Kettner Edelmetalle

100g Silberbarren

Ausverkauft
100g Silber Herz

100g Silber Herz

329,98 €
inkl. MwSt. und kostenfreier Versand
aktuell nicht lieferbar

Wo das Prägen aufhört.

Silberbarren gibt es von wenigen Gramm bis zu rund 31 Kilogramm. Zwischen 10 Gramm und 15 Kilogramm sind die kleinen meist geprägt, die großen gegossen. Wo das eine aufhört und das andere beginnt, legt jedes Haus selbst fest.

Sieben Silberbarren auf dunklem Schiefer, von oben gesehen: links zwei lange Gussbarren von Heraeus, rechts kleinere Barren bis hinab zu einem kleinen Quadrat von einer Unze
Gegossen und geprägt, im selben Maßstab. Links Heraeus 15 und 5 kg, rechts oben Heimerle + Meule 1 kg und Heraeus 500 g, rechts unten Umicore 250 g, ein geprägter Barren von Umicore zu 100 g und Heimerle + Meule 1 Unze. Barren: Produktfotos des Shops, Hintergrund mit KI erzeugt.

Umicore prägt seine Silberbarren von 10 bis 100 Gramm. Ab 250 Gramm gießt das Haus, bis hinauf zu 15 Kilogramm.

Bei Heraeus liegt die Grenze an derselben Stelle. Geprägt sind dort die Unze und 100 Gramm, gegossen werden 250 und 500 Gramm, 1, 5 und 15 Kilogramm.

Andere Häuser ziehen die Grenze ganz woanders. Heimerle + Meule gießt schon die Unze, ein kleines Quadrat von 23,5 Millimetern Kantenlänge. Valcambi prägt noch das Kilo, 130 Millimeter lang und 11,2 Millimeter dick.

Je größer der Barren, desto eher ist er gegossen.

Bis wohin jedes Haus prägt

Größen nach den Angaben der Hersteller, bei Heraeus nur die Größen, die das Haus selbst nennt; die geprägte Unze von Heimerle + Meule nach ihrem Barren im Shop. Von 10 zu 100 Gramm ist es auf der Achse so weit wie von 100 Gramm zu 1 Kilogramm.

Eine leere, oben offene Gussform aus dunklem Gusseisen auf einer Werkbank, daneben eine Schaufel mit schwarzem Kohlenpulver
Eine offene Gussform aus Gusseisen und eine Schaufel Kohlenpulver. Bild mit KI erzeugt.

Warum flüssiges Silber Luft scheut.

Reines Silber nimmt beim Schmelzen Sauerstoff aus der Luft auf. Beim Erstarren entweicht er wieder, und das kann heftig geschehen. Alte Lexika nennen es Spratzen.

„Das reine Silber absorbirt beim Schmelzen unter Luftzutritt viel Sauerstoff, welcher aber im Erstarrungsmoment entweicht …“

Pierer’s Universal‑Lexikon, Band 16, 1863, Stichwort „Spratzen“

Der Sauerstoff bricht dabei die schon erstarrte Decke auf und treibt das noch flüssige Silber heraus, zu einer schwammigen Masse, aus der Silberkügelchen springen. So beschreibt es Pierers Lexikon.

Der Chemiker Gay‑Lussac fing den Sauerstoff unter einer Glocke mit Wasser auf. Er erhielt das Zwanzig‑ bis Dreißigfache vom Volumen des Silbers, berichtet Pierer. Die Encyclopaedia Britannica nennt 1911 das Zwanzigfache. Das sind Angaben aus Lexika von 1863 und 1911, keine heutigen Messwerte.

Das Mittel dagegen steht im selben Artikel: rühren, während das Silber erstarrt, „am besten aber“ Kohlenpulver aufstreuen, bevor es fest wird. Silber mit 1 bis 2 Prozent Kupfer spratzt nach Pierer nicht, reines Silber schon.

Ganz aus der Welt ist der Sauerstoff nicht. Prüft eine Raffinerie der Londoner Liste heute ihr Silber mit dem Spektrographen, zählen Sauerstoff und Stickstoff ausdrücklich als Silber.

Was beim Erstarren geschieht

Schema nach der Beschreibung in Pierers Universal‑Lexikon von 1863, nicht im Maßstab.

