
Kaiserfamilie der Severer - Dynastie Kollektion (187-217 n. Chr. | 3 Münzen | Römisches Reich)

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Kaiserfamilie der Severer: Drei originale Denare einer Dynastie
Vater, Mutter und Sohn, jeder auf echtem Silber. Die Dynastie Kollektion „Kaiserfamilie der Severer" vereint drei antike Denare aus dem Römischen Reich, geprägt zwischen dem späten 2. und dem frühen 3. Jahrhundert n. Chr. Septimius Severus, seine Gemahlin Julia Domna und ihr Sohn Caracalla: Wer diese drei Münzen nebeneinanderlegt, hält eine der spannendsten Herrscherfamilien der Antike in den Händen. Es handelt sich weder um Nachprägungen noch um Repliken, sondern um Originale.
Unter den antiken Silbermünzen nimmt der Denar eine Sonderstellung ein. Eingeführt um 211 v. Chr., wurde er zur Leitwährung des Mittelmeerraums. Rom entlohnte damit Legionäre, Händler und Beamte, von Britannien bis nach Syrien. Jeder dieser Denare ist also ein Stück gelebter Geldgeschichte.
Diese drei Münzen enthält die Kollektion
- 1x Silber Denar Kaiser Septimius Severus (193–211 n. Chr. | Sieger über Persien), ca. 3,2 g
- 1x Silber Denar Kaiserin Julia Domna (187–211 n. Chr. | Orientalische Eleganz in Rom), ca. 3,1 g
- 1x Silber Denar Kaiser Caracalla (211–217 n. Chr. | Römisches Bürgerrecht), ca. 3,2 g
Bitte beachten Sie: Das auf der Produktabbildung gezeigte Fresko der Kaiserfamilie ist nicht Teil der Kollektion. Es dient ausschließlich der historischen Veranschaulichung.
Septimius Severus: Der Soldatenkaiser aus Leptis Magna
Lucius Septimius Severus wurde 146 in Leptis Magna im heutigen Libyen geboren. Im Bürgerkriegsjahr 193 setzte er sich gegen alle Rivalen durch und begründete die Dynastie der Severer. In seinem Feldzug gegen die Parther, die damaligen Herrscher über das alte Persien, nahm er 197/198 deren Hauptstadt Ktesiphon ein. Der Senat gewährte ihm einen Triumph, und der mächtige Severusbogen auf dem Forum Romanum erinnert bis heute an diesen Sieg. Auf der Vorderseite (Avers) seiner Denare trägt der Kaiser meist einen Lorbeerkranz und den charakteristischen gelockten Vollbart. Rückseitenmotive wie die Siegesgöttin Victoria feiern seine militärischen Erfolge. Severus starb 211 während eines Feldzugs in Britannien, in Eboracum, dem heutigen York.
Julia Domna: Die Kaiserin aus Emesa
Julia Domna war die Tochter eines Priesters des Sonnengottes Elagabal aus dem syrischen Emesa. Severus heiratete sie im Jahr 187, lange bevor er den Thron bestieg. Sie begleitete ihn auf seinen Feldzügen und erhielt 195 den Ehrentitel mater castrorum, „Mutter der Heerlager". Ihr Münzporträt erkennt man sofort: die kunstvoll gewellte, in Reihen gelegte Frisur über einer drapierten Büste nach rechts. Auf der Rückseite erscheinen häufig Göttinnen wie Vesta, Venus oder Pietas. Klug, gebildet und politisch einflussreich, prägte sie das Kaiserhaus über zwei Regierungen hinweg.
Caracalla: Römisches Bürgerrecht für das ganze Reich
Caracalla hieß eigentlich Lucius Septimius Bassianus und führte offiziell den Namen Marcus Aurelius Antoninus, eine bewusste Anknüpfung an Mark Aurel. Nach dem Tod des Vaters regierte er zunächst gemeinsam mit seinem Bruder Geta, ließ ihn aber schon bald ermorden. Seinen festen Platz in der Geschichte verdankt er vor allem der Constitutio Antoniniana von 212: Mit ihr erhielten nahezu alle freien Bewohner des Reiches das römische Bürgerrecht. 215 führte er außerdem eine neue Silbermünze ein, die heute nach ihm Antoninian genannt wird.
