Imperium Romanum - 600 Jahre Kollektion (von Augustus bis Justinian)
- 1 xSilber Denar Kaiser Septimius Severus (193-211 n. Chr. | Sieger über Persien)
- 1 xAntoninian Kaiser Gallienus (260-268 n. Chr. | Zeitalter der Reichskrise)
- 1 xAntoninian Kaiser Aurelianus (270-275 n. Chr. | Zeitalter der Reichskrise)
- 1 xSilber Denar Kaiser Commodus (180-192 n. Chr. | Ein Kaiser als Gladiator)
- 1 xBronze Follis Kaiser Konstantin I. der Große (306-337 n. Chr. | Aufstieg des Christentums)
- 1 xBronze Groß Follis Kaiser Diocletian (284-305 n. Chr. | Zeitalter der Tetrarchie)
- 1 x1 Unze Silber Mastres of Empires Augustus 2025 (Auflage: 999 | Antik Finish)
- 1 xAntoninian Kaiser Probus (276-282 n. Chr. | Zeitalter der Germaneneinfälle)
- 1 xBronze Follis Kaiser Justinian I. (543 n. Chr. | Zeit der Rückeroberung Italiens)
Kuratierte Kollektion
Das Römische Reich
Antike Originale und heutige Prägungen, nebeneinander gelegt.
Eine Sammlung entsteht sonst über Jahre. Diese liegt fertig zusammengestellt vor Ihnen.
9
Stücke in dieser Kollektion

Warum als Kollektion
Zusammengestellt statt zusammengesucht.
Wer ein Thema einzeln sammelt, kauft, was gerade lieferbar ist. Ältere Jahrgänge, kleine Auflagen und Prägungen aus anderen Ländern tauchen später auf, oder gar nicht mehr.
- Ein roter Faden
- Die Stücke sind nach einem Thema ausgewählt, nicht nach dem, was zufällig verfügbar war.
- Ein Thema geschlossen
- Statt nach und nach zu ergänzen, steht das Thema vom ersten Tag an als Ganzes da.
- Die Suche entfällt
- Einzeln zusammenzutragen, was hier beisammen liegt, kostet Zeit und Aufmerksamkeit über Jahre.
Was die Zusätze im Namen bedeuten.
Diese Begriffe stehen in den Artikelnamen der Kollektionen. Sie beschreiben, wie eine Prägung hergestellt wurde.
- Polierte Platte
- Die aufwendigste Prägeart. Der Stempel wird poliert, der Hintergrund der Münze spiegelt, das Motiv steht matt darauf.
- Antik Finish
- Die fertige Prägung wird nachbehandelt, bis sie dunkel und ungleichmäßig wirkt, wie ein Stück, das lange in der Erde lag.
- High Relief
- Das Motiv steht deutlich höher aus der Fläche als sonst. Dafür läuft die Münze mehrfach durch die Presse.
- Teilvergoldung
- Auf eine Silbermünze wird stellenweise eine dünne Goldschicht aufgetragen, damit einzelne Partien hervortreten.
Sammeln braucht sonst Jahre.
Hier steht alles am ersten Tag beisammen.
Verschiedene Prägestätten, verschiedene Jahrgänge, verschiedene Formate: Einzeln zusammengetragen wäre das die Arbeit vieler Abende.
- Stücke
- 9
- Feingewicht
- 31,1 g
- Thema
- Das Römische Reich
Imperium Romanum: 600 Jahre Weltgeschichte in einer Kollektion
Von Augustus, dem ersten Kaiser Roms, bis zu Justinian, der das verlorene Westreich noch einmal zurückholen wollte: Diese Kollektion spannt einen Bogen über rund sechs Jahrhunderte. Acht originale antike römische Münzen aus der römischen Kaiserzeit und der frühbyzantinischen Epoche treffen auf eine moderne Unze Feinsilber, die dem Begründer des Kaisertums gewidmet ist. Das Ergebnis ist kein beliebiger Stapel Metall. Es ist ein Geschichtsbuch zum Anfassen.