Großer gegossener Silberbarren von Heraeus, schräg von oben gesehen: Die Seiten laufen nach unten schmaler zu, die Oberseite ist uneben
Ein gegossener Barren von Heraeus zu 15 Kilogramm: oben breiter als unten. Produktfoto des Shops.

Die Mulde in der Oberseite.

Silber zieht sich beim Erstarren stark zusammen, schreibt Meyers Lexikon von 1909. Beim gegossenen Barren zeigt sich das oben: Die Oberseite kann in der Mitte leicht einsinken, dazu können Ringe vom Abkühlen kommen.

„Übermäßiges Schrumpfen, also die nach innen gewölbte Oberseite des Barrens und etwaige konzentrische Abkühlringe, darf die Deutlichkeit der Stempel und das sichere Stapeln der Barren nicht wesentlich beeinträchtigen.“

LBMA, Good Delivery Rules, Technische Spezifikationen, Abschnitt 2.1.4, übersetzt

Die LBMA ist der Verband des Londoner Edelmetallhandels. Ihre Regeln sind für die großen Barren dieses Handels geschrieben. Sie zeigen, was beim Gießen von Silber geschieht.

Bei Silber gelten dort eigene Regeln. Ein wenig Hämmern der Oberfläche ist erlaubt, bei Gold höchstens das Glätten eines scharfen Grats. Und geschlossene Formen sind für Silber seit 2008 verboten, vor allem, weil darin verborgene Hohlräume entstehen können.

Gussbarren sind oben breiter als unten. Bei Umicores Barren zu 15 Kilogramm misst die Oberseite rund 235 mal 100 Millimeter, die Unterseite 210 mal 80, bei 75 Millimetern Höhe. Die LBMA verlangt für ihre Silberbarren eine Schräge von 5 bis 15 Grad, damit man sie gut greifen kann.

Rechnet man mit Umicores Maßen nach, stehen die Seiten seiner Gussbarren rund 6 bis 10 Grad schräg.

Ein Gussbarren zeigt auf seiner Oberseite, wie er erstarrt ist.

Vier Barren im Querschnitt, im selben Maßstab

Maße von Umicore. In Gold die Oberseite, die Mulde darin nur angedeutet: Ihre Tiefe ist nicht gemessen. Die Schräge ist aus oberer und unterer Breite und der Höhe gerechnet.

Holzschnitt: oben aufeinandergesetzte Kapellen und die zweiteilige Form, in der sie geschlagen wurden, unten vier Probierkapellen in abnehmender Größe
Kapellen und die Form, in der sie geschlagen wurden. Holzschnitt aus Lazarus Erckers Probierbuch, Druck von 1629. Deutsche Fotothek, Ausschnitt, gemeinfrei.

Silber wird anders geprüft als Gold.

Für Gold verlangt die LBMA im Schiedslabor die Feuerprobe, mindestens sechs Mal. Bei Silber misst das Labor, was nicht Silber ist, und zieht es von 1.000 Teilen ab.

„Bei Silber verwendet das Schiedslabor in der Regel ein spektrographisches Verfahren und bestimmt den Silbergehalt aus der Differenz, wobei gelöste Gase wie Sauerstoff als Silber zählen.“

LBMA, Good Delivery List Rules, Januar 2026, Anhang D, Abschnitt 2.3, übersetzt

Das sind die Regeln für die Raffinerien auf der Londoner Liste. Sie zeigen, wie verschieden die beiden Metalle geprüft werden.

Lange wurde Silber im Feuer geprüft, in kleinen Schalen, den Kapellen. 1832 gab die französische Münzkommission eine Anleitung von Gay‑Lussac heraus, demselben, der den Sauerstoff im Silber auffing. Danach ging es auch „auf nassem Weg“: Man fällt das Silber mit Kochsalzlösung, statt es in der Kapelle im Feuer zu prüfen.

1874 beschrieb Jacob Volhard eine weitere nasse Methode, mit Rhodanid statt Kochsalz.

Die Kochsalzprobe lebt in der Norm weiter. ISO 13756 bestimmt Silber in Schmuck und Edelmetallen mit Natrium‑ oder Kaliumchlorid, ISO 11427 mit Kaliumbromid, beide heute in der Fassung von 2024 und für Silbergehalte von 100 bis 999 Promille. Für höhere Gehalte nennen beide die Spektroskopie aus der Differenz.

