akzent, sondern erhöht zugleich die Fälschungssicherheit und macht die Oberfläche unempfindlicher gegenüber Abnutzung.
Weitere Motive der Cookinseln
Neben der klassischen Bounty haben die Cookinseln als Ausgabeland zahlreiche weitere Sammler- und Anlagemotive hervorgebracht – etwa den Seestern oder die kunstvolle Armillary-Sphäre. Wer thematisch verwandte Prägungen sucht, findet im Sortiment der weiteren Goldmünzen eine breite Auswahl.
Stückelungen und ihre Eigenschaften
Die Cook Islands Goldmünze ist in mehreren Gewichtsklassen erhältlich, was sie sowohl für Einsteiger als auch für Anleger mit größerem Budget interessant macht. Neben den vier klassischen Unzen-Stückelungen sind in jüngerer Zeit auch niedrigschwellige Grammausgaben hinzugekommen:
- 1 g / 2 g (Grammgold): der günstigste Einstieg in physisches Gold, ideal als Geschenk oder für kleine Budgets – bei allerdings höherem Aufgeld je Gramm
- 1/10 oz – die kleinste klassische Unzenstückelung, gut teilbar und beliebt als Präsent
- 1/4 oz – ausgewogener Kompromiss zwischen Menge und Aufgeld
- 1/2 oz – für alle, die mehr Substanz je Münze wünschen
- 1 oz – der Klassiker mit dem günstigsten Grammpreis innerhalb der Serie
Grundsätzlich gilt: Je kleiner die Stückelung, desto höher fällt das prozentuale Aufgeld auf den reinen Goldwert aus, weil sich die Prägekosten auf weniger Metall verteilen. Größere Einheiten sind pro Gramm günstiger, kleinere Einheiten dafür flexibler teil- und verschenkbar. Ein Vergleich zu barrenbasierten Alternativen wie dem 1-Gramm-Goldbarren lohnt sich, wenn es primär um den reinen Materialwert geht.
Echtheit, Aufbewahrung und Pflege
Die deutsche Prägequalität und die ab 2016 eingeführte Netzstruktur im Hintergrund machen die Cook Islands zu einer gut absicherbaren Münze. Zur Echtheitsprüfung lassen sich mehrere Merkmale heranziehen:
- Prüfung von Gewicht und Durchmesser gegen die Sollwerte (31,103 g bzw. 32,6 mm bei der Unze)
- Kontrolle der Feinheitsangabe Fine Gold 9999 und des Nennwerts
- Sichtprüfung der feinen Hintergrundstruktur neuerer Jahrgänge
- Bei Bedarf zusätzlich Magnet-, Klang- oder Ultraschalltest
Als Familienunternehmen mit ISO-konformer Echtheitsprüfung legt Kettner Edelmetalle Wert darauf, dass jede gehandelte Münze diesen Standards genügt. Für die Lagerung empfiehlt sich ein sachgerechter Schutz: Goldmünzen sollten möglichst nicht mit bloßen Fingern an der Oberfläche berührt werden. Passende Münzkapseln schützen vor Kratzern und Umwelteinflüssen, während Münzkassetten eine ordentliche Aufbewahrung ganzer Sammlungen ermöglichen.
Steuerliche Behandlung und Investmentaspekt
Als reine Goldmünze mit hohem Feingehalt fällt die Cook Islands unter die Kategorie Anlagegold. In Deutschland ist Anlagegold gemäß § 25c UStG von der Umsatzsteuer befreit, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind – ein wesentlicher Vorteil gegenüber vielen Silber- oder Sammlermünzen.
Steuerlicher Hinweis
Anlagegold ist in Deutschland gemäß § 25c UStG grundsätzlich umsatzsteuerbefreit. Beim privaten Verkauf physischer Goldmünzen kann zudem nach Ablauf der einjährigen Spekulationsfrist ein etwaiger Veräußerungsgewinn einkommensteuerfrei bleiben. Dies stellt keine Steuer- oder Anlageberatung dar – individuelle Fragen klärt der Steuerberater.
Im Investmentkontext positioniert sich die Cook Islands als preisbewusste Alternative zu etablierten Klassikern. Aufgrund des vergleichsweise geringen Aufgelds auf den Goldpreis wird sie gern als Beimischung im Goldportfolio genutzt – auf einem Preisniveau, das etwa mit der Lunar Serie II vergleichbar ist. Da die Auflage nicht fest limitiert, sondern nach Bedarf geprägt wird, steht bei der Standardausgabe der Materialwert im Vordergrund, während einzelne Sonderausgaben und Motive auch für Sammler reizvoll sein können.
Für wen eignet sich die Cook Islands Goldmünze?
Die Serie spricht ein breites Publikum an. Einsteiger profitieren von den kleinen Grammausgaben, die den Zugang zu physischem Gold mit überschaubarem Budget ermöglichen. Anleger schätzen die Unzenstückelung mit ihrem günstigen Grammpreis und dem niedrigen Aufgeld. Und Beschenkte freuen sich über ein Präsent, das Wertbeständigkeit mit einer erzählenswerten Geschichte verbindet.
Als Teil eines diversifizierten Edelmetallbestands lässt sich die Cook Islands gut mit anderen Anlageklassikern kombinieren – etwa dem kanadischen Maple Leaf, dem American Eagle oder der australischen Känguru-Münze. Wer regelmäßig kleinere Beträge in Gold anlegen möchte, findet zudem im Bereich der Sparplan-Produkte passende Möglichkeiten. Auch das Motiv der Bounty ist metallübergreifend erhältlich – neben Gold gibt es die Münze in Silber, Platin und Palladium.
Häufig gestellte Fragen zur Cook Islands Goldmünze
Seit wann gibt es die Cook Islands Goldmünze? +
Die goldene Bounty erschien erstmals 2009. Vorausgegangen waren ab 2008 die silbernen Ausgaben mit demselben Schiffsmotiv, deren Erfolg den Anstoß für die Goldvariante gab.
Wo wird die Cook Islands Goldmünze geprägt? +
Obwohl der Inselstaat der Cookinseln als Herausgeber fungiert, wird die Münze als Agenturausgabe in Deutschland geprägt. Die Prägequalität Made in Germany gilt als eines der Markenzeichen der Serie.
Welche Stückelungen sind erhältlich? +
Klassisch gibt es die Münze in 1/10 oz, 1/4 oz, 1/2 oz und 1 oz. In jüngerer Zeit sind zusätzlich kleine Grammausgaben zu 1 g und 2 g erhältlich, die einen besonders niedrigschwelligen Einstieg ermöglichen.
Warum zeigt die Münze das Segelschiff Bounty? +
Die Bounty erlangte durch die Meuterei von 1789 unter Leutnant William Bligh und Anführer Fletcher Christian weltweite Bekanntheit. Das Schiff verbindet die Münze mit der Seefahrtsgeschichte des Südpazifiks, in dem auch die Cookinseln liegen.
Ist die Cook Islands Goldmünze umsatzsteuerfrei? +
Als Anlagegold mit hohem Feingehalt ist die Cook Islands in Deutschland gemäß § 25c UStG grundsätzlich von der Umsatzsteuer befreit. Für verbindliche steuerliche Auskünfte sollte ein Steuerberater hinzugezogen werden.
Wodurch änderte sich das Design ab 2016? +
Bis 2015 war der Hintergrund glatt und mattiert. Ab dem Jahrgang 2016 kam eine feine radiale beziehungsweise wellenförmige Netzstruktur hinzu, die zugleich die Fälschungssicherheit erhöht und die Oberfläche widerstandsfähiger macht.































