Jede der antiken Prägungen war echtes Geld. Legionäre wurden damit besoldet, Händler in Gallien, Syrien und Nordafrika rechneten damit ab. Denar, Antoninian, Follis – in chronologischer Reihenfolge erzählen diese Stücke, wie das Römische Reich aufblühte, in die Krise stürzte, sich neu erfand und schließlich christlich wurde.
Der Inhalt der Kollektion im Überblick
- 1 Unze Silber Masters of Empires Augustus 2025 – Auflage 999 Exemplare, Antik Finish, 31,1 g Silber
- Silber Denar Kaiser Commodus (180–192 n. Chr. | Ein Kaiser als Gladiator) – ca. 3,0 g
- Silber Denar Kaiser Septimius Severus (193–211 n. Chr. | Sieger über Persien) – ca. 3,2 g
- Silber Antoninian Kaiser Gallienus (260–268 n. Chr. | Zeitalter der Reichskrise) – ca. 3,5 g
- Silber Antoninian Kaiser Aurelianus (270–275 n. Chr. | Zeitalter der Reichskrise) – ca. 3,9 g
- Silber Antoninian Kaiser Probus (276–282 n. Chr. | Zeitalter der Germaneneinfälle) – ca. 3,9 g
- Bronze Groß Follis Kaiser Diocletian (284–305 n. Chr. | Zeitalter der Tetrarchie) – ca. 10 g
- Bronze Follis Kaiser Konstantin I. der Große (306–337 n. Chr. | Aufstieg des Christentums) – ca. 4,5 g
- Bronze Follis Kaiser Justinian I. (543 n. Chr. | Zeit der Rückeroberung Italiens) – ca. 17 g
Augustus: die moderne Unze als Herzstück
Optisch und inhaltlich bildet die Augustus-Münze den Auftakt. Sie ist die erste Ausgabe der Serie „Masters of Empires“, stammt aus dem Ausgabeland Kamerun und ist weltweit auf nur 999 Exemplare limitiert. Das Münzbild wirkt wie ein antikes Marmorrelief: links das lorbeerbekränzte Profil des Kaisers vor rissigem Quadermauerwerk, darüber der Schriftzug AUGUSTUS. In der Mitte ragt eine kannelierte Säule mit Volutenkapitell auf. Rechts thront eine Mutterfigur mit zwei Kindern auf dem Schoß, zu ihren Füßen ruhen Rind und Schaf – eine Bildsprache, die an die Ara Pacis und damit an die Pax Romana erinnert.
Ein echtes Detail für Kenner ist die eingesetzte Mikromünze von rund 3 mm, die an die unter Augustus geprägte Friedensmünze erinnert. Das Antik Finish mit seiner mattgrauen Patina, der umlaufende Mäanderfries und der geriffelte Rand runden den Auftritt ab. Wer moderne Silbermünzen sammelt, findet hier eine Münze, die thematisch perfekt zu den Originalen daneben passt – und mit 31,1 g Feinsilber zugleich echte Substanz mitbringt.
Von Commodus bis Justinian: Kaiser, Krisen und Reformen
Die Denare: Glanz und Übermut am Ende des 2. Jahrhunderts
Commodus, Sohn des Philosophenkaisers Marc Aurel, trat höchstpersönlich in der Arena auf und ließ sich als römischer Hercules feiern. Ein Kaiser als Gladiator – das hatte Rom noch nicht gesehen. Nach seiner Ermordung Ende 192 folgte das Vierkaiserjahr, aus dem Septimius Severus als Sieger hervorging. Der aus Leptis Magna in Nordafrika stammende Herrscher zog gegen die Parther, die damals über Persien herrschten, nahm deren Hauptstadt Ktesiphon ein und trug fortan den Siegestitel Parthicus Maximus. Beide Denare zeigen das bärtige, lorbeerbekränzte Kaiserporträt in klassischer Manier.