Bei Silber zählt der Rest: 1.000 Teile minus alles Fremde.

Der Silbergehalt aus der Differenz

Nach den Regeln der LBMA vom Januar 2026. Der fremde Anteil ist stark vergrößert gezeichnet.

Drei Pfund, eingeschlagen.

Das Gewicht auf den Barren zu schlagen, ist alt. Zum Silberschatz von Kaiseraugst in der Schweiz gehört ein Barren aus der Zeit kurz nach 350 nach Christus. Eingepunzt ist P III, drei römische Pfund.

Flacher, unregelmäßig geformter Silberbarren, dunkel angelaufen, mit feinen eingeritzten Zeichen oben rechts
Noch viel älter: ein Silberbarren mit hethitischen Hieroglyphen, 14. bis 13. Jahrhundert vor Christus. The Metropolitan Museum of Art, New York, gemeinfrei.

Der Barren misst 12,3 mal 7,8 Zentimeter und ist 1 Zentimeter dick. Er wiegt 947,8 Gramm, das entspricht drei römischen Pfund.

Daneben stehen zwei kleine Stempel GRONOPI, wohl der Name des zuständigen Beamten, und ein runder Stempel mit Büste und Namen des Kaisers Magnentius.

Ein heutiger Kilobarren wiegt fast dasselbe und hat doch eine andere Form. Der gegossene Kilobarren von Heraeus misst 111 mal 51 Millimeter und ist 21 Millimeter dick, mehr als doppelt so dick wie der römische Barren.

Noch viel älter ist ein Silberbarren mit hethitischen Hieroglyphen im Metropolitan Museum in New York, aus dem 14. bis 13. Jahrhundert vor Christus.

Schon vor mehr als 1.650 Jahren stand das Gewicht auf dem Barren.

Drei römische Pfund neben zwei Kilobarren

Maße: Augusta Raurica, Augster Blätter zur Römerzeit 10, und die Hersteller. Alle drei von oben im selben Maßstab, die Kilobarren als Produktfotos des Shops, der römische Barren als Umriss nach seinen Maßen gezeichnet.

Quellen: Umicore, Website zu den Silberbarren; Heraeus, Produktseiten der Silberbarren; Heimerle + Meule, Investmentposter 2025; Valcambi, Websites „Minted bars“ und „Cast bars“; Pierer’s Universal‑Lexikon, Band 16, 1863, „Spratzen“; Meyers Großes Konversations‑Lexikon, 6. Auflage, Band 18, Leipzig 1909, „Silber“; Encyclopaedia Britannica, 1911, „Silver“; LBMA, Good Delivery List Rules, Januar 2026 (Abschnitte 2.1 und Anhang D), und Good Delivery Rules, Technische Spezifikationen; Gay‑Lussac, „Instruction sur l’essai des matières d’argent par la voie humide“, Paris 1832, nach dem Katalog der Wellcome Collection und dem Dictionary of Scientific Biography; J. Volhard, Journal für praktische Chemie 9, 1874; ISO 13756 und ISO 11427, Ausgabe 2024; Augusta Raurica, Augster Blätter zur Römerzeit 10; Produktfotos des Shops; alle abgerufen im Oktober 2026. Bilder: Silberbarren mit hethitischen Hieroglyphen, The Metropolitan Museum of Art, New York, 1989.281.16, gemeinfrei; Kapellen und Kapellenform, Holzschnitt aus Lazarus Erckers Probierbuch, Druck von 1629, Deutsche Fotothek, gemeinfrei; sieben Barren aus Produktfotos des Shops auf einem Hintergrund, der mit KI erzeugt wurde; Gussform und Kohlenpulver mit KI erzeugt.

Ein 100 g Silberbarren ist für viele der Moment, in dem aus einer Idee ein greifbarer Wert wird: ein handschmeichelndes Stück Feinsilber, das man in der Hand hält, stapelt und über Generationen weitergeben kann. Diese Stückelung gilt als einer der beliebtesten Einstiege in die physische Silberanlage, weil sie einen attraktiven Grammpreis mit hoher Flexibilität verbindet. In den folgenden Abschnitten wird erklärt, was den 100-Gramm-Barren auszeichnet, welche Hersteller den Markt prägen, wie sich geprägte und gegossene Barren unterscheiden, was es bei Feinheit, Echtheit und Steuer zu beachten gibt und wie sich das Silber sicher aufbewahren lässt.