Das abgebildete Fresko ist der berühmte Severer-Tondo aus der Zeit um 200 n. Chr., das einzige erhaltene gemalte Kaiserbild der Antike. Es zeigt Severus, Julia Domna und ihre Söhne in feierlichem Ornat. Getas Gesicht wurde nach seiner Ermordung ausgekratzt, ein Zeugnis der damnatio memoriae, der offiziellen Tilgung seines Andenkens. Das Original bewahrt die Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin. Es gehört nicht zum Lieferumfang.
Gelaufene Originale mit echter Patina
Jede dieser Münzen wurde von Hand zwischen zwei Stempeln geprägt und war tatsächlich als Zahlungsmittel im Umlauf. Das sieht man den Stücken an. Dunklere Patina, eine individuelle Zentrierung, Kerben, Abnutzungen und teils schwächere Legendenpartien gehören dazu, und genau darin liegt ihr Reiz. Da Prägejahr, Münzstätte und Rückseitenvariante variieren können, unterscheidet sich das gelieferte Exemplar von der Abbildung. Sie erhalten ein Original und kein Serienprodukt. Bitte haben Sie deshalb Verständnis dafür, dass die Abbildung im Shop nur ein Beispiel ist. Der gelieferte Artikel kann aus historischen Gründen in Optik und Erhaltung individuell davon abweichen.
Warum Sammler diese Kollektion schätzen
- Ein Familienporträt in Silber: Drei Mitglieder einer Dynastie in einem Set, stimmiger als jeder einzelne Denar.
- Zeugen eines Wendepunkts: Unter Severus sank der Silberanteil des Denars auf etwa die Hälfte, und Caracalla schuf den Antoninian. Die Kollektion dokumentiert diesen Umbruch der römischen Münzgeschichte.
- Jedes Stück ein Unikat: Handprägung, Umlaufspuren und Patina machen jede Münze einzigartig.
- Silber mit innerem Wert: Das Metall trägt seinen Wert in sich, unabhängig vom Versprechen einer Regierung.
Ein einzelner Denar erzählt eine Episode, diese Kollektion dagegen eine ganze Familiengeschichte mit Aufstieg, Macht und Tragödie. Im Vergleich zu modernen Anlagemünzen steht hier klar der historische Sammlerwert im Vordergrund. Wer vor allem Silbergewicht aufbauen möchte, greift zu Barren oder Bullionmünzen. Wer ein Stück Rom besitzen will, entscheidet sich für die Severer.
Silber: Geldmetall seit Jahrtausenden
Schon die Denare der Severer zeigen, wie eng Silber und Geld zusammengehören. Seit der Antike gilt das Edelmetall als Symbol für Reichtum und Prestige, als Tauschmittel und als Wertaufbewahrungsmittel. Es ist langlebig, behält seine physischen Eigenschaften über Jahrhunderte und wird weltweit gehandelt. Die Industrie braucht Silber für Elektronik, Solar- und Medizintechnik, während das Angebot begrenzt bleibt. Gegenüber Gold ist Silber deutlich erschwinglicher und damit auch für private Käufer gut zugänglich. In Zeiten von Inflation und politischer oder wirtschaftlicher Unsicherheit schätzen viele Menschen physisches Edelmetall als greifbaren Schutz.
Ein weiterer Vorteil: Gewinne aus dem Verkauf von physischem Silber sind in Deutschland nach einer Haltefrist von mindestens einem Jahr grundsätzlich steuerfrei. So eignet sich die Kaiserfamilie der Severer als Baustein der langfristigen Altersvorsorge und als besonderes Erbstück, das Sie von Generation zu Generation weitergeben können.
Produktdarstellung kann vom Endprodukt abweichen.

