Die Antoniniane: Geld in der Reichskrise
Der Antoninian, auch Antoninianus genannt, wurde unter Caracalla eingeführt und ist an der Strahlenkrone des Herrschers zu erkennen. Unter Gallienus erlebte das Reich seine dunkelste Stunde: Sein Vater Valerian geriet 260 in persische Gefangenschaft, im Westen spaltete sich das Gallische Sonderreich ab. Aurelian holte die abtrünnigen Provinzen zurück, ließ Rom mit der nach ihm benannten Mauer befestigen und reformierte das Münzwesen – nicht umsonst feierte man ihn als „Wiederhersteller des Erdkreises“. Probus schließlich schlug Franken, Alamannen und Burgunden zurück und sicherte die bedrohten Grenzen. Spannend: Der Silbergehalt der Antoniniane sank im Laufe des 3. Jahrhunderts dramatisch. Die Stücke sind damit ein greifbares Dokument früher Geldentwertung.
Diocletian und Konstantin: der Follis und eine neue Ordnung
Mit Diocletian kam die Wende. Er teilte die Herrschaft in der Tetrarchie auf vier Kaiser auf und schuf mit seiner Münzreform ein neues Leitnominal, den Follis. Der Großfollis dieser Kollektion bringt rund 10 g auf die Waage und beeindruckt mit seinem breiten Schrötling. Konstantin der Große siegte 312 an der Milvischen Brücke, förderte das Christentum und gründete Konstantinopel – die Stadt, die für mehr als ein Jahrtausend Hauptstadt des Oströmischen Reiches blieb.
Justinian I.: der Traum vom alten Reich
Den Schlusspunkt setzt ein schwerer Follis Justinians aus dem Jahr 543. Seine Feldherren gewannen Nordafrika und Italien für das Reich zurück, in Konstantinopel entstand die Hagia Sophia. Die Rückseite trägt das große „M“ als Wertzeichen für 40 Nummi, überragt von einem Kreuz – ein unverkennbares Motiv der frühbyzantinischen Münzprägung.
Erhaltung: Originale mit Charakter
Alle acht historischen Münzen sind echte Originale und wurden vor rund 1.480 bis über 1.840 Jahren als Zahlungsmittel verwendet. Entsprechend handelt es sich um Umlaufware mit individuellen Spuren: natürliche Patina, dezentrierte oder gewölbte Schrötlinge, Abnutzung und teils schwächere Legenden. Prägejahr, Münzstätte und Rückseitenvariante können variieren, sodass jedes gelieferte Exemplar ein Unikat ist und von der Abbildung abweichen kann. Eine ausführliche Erläuterung zur Erhaltung finden Sie bei den jeweiligen Einzelartikeln.
Kollektion oder Einzelkauf? Ein Vergleich
- Kuratierter Überblick: Neun Stationen der römischen Geschichte ergeben eine geschlossene Zeitreise – vom Prinzipat bis in die Spätantike.
- Materialvielfalt: Silber, Billon und Bronze zeigen, wie sich das Geld Roms über die Jahrhunderte veränderte.
- Brücke zwischen alt und neu: Die moderne Augustus-Unze ergänzt die antiken Originale um reines Feinsilber.
- Ideal zum Verschenken: Für Geschichtsliebhaber und Einsteiger in die Numismatik ein Set mit echter Aussagekraft.
Wer nur einen bestimmten Kaiser sucht, findet die Münzen auch als Einzelartikel. Klassische Anlagemünzen wie Maple Leaf oder Wiener Philharmoniker bieten dagegen standardisierte Feinheit, aber keine historische Tiefe. Diese Kollektion verbindet beides: Sammlerwert und die Substanz echten Silbers.
Sachwert mit sechs Jahrhunderten Erfahrung
Gold ist die älteste Währung der Menschheit und hat alle anderen überlebt. Silber begleitet sie ebenso lange als Münzmetall. Die alte römische Münze in Ihrer Hand beweist es: Imperien vergehen, Edelmetall bleibt. Gerade die schleichende Entwertung des Antoninians zeigt, warum Menschen seit jeher auf physische Werte als Inflations- und Krisenschutz setzen.
Neun Münzen, sechs Jahrhunderte, ein Weltreich – diese Kollektion macht die Geschichte Roms greifbar wie kaum ein anderes Sammlerstück.
Produktdarstellung kann vom Endprodukt abweichen.






















