Mehrere 100 g Silberbarren aus Feinsilber gestapelt auf dunklem Schiefer
Feinsilberbarren zu 100 Gramm verbinden niedrige Prägekosten mit einer alltagstauglichen Größe.

Warum der 100 g Silberbarren so beliebt ist

Der 100 g Silberbarren trifft den goldenen Mittelweg zwischen Materialwert und Handhabung. Kleine Einheiten wie ein 10-Gramm-Barren oder der 1-Unzen-Barren tragen im Verhältnis höhere Prägekosten, während sehr große Formate wie der 1-Kilo-Barren weniger teilbar sind. Bei 100 Gramm fallen die fixen Herstellungskosten je Gramm bereits deutlich geringer aus, ohne dass die Flexibilität verloren geht – wer nur einen Teil seines Bestands veräußern möchte, bleibt handlungsfähig.

Hinzu kommt die emotionale Komponente: Ein Barren dieser Größe hat spürbares Gewicht, eine makellose Oberfläche und den charakteristischen makellosen Glanz des Feinsilbers. Genau diese Greifbarkeit unterscheidet ihn von jeder digitalen Anlageform. Wer Silber physisch besitzt, hält einen Sachwert, der unabhängig von Banken und Datenbanken existiert.

Ein Silberbarren verspricht keine Zinsen – er verspricht Beständigkeit. Für viele Anleger liegt genau darin sein Reiz.

Silber als Wertspeicher und Industriemetall

Silber trägt seit Jahrtausenden den Ruf, ein verlässliches Wertaufbewahrungsmittel zu sein – nicht umsonst gilt es als Gold des kleinen Mannes. Anders als reine Anlagemetalle ist Silber zugleich ein gefragter Rohstoff: In der Photovoltaik, der Elektronik und der Medizintechnik werden Jahr für Jahr große Mengen verarbeitet. Diese doppelte Rolle als Wertspeicher und Industriemetall macht das Edelmetall für Anleger interessant, die neben Goldbarren eine zweite Sachwert-Säule aufbauen möchten. Als Baustein im Krisenschutz hat sich physisches Silber über viele Marktphasen hinweg etabliert.

Geprägt oder gegossen – die Herstellungsarten im Vergleich

Beim 100 g Silberbarren begegnen Anlegern zwei Fertigungsverfahren. Für den reinen Materialwert spielt die Herstellungsart keine Rolle – der Preis ergibt sich aus Gewicht und Feinheit. Der Unterschied liegt in Optik und Charakter:

  • Geprägte Barren entstehen aus gestanzten Feinsilberplatten und werden anschließend mit hohem Druck geprägt. Das Ergebnis sind scharfe Konturen, glatte Kanten und eine gleichmäßige Oberfläche. Die meisten großen Hersteller setzen bei 100 Gramm auf dieses Verfahren.
  • Gegossene Barren werden in einer Form aus flüssigem Silber gegossen. Sie wirken rustikaler, tragen individuelle Gussspuren und haben für manche Sammler gerade deshalb einen besonderen Reiz.

Neben dem klassischen Vollbarren gibt es in dieser Gewichtsklasse auch besondere Formate wie den Combibar beziehungsweise Tafelbarren – eine Tafel aus vielen kleinen, einzeln abbrechbaren Ein-Gramm-Einheiten. Sie verbinden die Wirtschaftlichkeit des 100-Gramm-Kaufs mit der Teilbarkeit kleiner Stücke. Wer den Preisunterschied zu benachbarten Größen vergleichen möchte, findet mit dem 250-Gramm-Barren und dem 500-Gramm-Barren die nächstgrößeren Stufen, bei denen der Grammpreis weiter sinkt. Einen Überblick über alle Größen und Varianten bietet die gesamte Welt der Silberbarren.

Hersteller und Qualität

Die Wahl des Herstellers entscheidet über Wiedererkennbarkeit und Handelbarkeit. Bei 100g-Barren dominieren renommierte Scheideanstalten mit weltweitem Ruf. Besonders verbreitet sind Barren von Heraeus aus dem hessischen Hanau mit dem charakteristischen Blumenkranz-Logo, vom belgischen Werkstoffkonzern Umicore sowie von Degussa. Ergänzend führen Händler Barren von Heimerle und Meule sowie von Schweizer Prägestätten wie PAMP und Valcambi. Als Herkunftsland ist bei deutschen Herstellern entsprechend Deutschland auf dem Barren vermerkt.

Ein wichtiges Qualitätssignal ist die Zertifizierung durch die London Bullion Market Association (LBMA). Hersteller wie Heraeus, Umicore und Degussa erfüllen diese Standards und genießen deshalb eine hohe Akzeptanz im weltweiten Handel. Bei Kettner Edelmetalle werden ausschließlich Barren namhafter Produzenten angeboten, die eine gehobene und gleichbleibende Qualität sicherstellen.

Feinheit und Reinheit

Silberbarren zur Geldanlage weisen typischerweise eine Feinheit von 999/1.000 auf – die höchste gängige Reinheitsstufe für Anlagesilber. Diese Angabe bedeutet, dass 999 von 1.000 Gewichtsteilen aus reinem Silber bestehen. Ein möglichst hoher Feingehalt ist nicht nur ein Qualitätsmerkmal, sondern erleichtert später auch den Wiederverkauf, da dieser Standard in ganz Deutschland und international akzeptiert ist. Die Feinheit ist gemeinsam mit der Gewichtsangabe direkt in den Barren geprägt.

Echtheit und Sicherheitsmerkmale

Physische Edelmetalle bringen von Haus aus mehrere Schutzmerkmale mit. 100 g Silberbarren werden in der Regel eingeschweißt oder auf einer Blisterkarte ausgeliefert. Diese Verpackung schützt das Feinsilber vor äußeren Einflüssen und ist zugleich ein Sicherheitsmerkmal – sie sollte deshalb möglichst nicht geöffnet werden.

  • Seriennummer: Viele Hersteller prägen eine individuelle Seriennummer auf die Rückseite des Barrens.
  • Echtheitszertifikat: Zahlreiche Barren werden mit einem beigelegten Zertifikat geliefert, das Gewicht und Feinheit dokumentiert.
  • Prägebild: Herstellerlogo, Feinheitsangabe und Gewichtsangabe sind klar und gestochen scharf ausgeführt.

Beim Ankauf setzen seriöse Händler zusätzlich auf geprüfte Verfahren zur Echtheitsprüfung. Kettner Edelmetalle nutzt eine ISO-konforme Echtheitsprüfung, um die Qualität jedes gehandelten Stücks sicherzustellen. Wer seine Barren dauerhaft schützen möchte, findet im Zubehör-Sortiment passende Lösungen.

Steuer und Wirtschaftlichkeit

Bei Silber lohnt ein genauer Blick auf die steuerliche Behandlung. Auf Silberbarren wird in Deutschland grundsätzlich der reguläre Umsatzsteuersatz erhoben – ein Unterschied zu Anlagegold, das nach geltendem Recht umsatzsteuerbefreit ist. Wer diesen Aspekt umgehen möchte, kann alternativ auf Münzbarren ausweichen: Dabei handelt es sich um Silberprodukte mit dem Status eines gesetzlichen Zahlungsmittels, die steuerlich wie Silbermünzen behandelt werden können.

Steuerlicher Hinweis

Gewinne aus dem Verkauf physischer Silberbarren sind für Privatpersonen grundsätzlich steuerfrei, sofern die Spekulationsfrist von mindestens einem Jahr eingehalten wird. Dieser Text ersetzt keine Steuer- oder Anlageberatung.

Ökonomisch überzeugt der 100-Gramm-Barren vor allem durch sein Aufgeld: Da Barren einfacher herzustellen sind als Münzen, fällt der Aufschlag über dem reinen Silberkurs vergleichsweise gering aus. Für Anleger, die den Materialwert in den Vordergrund stellen, ist das ein gewichtiges Argument.

Aufbewahrung und Lagerung

Silber ist langlebig, doch die richtige Lagerung erhält den makellosen Zustand des Barrens. Da 100 g Silberbarren im Vergleich zu Gold ein größeres Volumen je Euro Anlagewert haben, spielt der Platzbedarf bei größeren Beständen eine Rolle. Für die sichere Verwahrung bieten sich mehrere Wege an:

  1. Originalverpackung belassen: Die Einschweißung oder Blisterkarte schützt vor Kratzern, Feuchtigkeit und Anlaufen.
  2. Trocken und kühl lagern: Silber reagiert empfindlich auf Luftfeuchtigkeit, ein trockener Ort beugt dem Anlaufen vor.
  3. Heimtresor oder Bankschließfach: Für größere Bestände empfiehlt sich ein Tresor mit ausreichender Sicherheitsstufe oder ein Schließfach.

Wer seine Sammlung ordentlich sortieren möchte, findet in Münzkassetten und Münzkapseln passendes Zubehör. Grundsätzlich gilt: Beim Versand achten seriöse Händler auf eine vollständig versicherte Lieferung – bei Kettner Edelmetalle erfolgt der Versand zu 100 % versichert.

Für wen eignet sich der 100 g Silberbarren?

Die Stückelung spricht ein breites Publikum an. Einsteiger schätzen den überschaubaren Kaufpreis und den geringen Aufschlag, erfahrene Anleger nutzen den Barren zur gezielten Beimischung neben Goldmünzen und Goldbarren. Auch als Geschenk ist ein 100-Gramm-Barren beliebt, weil er einen echten Wert transportiert und dennoch bezahlbar bleibt.

  • Einsteiger: günstiger Zugang zu physischem Silber mit niedrigem Aufgeld.
  • Diversifizierer: zweite Sachwert-Säule neben Gold für ein breiter aufgestelltes Portfolio.
  • Schenkende: handfester Wert mit emotionalem Charakter und langer Haltbarkeit.

Wer regelmäßig kleinere Beträge investieren möchte, kann den Barrenkauf auch über Sparplan-Produkte strukturieren und so Schritt für Schritt einen Bestand aufbauen.

Häufig gestellte Fragen zu 100 g Silberbarren

Welche Feinheit hat ein 100 g Silberbarren? +

Anlagesilber wird üblicherweise mit einer Feinheit von 999/1.000 gefertigt. Das entspricht der höchsten gängigen Reinheitsstufe und ist beim späteren Wiederverkauf international akzeptiert. Feinheit und Gewicht sind direkt in den Barren geprägt.

Sind geprägte oder gegossene Barren die bessere Wahl? +

Für den reinen Materialwert macht das keinen Unterschied, da sich der Preis aus Gewicht und Feinheit ergibt. Geprägte Barren wirken makellos und gleichmäßig, gegossene Barren tragen individuelle Gussspuren und haben dadurch einen eigenen Charakter. Die Entscheidung ist letztlich Geschmackssache.

Wie sind Silberbarren steuerlich zu behandeln? +

Auf Silberbarren wird in Deutschland der reguläre Umsatzsteuersatz erhoben, anders als bei umsatzsteuerbefreitem Anlagegold. Gewinne aus dem privaten Verkauf sind jedoch grundsätzlich steuerfrei, wenn die Haltefrist von mindestens einem Jahr eingehalten wird. Für eine verbindliche Einschätzung sollte eine steuerliche Beratung hinzugezogen werden.

Woran erkennt man einen echten Silberbarren? +

Echtheitsmerkmale sind ein klares Prägebild mit Herstellerlogo, Feinheits- und Gewichtsangabe, häufig eine individuelle Seriennummer sowie ein beigelegtes Zertifikat. Die Originalverpackung sollte möglichst geschlossen bleiben, da sie ebenfalls als Sicherheitsmerkmal dient. Seriöse Händler prüfen die Echtheit zusätzlich mit geeigneten Verfahren.

Lohnt sich ein 100 g Silberbarren gegenüber kleineren Einheiten? +

Der Grammpreis eines 100-Gramm-Barrens ist niedriger als bei kleinen Stückelungen wie 10 oder 20 Gramm, weil die fixen Prägekosten auf mehr Material verteilt werden. Gleichzeitig bleibt die Einheit klein genug, um flexibel Teilbeträge veräußern zu können. Damit gilt sie als guter Kompromiss zwischen Wirtschaftlichkeit und Handhabung.

Wie bewahrt man 100 g Silberbarren am besten auf? +

Ideal ist die Lagerung in der Originalverpackung an einem trockenen, kühlen Ort, um Anlaufen zu vermeiden. Für größere Bestände eignen sich ein Heimtresor mit passender Sicherheitsstufe oder ein Bankschließfach. Ergänzend sorgen Münzkassetten und Kapseln für Ordnung und zusätzlichen Schutz.